Der Endbericht der Hamburger Arbeitszeit- und Belastungsstudie liegt nun in gedruckter Form vor: über 350 Seiten schwer und nicht mehr zu ignorieren. Vervollständigt wurde er im November noch durch die Ergebnisse der Belastungsbefragung der Lehrkräfte mit Schulleitungsaufgaben in Hamburg und Berlin.
Arbeitszeit
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
herzlichen Dank für eure engagierte Teilnahme an der Arbeitszeit- und Belastungsstudie der Kooperationsstelle der Universität Göttingen!
Durch eure sorgfältige Erfassung eurer täglichen Arbeitszeit über ein halbes Jahr hinweg habt ihr entscheidend dazu beigetragen, sichtbar zu machen, was viele von uns täglich erleben:
Unsere aktuelle Studie der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften der Universität Göttingen zeigt ganz klar: Eine solide Arbeitszeiterfassung (AZE) an Hamburger Schulen steht und fällt damit, dass wir zwei Grundfragen beantworten:
1. Was gilt als Arbeitszeit und wie lässt sich das in ein tragfähiges Arbeitszeitmodell übertragen?
2. Wie profitieren Lehrkräfte ganz konkret von der Erfassung?
Unsere neue Themen-Seite zur Lehrerarbeitszeit findet ihr hier.
Die Anforderungen an die Lehrkräfte im Hamburger Schulbetrieb sind heftig. Und sie wachsen weiter. Oft fehlt es einfach an klaren Informationen, etwa wie die tatsächliche Arbeitszeit berechnet, erfasst und organisiert wird. Genau hierüber gibt die aktuelle Themenseite zur Lehrerarbeitszeit Auskunft.
Die Themen im Überblick:
• Wichtige Fachbeiträge zur Hamburger Lehrerarbeitszeit-Verordnung
Arbeitszeit- und Belastungsstudie von Lehrkräften 2024: Erste Ergebnisse
Die vielen neuen digitalen Technologien und deren pädagogische Herausforderungen führen für die Hamburger Lehrerkräfte im Schulbetrieb zu übermäßigen Belastungen. Das sind eindeutige Ergebnis einer neuen Belastungsstudie.
Bis die Ergebnisse der groß angelegten Arbeitszeit- und Belastungsstudie im Sommer 2025 vorliegen, werden Aspekte der Arbeitsbelastung von Lehrkräften in Arbeitspapieren thematisiert. Das nun vorliegende vierte Arbeitspapier thematisiert den Stand der Digitalisierung und die digitale Kluft zwischen weiterführenden Schulen und zeigt die enormen Unterschiede in der Bildungsqualität sowie in den Arbeitsbedingungen und beruflichen Entwicklungschancen von Lehrkräften auf. Die zentralen Befunde und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen lauten wie folgt:
Mit einem inspirierenden Auftakt in der Aula der Stadtteilschule am Hafen hat die GEW Hamburg ihr „Aktionsjahr Arbeitszeiterfassung“ gestartet. Die Veranstaltung zum Thema „Wie weiter mit der Arbeitszeit? - Chancen und Notwendigkeiten nach der Arbeitszeit- und Belastungsstudie an Gymnasien und Stadtteilschulen“ eröffnete die Reihe der Bezirksveranstaltungen im Rahmen des „Aktionsjahrs“.
Bis die Befunde der groß angelegten Arbeitszeit- und Belastungsstudie 2025 vorliegen, werden in Arbeitspapieren Aspekte der Arbeitsbelastung von Lehrkräften thematisiert. Die Ergebnisse der ersten drei Arbeitspapiere im Überblick:
Im Mai 2024 befasste sich der Gewerkschaftstag der Hamburger GEW mit der Arbeitszeit-Erfassung von Lehrkräften. Im Mittelpunkt standen die Kritik an der Lehrkräftearbeits-Verordnung (LAZVO) sowie die Frage, welche nächsten Schritte sich daraus ergeben sollten. Dazu sprach das Projektteam der Arbeitszeitstudie mit Yvonne Heimbüchel, der 1. stellvertretenden GEW-Vorsitzenden:
Was kritisiert die GEW an der bestehenden Lehrkräftearbeitzeit-Verordnung?
Die Arbeitszeitstudie hat bald Halbzeit! Seit rund zehn Wochen erfassen viele Kolleg*innen ihre Arbeitszeit. Aus diesem Anlass hat das Projektteam Dr. Frank Mußmann, den Leiter der Arbeitszeitstudie, um ein kurzes Interview gebeten.












