Diese Handreichung legt einen Fokus auf Jugendliche und Kinder und ihre Bedeutung für Narrative und Mobilisierung der Pandemieleugner*innenszene. Den Begriff Pandemieleugner*innenszene nutzen wir als Sammelbegriff für Corona-Leugner*innen, Gegner*innen der staatlichen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz (z.B. dem Tragen von Schutzmasken, dem Einhalten von Abstandsregeln) Impfgegner*innen, Verschwörungsgläubigen, Esoteriker*innen, Rechtspopulist*innen und rechts-offenen Personen bzw.
Bildungspolitik
„Der Senat der Stadt Hamburg hat den Anspruch, alle Menschen anzusprechen, gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen, bei der Umsetzung voranzugehen und niemanden zu diskriminieren.“
Die GEW begrüßt, dass die Bundesregierung Kinder und Jugendliche wegen der harten Lockdown-Zeiten finanziell unterstützen will. So sollen zwei Milliarden Euro in Bildungsangebote fließen.
Die Notbremse wird bei allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und außerschulischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung zur Stotterbremse.
03.05.2021 - Marlis Tepe, GEW-Bundesvorsitzende
Im Vorfeld der Bundestagswahl im September werden auch an Schulen wieder (Online)Veranstaltungen stattfinden, bei denen Parteienvertretende mit den Lernenden ins Gespräch kommen sollen.
Was ist zu beachten, wenn Schulen solche Veranstaltungen planen? Ist es zulässig, nur einige Parteien einzuladen? Wie sind der Beutelsbacher Konsens und der allgemeine Bildungs- und Erziehungsauftrag auszulegen? Was darf eigentlich politische Bildung in Schule? Und was soll sie leisten?
Im Kontext der Coronapandemie haben Verschwörungserzählungen Hochkonjunktur und stellen auch Schulen und Lehrkräfte vor Herausforderungen.
Die GEW mahnt Bund und Länder vor ihren Beratungen angesichts der dritten Coronawelle zur Vorsicht bei den Schulöffnungen. Wer öffnen will, muss testen und impfen.
Die Coronapandemie bringt Eltern und vor allem Mütter an ihre Grenzen. Das zeigt eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung. GEW-Vorstandsmitglied Frauke Gützkow fordert, alle Maßnahmen in der Coronakrise einem Gleichstellungscheck zu unterziehen.
Vor einem Jahr einigten sich Bund und Länder wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf eine umfassende Beschränkung sozialer Kontakte. Das hat Schulen, Kitas und Familien besonders getroffen. Eine Bestandsaufnahme.
Die GEW weist auf folgende Mitteilung des SOVD hin und unterstützt sie:
Arme Kinder und Jugendliche brauchen digitale Hilfe
Die Corona-Krise ist eine flächendeckende Bildungskrise geworden! Die augenblicklichen Schulschließungen mit den ungeregelten Notbetreuungen bringen Familien in große Schwierigkeiten und Belastungen. An Bildung ist nicht zu denken, wer nicht in der Notbetreuung ist, wird eher schlecht als recht vor dem Bildschirm betreut. Zwar werden Leistungen produziert, was aber an Wissen bei den Kindern und Jugendlichen bleibt, ist vollkommen fraglich und wird seitens der Schulbehörde auch nicht erfragt.
Das Bund-Länder-Geschacher um das Vorgehen in der Coronapandemie geht am Mittwoch in die nächste Runde: Die GEW plädiert weiter dafür, ab dem Inzidenzwert von 50 in den Wechselunterricht zu gehen - aber ohne Doppelbelastung der Lehrkräfte.




