Die ersten Ergebnisse der Hamburger Lehrkräfte- Arbeitszeit- und Belastungsstudie 2024 sind veröffentlicht. Die Studie und unser Anliegen als GEW, dass die Lehrkräftearbeitszeitverordnung (LAZVO) endlich reformiert werden muss, fand in der Hamburger Presse deutlichen Widerhall. Die Teilergebnisse stellte die Kooperationsstelle der Uni Göttingen in drei Arbeitspapieren vor. Diese zeigten die Herausforderungen und Belastungen, welche die Lehrkräfte durch den Einsatz digitaler Medien und Geräte erfahren. […]
Schule
Im Frühsommer hatten wir über das Urteil des Arbeitsgerichts Essen (Aktenzeichen 3 Ca 2231/23) informiert, in dem entschieden wurde, dass auch Kolleg*innen in Elternzeit ohne Teilzeit die Zahlung der im TV Inflationsausgleich vom 09.12.2023 geregelten Inflationsausgleichszahlungen zusteht. Dieses Urteil wurde zwischenzeitlich vom LAG Düsseldorf (Aktenzeichen 14 SLa 303/24) aufgehoben, nun wird das Bundesarbeitsgericht entscheiden.
Die GEW Hamburg äußert sich kritisch zur neuen Richtlinie zur Vermeidung von Unterrichtsausfall und zur Organisation von Vertretungsunterricht. Während das Ziel, Vertretungsunterricht als qualitativ hochwertigen und integralen Bestandteil des regulären Fachunterrichts zu gestalten, grundsätzlich begrüßt wird, bleibt die zentrale Herausforderung ungelöst: der gravierende Mangel an fachlichen Ressourcen.
Es gibt viele Gründe, eine flexiblere Oberstufe, ein „Abitur im eigenen Takt“ für möglichst viele Schüler*innen zu fordern. Bisher haben nur Eliteschulen des Sports und der Musik die Möglichkeit, für Hochleistungssportler*innen und Musiker*innen als Einzelfallentscheidung im Rahmen des „Nachteilsausgleichs“ eine Schulzeitstreckung in der Oberstufe zu ermöglichen. Wie sehen solche Modelle aus? Was braucht es für Konzepte, damit dies gelingen kann? Und wie können wir erreichen, dass auch andere Schüler*innen diese Möglichkeit bekommen? Darüber wollen wir ins Gespräch kommen.
Eine Hilfestellung aus der GEW-Fachgruppe des Pädagogisch-Therapeutischen Fachpersonals (PTF)
Der Anspruch
Vor Kurzem hat die Schulsenatorin die Pläne zur Implementierung der Schulsozialarbeit in allen Schulformen veröffentlicht. Geplant ist, Schulsozialarbeit in multiprofessionellen Teams schrittweise an allen allgemeinbildenden Schulen einzuführen und dafür 102 zusätzliche Stellen zu schaffen.
Die Reaktionen auf den Instagram Post der GEW zeigen: Die psychische Gesundheit in Schulen braucht dringend mehr Aufmerksamkeit! Besonders wichtig sind multiprofessionelle Teams, sagt die Community.
Vor Kurzem fand das regelmäßige Treffen der Fachgruppe Gymnasien statt, bei dem zentrale Themen zur aktuellen Schulentwicklung und -politik besprochen wurden. Besonders im Fokus standen die Digitalisierung an Schulen sowie die Einführung von Schulsozialarbeit und Multiprofessionalität. Die Ergebnisse und Diskussionen möchten wir gerne mit einer breiteren Öffentlichkeit teilen.
Digitalisierung an Schulen: Erste Ergebnisse zur Arbeitszeit- und Belastungsstudie
„Die GEW lehnt die Volksinitiative für G9 an Gymnasien ab.“ So lautete der Beschluss des Landesvorstands der GEW Hamburg zu Beginn des Jahres. „Stattdessen setzt sich die GEW dafür ein, die Strukturen der Oberstufe in Hamburg weiterzuentwickeln, um Schüler*innen optimal auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten. Die flexible Oberstufe bietet neue Formate und eine Flexibilisierung der Prüfungen als Antwort auf die aktuellen Anforderungen.«“












