Immer mehr Unternehmen nutzen das Ende des Schuljahres, um mit vermeintlich motivierenden Aktionen auf sich aufmerksam zu machen: Für gute Zeugnisnoten erhalten Schüler*innen Einkaufsgutscheine, beispielsweise bei Thalia, Media Markt oder Möbel Höffner. Was auf den ersten Blick wie eine nette Geste wirkt, ist aus Sicht der GEW Hamburg hochproblematisch.
Schule
Die GEW Hamburg ruft auf zur Beteiligung an einer Online-Befragung zum Thema psychosoziale Belastungen bei pädagogischem und therapeutischem Fachpersonal (PTF) an Hamburger Schulen. Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Sozialpädagogische Assistent*innen, sowie Ergo- und Physiotherapeut*innen, die von der Schulbehörde eingestellt wurden, sind zur Teilnahme eingeladen.
Die Lehrer*innenkammer Hamburg unterstützt die GEW-Kampagne für eine gleichwertige Alternative zum Religionsunterricht. Sie kritisiert die mangelnde Information der Eltern und das Fehlen eines neutralen Werteunterrichts. Gefordert wird ein Fach wie Philosophie/Ethik, das weltanschauliche Vielfalt pädagogisch verantwortbar abbildet – im Sinne echter Wahlfreiheit und gesellschaftlicher Realität.
Die Stellungnahme der Lehrer*innenkammer findet sich im Anhang.
In den vergangenen Wochen häufen sich Berichte über respektloses Verhalten einzelner muslimischer Schüler*innen gegenüber Mitschüler*innen und Lehrkräften. Die GEW Hamburg nimmt diese Sorgen ernst – warnt jedoch eindringlich vor Pauschalisierungen und Stigmatisierungen. „Es ist wichtig, Ängste und Vorwürfe nicht einfach wegzuwischen – aber genauso fatal wäre es, jetzt alle muslimischen Jugendlichen unter Generalverdacht zu stellen“, so Sven Quiring, Vorsitzender der GEW Hamburg.
Wertschätzender Dialog ist der Schlüssel
Nachbesserungen
Die Lehrer*innenkammer begrüßt die inhaltlichen Neuerungen des Bildungsplans für die Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistenz – insbesondere die Schwerpunkte Werteerziehung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie das neue Orientierungssemester.
Die Lehrer*innenkammer dankt der Schulbehörde für die Vorstellung des Diskussionsstands der Arbeitsgruppe zur Anpassung der Prüfungsregelungen zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (APO-AH). Zu den Themen Oberstufenstruktur, Klausuren und Einbringbarkeit musischer Fächer in die Abiturnote, PGW als Pflichtfach, Jahrgang 10 am Gymnasium und Vorstufe an der Stadtteilschule sieht sie allerdings noch Anpassungsbedarfe.
Kinder und Jugendliche mit schwersten und komplexen Behinderungen in Hamburger Schulen - 17 Jahre Boberger Appell
Mit Bedauern nimmt die GEW Hamburg zur Kenntnis, dass das Hamburgische Oberverwaltungsgericht mit Beschluss vom 2. April 2025 (Az. 14 Bf 50/24.PVL) die Mitbestimmungsrechte des Gesamtpersonalrates für das pädagogische Personal in einer zentralen Frage des Gesundheitsschutzes verneint hat. Damit wurde ein früherer Beschluss des Verwaltungsgerichts Hamburg aufgehoben, das dem Antrag des Gesamtpersonalrats noch stattgegeben hatte.
Lieber Torben, seit wann arbeitest du an der Stadtteilschule und wie war dein Weg dahin?
Die Lehrer*innenkammer unterstützt den Beschluss der Elternkammer Hamburg und der Schüler*innenkammer Hamburg auf Entlastung des 1. Schulhalbjahres 2025/2026 ausdrücklich.
Sie fordert die Schulbehörde auf, für das stark verkürzte 1.Schulhalbjahr 2025/2026 Entlastungen des Lern- und Prüfungsumfanges zu schaffen und die Schulen bei den Planungen zu unterstützen. Dadurch soll den Schulen ermöglicht werden, ihre individuellen Konzepte mit Projekttagen, Klassenreisen, Praktika usw. auch in diesem kurzen Zeitraum verwirklichen zu können.












