Arbeitskreis VSK (Vorschullehrkräfte) in der Fachgruppe Grundschulen

VorschullehrerInnen engagiert euch!

Der Arbeitskreis Vorschule ist Teil der Fachgruppe Grundschule und engagiert sich seit vielen Jahren für die Belange der Vorschullehrkräfte.

Wir treffen uns ca. vier Mal im Jahr im Curio-Haus, um uns über unsere spezifischen Belange auszutauschen, themenorientiert zu arbeiten und uns für die Verbesserung unserer Arbeitsbedingungen, die oft sehr belastend sind, einzusetzen

Unsere kleine Berufsgruppe – es gibt zurzeit 459 Vorschulklassen in Hamburg – wird leider immer noch kaum wahrgenommen und hat keine Lobby.

Die Vorschulklassen werden von studierten Sozialpädagog*innen geleitet, die, der Tätigkeit nach, Lehrkräfte sind. Allerdings liegt unsere Vergütung nach wie vor weit unter der Besoldung der Kolleg*innen in den Grundschulen.

Wenn die Grundschullehrkräfte nun Zulagen erhalten und 2023 endgültig in die A13 eingruppiert werden, wird der Abstand zu unserer E9 noch gravierender.

Es ist deshalb immer noch - und um so mehr - wichtig, dass wir möglichst viele der 459 Kolleg*innen aktivieren, um gemeinsam weiter für bessere Bedingungen und eine gerechtere Bezahlung zu kämpfen! Nur gemeinsam können wir etwas erreichen!

Wir treffen uns monatlich jeweils am letzten Montag des Monats um 17:00 im Curiohaus.

Wir tagen regelmäßig zeitgleich mit der FG Grundschule. Nach einem gemeinsamen Auftakt teilen sich die Gruppen, um an ihren eigenen Anliegen und Vorhaben zu arbeiten.

Für den Arbeitskreis VSK:

Kerstin Mögle, Catrin Bassus, Malica Bedi, Sabrina Muscoguiri, Hatice Güney

Unsere Ziele

Vernetzung
Viele Kolleg/innen sind allein an ihrer Schule oder haben Team-Kolleg/innen, aber keine darüber hinausgehende Kontakte im Bereich Vorschule. So kann es sehr interessant und aufschlussreich sein, von anderen Schulen zu hören.

Information
Es gibt wichtige Informationen rund um das Arbeitsfeld Vorschularbeit an Hamburger Schulen. Vieles ist von der Behörde vorgegeben, anderes hat die Gewerkschaft erreicht. Immer wieder gibt es neue Informationen, aber auch schon ältere Informationen, die man gar nicht kannte. Oft sind diese Informationen und das Wissen darum hilfreich für die eigene Arbeitssituation.
Manches wird einem von Kolleg/innen oder der Schulleitung mitgeteilt – die Erfahrung zeigt aber, dass nicht immer alles so stimmt, wie man es gesagt bekommt.
Hier im Arbeitskreis sind viele Kolleg/innen, die jahrelange Erfahrungen und auch den neuesten Stand weitergeben können.

Austausch
Die Arbeitssituationen in den Schulen sind fast so vielfältig und verschieden, wie die Schulen an sich.  Hierüber kann sich ausgetauscht werden, um vielleicht Ideen für den eigenen Arbeitsalltag und die eigene Schule mitzunehmen oder festzustellen, dass es nicht so sein MUSS, wie es an der eigenen Schule gerade ist….

Bewusstsein
Vielen Grundschulkolleg/innen und auch vielen Schulleitungen ist die Arbeit, die innerhalb und außerhalb der Vorschulklassen von den VorschulKolleg/innen geleistet wird, gar nicht bewusst. Das gilt sowohl für die Art der Belastung und die Vielfältigkeit, wie auch für die Inhalte der Vorschularbeit. Durch die Situation der „Vereinzelung“ ist es für die manche Vorschulkolleg/in schwer im Alltag mit all der damit verbundenen Belastung fertig zu werden und sich Gehör zu verschaffen.
In unserer Arbeitsgruppe kann jede / jeder Unterstützung bekommen und neue Kraft bündeln für die eigene Schulsituation vor Ort.

Hilfe/Unterstützung
Immer wieder kommt es zu schwierigen Situationen im Schulalltag. Auch hier kann der Arbeitskreis Vorschule mit Rat oder auch mal mit Tat zur Seite stehen. Gerade auch für den Bereich Arbeitsrecht ist die Gewerkschaft eine kompetente „Ratgeberin“.

Gemeinsame Themen
Trotz aller Unterschiedlichkeiten in Schule und Alltag gibt es auch Themen, die für alle zutreffen. Neben den schon erwähnten Punkten wie Arbeitsrecht/Arbeitsschutz und Vorgaben der Behörde gibt es auch viele inhaltliche Themen, die uns Vorschulpädagog/innen wichtig sind (z.B. Übergreifendes vs. Abgrenzendes zwischen Vorschule und den ersten Klassen / Jahrgangsübergreifender Unterricht / Lernentwicklungsgespräche / GBS). Auch hierzu kann im AK gearbeitet werden.

Arbeit an den großen Zielen
Die großen Ziele des AK Vorschule sind – wie oben schon mehrfach erwähnt – die Verbesserung der Arbeitsbedingungen (z. B. Thema Zwangsteilzeit) und die bessere Entlohnung (im Vergleich zu den GS-Lehrer/innen).
In diesen Bereichen ist es für den Arbeitgeber leicht, die sehr kleine und „exotische“ Gruppe der Vorschullehrer/innen zu „übersehen“. Nur wenn wir eine große (im Sinne von „fast vollständige“) Gruppe sind und unsere Stimme immer wieder deutlich erheben, haben wir eine Chance, gehört zu werden und diese großen Ziele zu erreichen!

Kerstin Moegle

 

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