Arbeitszeit- und Belastungsstudie

Arbeitszeit- und Belastungsstudie für Lehrkräfte an den Hamburger Stadtteilschulen und Gymnasien im Schuljahr 2023/2024

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Arbeitsalltag an Hamburger Schulen ist bestimmt von Zeitstress, ungenügender räumlicher Ausstattung, unterentwickelter digitaler Technik und zusätzlichen Aufgaben ohne angemessenen Zeitausgleich. Deshalb suchen viele einen individuellen Ausweg und gehen freiwillig in Teilzeitarbeit. Im letzten Jahr betrug die Teilzeitquote in Hamburg 56,1 Prozent (Hamburger Abendblatt 3.10.23)! Nirgendwo in Deutschland ist sie höher.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt eine Arbeitszeit- und Belastungsstudie der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften der Universität Göttingen, um die tatsächliche Belastung der Hamburger Lehrkräfte zu dokumentieren. Erfasst werden das Verhältnis von SOLL-Arbeitszeit zur IST-Arbeitszeit sowie die faktischen Einflussfaktoren für die Belastung der Lehrkräfte aus den Gymnasien und Stadtteilschulen.

Die Studie läuft im 2. Schulhalbjahr, vom 05.Februar bis Ende der Sommerferien. Die GEW unterstützt diese Studie maßgeblich. Wir rufen daher alle Lehrer*innen an Gymnasien und Stadtteilschulen, die überwiegend in der Sekundarstufe I und II arbeiten (mindestens zu 50 Prozent), auf an dieser Studie teilzunehmen.

Eine hohe und konsequente Teilnahme ist sehr wichtig, um ein realistisches Bild der Arbeitszeit sowie aussagekräftige, argumentativ schlagkräftige Ergebnisse zu erzielen.

Jede*r zählt – auch du! Eine Anmeldung ist weiterhin hier möglich!

Eure Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

QR Code zur Anmeldung

JEDE*R ZÄHLT! - JETZT MITMACHEN!

Für die Studie haben sich bereits über 1000 Lehrkräfte registriert! Es braucht viele und konsequente Teilnehmende, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Teilnehmen können alle Lehrkräfte, die überwiegend in der Sekundarstufe I und II arbeiten (mindestens 50%):

Jetzt mitmachen: Hier direkt anmelden oder mit Smartphone den QR-Code links scannen und ausfüllen, Danke!

Alternativ kannst Du das PDF „Teilnahmeerklärung für die Arbeitszeitstudie an Hamburger Schulen“ unter „Material“ ausdrucken, ausfüllen und an die GEW Hamburg schicken.

Info: Seit dem 5. Februar läuft die Erfassungsphase. Anmeldungen zur Teilnahme können weiterhin noch vorgenommen werden.

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  • Zeitraum: zweites Halbjahr 2023/24 (Februar bis Juli 2024)
  • Schulformen: Stadtteilschule und Gymnasium
  • Zielvorgabe: Teilnahme von 10% - 20% der Lehrkräfte (gern mehr)
  • Ausrichtung: nicht nur GEW-Mitglieder
  • Erfassung eines längeren Zeitraums, inkl. Arbeit in Schulferien
  • Integration von Fragen zu Arbeitsbelastung
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  • Mehrarbeit und überlange Arbeitszeiten identifizieren: Abgleich der individuellen SOLL-Vorgaben des Faktorenmodells mit der tatsächlichen Arbeitszeitbelastung (IST)
  • Anteil „Neuer Aufgaben“ bzw. außerunterrichtlicher Tätigkeiten an der Arbeits(zeit)be-lastung identifizieren => Wie ist der aktuelle Stand? Werden neue / außerunterrichtliche Aufgaben angemessen abgebildet? Gibt es Lücken?
  • Hotspots der Belastung von Lehrkräften identifizieren
https://verenabraun.de

Liebe Studien-Teilnehmerin, lieber Studien-Teilnehmer,
Liebe Studien-Interessierte und Neugierige,

unser Newsletter zur Hamburger Arbeitszeit- und Belastungsstudie ist raus. Er erscheint 14-tägig (ausgenommen in den Ferien). Das große Interesse an der Studie sowie dem Newsletter zeigt, dass es „Zeit für echte Zeit“ war!

Mit unserer Newsletter-Reihe informieren wir euch über den jeweils neusten Stand des Studien-Verlaufs, über aktuelle Fragen oder eure Eindrücke in Wort und Bild. Hier kommt auch immer aktuell der Comic Mo´s Momente, in dem Verena Braun, unsere Comic-Zeichnerin, Mo´s Schulalltag verfolgt und die Untiefen der Lehrerarbeitszeit und -belastung erlebbar werden lässt.

Viel Freude beim Lesen!

Euer Studien-Projektteam

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Schön, dass du mitmachst! Gesprächsbedarf? Du hast noch Fragen?

Hier kannst du Antworten und Unterstützung finden:

  • Bei den Multiplikator:innen an deiner Schule!
  • Die Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften der Universität Göttingen unter Leitung von Dr. Frank Mußmann gewährleistet die wissenschaftliche Zeiterfassung und steht allen Teilnehmenden zu Seite. Fragen zur persönlichen Zeiterfassung können im Forum oder mithilfe der FAQ auf der Homepage geklärt werden: https://hamburg.arbeitszeitstudie.de/accounts/login/
  • Persönliche Beratung und Unterstützung bietet auch das Studienprojektteam über azstudie@gew-hamburg.de
  • Offene Fragerunden werden über das Erfassungstool der Studie angekündigt. Halte auch Ausschau in deinem SPAM-Ordner.
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Unsere Studie in den Medien

Unsere Studie stößt auch in den Medien auf breite Resonanz! Die Berichterstattung ist positiv, und wir nehmen das als Anlass, nicht nachzulassen, sondern nachzulegen. Leider dürfen wir aus rechtlichen Gründen nicht alle Artikel, Radio- oder auch TV-Beiträge verbreiten, können aber per link darauf verweisen:

Im Anschluss an unsere Auftakt-Pressekonferenz am 3.11 berichteten am selben Tag Sat 1 Regional (ab Min. 8:25) und das NDR Hamburg Journal (ab Min. 18:44). Im Abendblatt und in der Mopo vom 4.11 wurden wir ebenfalls in einem Beitrag gewürdigt.

- wird fortgeführt -

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Hintergrund: das "Arbeitszeitmodell" in Hamburg

2003 hat Hamburg als bisher einziges Bundesland eine Regelung eingeführt, die explizit die Arbeitszeit der Lehrkräfte auch jenseits des reinen Unterrichts umfassend berücksichtigen sollte. Anne-Katrin Wehrmann schrieb dazu einen Artikel in der E&W 4/2022.

Hörenswert ist der Podcast mit Hans Voß zu 20 Jahren Lehrerarbeitszeitmodell (AZM), den die hlz anlässlich des 20. Geburtstages des AZM im Sommer 2023 aufnahm.

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Verena Braun, unsere Comic-Zeichnerin, verfolgt in den nächsten sechs Monaten Mo im Schulalltag und erlebt die Untiefen der Lehrerarbeitszeit und Belastung mit.

Psychische Belastung bei der Arbeit: Arbeitsschutz im Betrieb mitbestimmt umsetzen

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„Die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst geringgehalten wird“.

So steht es in §4 des Arbeitsschutzgesetzes. Dennoch nimmt die Gefährdung durch psychische Belastung für viele Beschäftigte seit Jahren zu.

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