Danke an den GEW-Hauptvorstand für diesen Artikel!
Die GEW kritisiert die geleakte Kürzungsliste einer Arbeitsgruppe, die Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände eingesetzt haben.
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Die GEW kritisiert die geleakte Kürzungsliste einer Arbeitsgruppe, die Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände eingesetzt haben.
Die „Klopfzeichen aus dem Apparat“ von Peter Glotz liegen nun schon ein paar Jahre zurück. Hintergrund waren Auseinandersetzungen in den 1980ern um die Transparenz und demokratische Zugänglichkeit von Parteien und staatlichen Institutionen in der BRD. Der aktuelle Konflikt um die geplante Schließung der Praxisausbildungsstätten (PAS) an den Fachschulen für Sozialpädagogik (FSP) zeigt, dass weiterhin viel Luft nach oben ist. Zeit für einige Klopfzeichen an den Apparat von der Betriebsgruppe der FSP2 Altona: […]
Die GEW Hamburg kritisiert die Darstellung der Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2024 durch die Schulbehörde.
Zwar liegt Hamburg im bundesweiten Vergleich in Mathematik und den Naturwissenschaften über dem Durchschnitt, doch dieser Erfolg ist relativ: Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler sind insgesamt gesunken, der bessere Rangplatz ergibt sich allein daraus, dass andere Bundesländer noch stärker zurückgefallen sind.
Einige Bundesländer planen, die Nutzung von Smartphones an Schulen stark einzuschränken oder sogar vollständig zu verbieten. Die GEW Hamburg steht einem generellen Handyverbot jedoch kritisch gegenüber. Statt eines pauschalen Verbots plädiert sie für eine differenzierte Herangehensweise, die den Bedürfnissen der Schulgemeinschaft gerecht wird.
Regelungen an Hamburger Schulen
Die GEW Hamburg kritisiert das Kapitel „Berufliche Bildung“ im neuen rot-grünen Koalitionsvertrag als unzureichend und vage. Trotz der zentralen Bedeutung beruflicher Bildung für die Fachkräftesicherung und soziale Teilhabe bleibt der Vertrag hinter den Erwartungen zurück.
Rezensionsworkshop des Arbeitsbereichs Deutschdidaktik der Universität Hamburg und der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW
Der Arbeitsbereich Deutschdidaktik der Universität Hamburg und die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW bieten allen Interessierten an, sich mit Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur auseinanderzusetzen und eigene Rezensionen zu verfassen, die in einer Online-Datenbank (www.ajum.de) veröffentlicht werden können.
Deutschland ist mit 14 Millionen Eingewanderten seit 1950 nach den USA das OECD-Land mit der zweitgrößten Einwanderungsbevölkerung. Investitionen in die Sprachförderung und Integration von Zugewanderten zahlen sich aus: Mit einer Erwerbstätigenquote von 70 Prozent bei Eingewanderten ist Deutschland im Vergleich zu anderen OECD-Staaten ausgesprochen erfolgreich. Integrationskurse sind das erfolgreiche Instrument des Bundes zur gesellschaftlichen Integration und Berufssprachkurse zur Eingliederung in das Berufsleben.
Das Positionspapier findet sich im Anhang.
Die GEW hat den Bericht „Bildung in Deutschland 2024“, der heute veröffentlicht worden ist, als einen „eindringlichen Weckruf an alle Politikerinnen und Politiker“ bezeichnet. „Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Studie verantworten, haben die systemischen Schwachstellen und Defizite des Bildungswesens und deren Folgen für die Gesellschaft dankeswert offen benannt. Wenn die Bildungspolitik jetzt nicht radikal umgesteuert wird, müssen die nächsten Generationen die Zeche zahlen.
Die GEW begrüßt grundsätzlich die die Umsetzung des neuen Startchancen-Programms zum neuen Schuljahr. In Hamburg werden 90 Schulen mit rund 42.000 Schüler*innen am Programm teilnehmen, darunter 81 allgemeinbildende und neun berufsbildende Schulen. Von den allgemeinbildenden Schulen sind 57 eigenständige Grundschulen oder Grundschulteile von Stadtteilschulen, 24 Stadtteilschulen und vier Gymnasien. Es handelt sich fast ausschließlich um Schulen in sozial schwieriger Lage (Sozialindex 1 + 2), die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind.
15 Millionen Menschen erleben gerade tagtäglich das deutsche Bildungssystem - ein System, das an allen Ecken und Enden an erheblichem Mangel leidet: Es fehlen bundesweit zehntausende Erzieher*innen und Lehrkräfte und hunderttausende Kita-Plätze. Die strukturell manifestierte BildungsUNgerechtigkeit steigt immer weiter und auch in Hamburg bleiben wir nicht davon verschont. Diese Bildungskrise betrifft uns alle.
Nach der Veröffentlichung des IQB-Bildungstrends übt die GEW deutliche Kritik an der Interpretation der Ergebnisse durch Schulsenator Rabe, Hamburg habe sich „stark verbessert“. Richtig ist, dass der Leistungsrückgang z.B. im Fach Deutsch „geringer“ als in anderen Bundesländern ausfällt.