Die "elbkinder"-Geschäftsführung verweist auf das Lohngefüge des öffentlichen Dienstes und beschreibt die Erfüllung der Forderungen der Gewerkschaften als „Begünstigung“ des Erziehungsdienstes. Weiterhin verweist sie auf die Brutto-Einkünfte die eine beschäftigte Erzieherin erhält, die in Vollzeit arbeitet.
Tarif / Besoldung
Für unbefristete Streiks haben 96,37 Prozent der Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Bereich Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) gestimmt. Ab Freitag beginnen die Streiks mit einem bundesweiten Signal und werden zunächst dauerhaft fortgesetzt. Die Einrichtungen werden Schritt für Schritt in die Streiks einbezogen. Das teilte die GEW nach der Urabstimmung am Mittwoch in Frankfurt a. M. mit.
79,6 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die sich an der Befragung beteiligt haben, votierten für die Annahme des Tarifergebnisses für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. „Die große Zustimmung zeigt, daß die GEW-Mitglieder die Erhöhung der Gehälter und die Abwehr von Einschnitten in die Betriebsrente positiv bewerten.
Die GEW hat die Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial und Erziehungsdienst (SuE) im öffentlichen Dienst der Kommunen für gescheitert erklärt. Sie ruft jetzt ihre Mitglieder im SuE-Bereich auf, bis zum 5. Mai in einer Urabstimmung über unbefristete Streiks zu entscheiden. Der Grund: Fünf Verhandlungsrunden mit den Arbeitgebern über eine bessere Eingruppierung der Beschäftigten im SuE-Bereich waren ohne Ergebnis geblieben.
Auch die fünfte Verhandlungsrunde im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) der Kommunen ist ohne Ergebnis geblieben. Das teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag nach dem Ende der Verhandlungen in Offenbach mit. In den nächsten Tagen werden die verantwortlichen Gremien über das Scheitern der Verhandlungen und die Urabstimmung der Mitglieder über unbefristete Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst entscheiden. „Die Arbeitgeber haben Runde für Runde blockiert und bis heute kein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch gelegt.
Seit der Föderalismusreform 2006 hat sich die Besoldung der Beamtinnen und Beamten bis zu 15 Prozent auseinanderentwickelt. Das zeigt der neue DGB-Besoldungsreport.
„Auch in der vierten Runde der Verhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt“, sagte Norbert Hocke, für Jugendhilfe und Sozialarbeit verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Mitglied der Verhandlungskommission, am Donnerstag in Hannover. „Wir erwarten, dass sich die Arbeitgeber in der nächsten Runde endlich bewegen und mit einem Angebot ein deutliches Zeichen zur Aufwertung der SuE-Berufe setzen.
Bereits ab 9 Uhr trafen sich Erzieherinnen und Erzieher im Streikcafé im Curio-Haus der GEW, um zur Kundgebung vor der Finanzbehörde auf dem Gänsemarkt zu gehen. Dort stellte Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg fest, dass gute Arbeit auch gut bezahlt werden muss.
Die Gewerkschaften haben die Entgeltordnung für den Sozial- und Erziehungsdienst mit Wirkung zum 31. Dezember 2014 gekündigt. Am 25. Februar 2015 haben die Verhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) begonnen. Die Gewerkschaften GEW und ver.di fordern eine Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe durch eine bessere Eingruppierung! Aber auch in der dritten Verhandlungsrunde am 09. April in Düsseldorf wurde kein Angebot vorgelegt.
Um der wachsenden Nachfrage nach Krippen- und Kitaplätzen gerecht zu werden, bedarf es mehr pädagogischer Fachkräfte. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Beruf durch bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen attraktiver gemacht worden.
Fachkraft-Alarm in München: Von 3 150 Stellen in Kitas und Horten sind, so berichtet die Süddeutsche Zeitung am 14. Februar 2015, 260 unbesetzt. In den nächsten Jahren müssen aufgrund des starken Anstiegs der Bevölkerung weitere 8 500 Krippen- und 6 200 Kitaplätze geschaffen und 24 zusätzliche Grundschulen gebaut werden.
Düsseldorf – Offenbar wollen die Arbeitgeber den Erzieher-Beruf nicht aufwerten, stellte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nach der dritten Verhandlungsrunde für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) am Donnerstag in Düsseldorf fest.










