Der Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Besoldung und Versorgung ist der GEW am 10. Juni zugesandt worden. Im Rahmen der Beteiligung wird er aktuell gesichtet und kritisch bewertet. Eckpunkte sind u.a.:
Tarif / Besoldung
Nach der Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst der Länder vom 14. Februar 2026 warten die Tarifbeschäftigten der Hamburger Behörden auf den ersten Schritt ihrer Gehaltserhöhung, denn vereinbarungsgemäß steigen die Entgelte ab dem 1. April 2026 um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro.
Am 14. Februar 2026 haben sich die Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft der Länder auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten der Länder geeinigt. Direkt danach hat der DGB den Hamburger Senat aufgefordert, dieses Ergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Beamt*innen und Versorgungsempfänger*innen zu übertragen.
Für uns ist klar: Was für die Tarifbeschäftigten vereinbart wurde, muss auch für Beamt*innen und Versorgungsempfänger*innen gelten.
Das bedeutet konkret eine Erhöhung der Bezüge
Kurz nach Ostern haben die Redaktionsverhandlungen zum Tarifabschluss „Hamburg-Zulage / bürgernahe Dienstleistungen“ stattgefunden. Dabei wurde deutlich, dass es bei der Präzisierung der Bereiche, die von der Zulage profitieren sollen, noch Klärungsbedarf gibt. Entscheidend ist vor allem, dass die Anspruchsberechtigten ganz eindeutig benannt werden.
Als direkte Folge des Tarifabschlusses TV-L vom 14. Februar 2026 ist der Mobilitätszuschuss zum Deutschlandticket für Hamburgs Landesbeschäftigte gesichert. Ab dem 1. April 2026 wird das HVV-Deutschlandticket als HVV-Jobticket für Beschäftigte der FHH deutlich günstiger werden. Durch den Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 15,75 Euro und den zusätzlichen HVV-Rabatt von 3,15 Euro sinkt der Preis von 63 Euro auf 44,10 Euro pro Monat. Das ist ein richtiger Schritt und zeigt: Druck und gewerkschaftliche Auseinandersetzungen wirken.
Viele von Euch waren in diesem Winter mit kreativen Ideen, viel Energie und richtig guter Stimmung bei Kälte, Eis und Schnee auf der Straße und haben sich für die Forderungen der Gewerkschaften in der Tarifrunde der Landesbeschäftigten TV-L stark gemacht. Dafür sagen wir: Vielen Dank!
Am 14. Februar einigten sich die Tarifparteien in Potsdam auf einen Tarifabschluss für die Landesbeschäftigten.
In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 2026 haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften nach intensiven und harten Verhandlungen auf einen Tarifabschluss für die rund 1,3 Millionen Tarifbeschäftigten der Länder verständigt. Der Abschluss sieht Entgelterhöhungen von insgesamt 5,8 Prozent in drei Schritten bei einer Laufzeit von 27 Monaten bis zum 31. Januar 2028 vor.
Konkret steigen die Entgelte
Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, beginnt in Potsdam die dritte und entscheidende Verhandlungsrunde. Dabei geht es nicht nur um eine Erhöhung der Gehaltstabellen. Für die Physio- und Ergotherapeut*innen an Schulen in Hamburg, Niedersachsen und Baden-Württemberg geht es um die Aufwertung ihrer Arbeit. Um die Gleichstellung mit ihren Erzieherkolleg*innen an speziellen Sonderschulen! Um bis zu 550 Euro brutto mehr. Es geht um die Eingruppierung in die Tabelle für den Sozial- und Erziehungsdienst.
Am Donnerstag waren über 3.000 Streikende auf der Straße! Enorm!
Übersicht über vergangene und geplante Warnstreiks
Damit die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde in der kommenden Woche endlich ein akzeptables Angebot vorlegen, müssen wir aber unbedingt noch eine Schippe drauflegen. Es gilt, ein klares Signal zu senden: „Wir wollen mehr als „die Inflation und einen Schnaps obendrauf!“











