Die Arbeitgeber haben auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder kein Angebot vorgelegt. Um den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), sich in der dritten Runde endlich zu bewegen, zu erhöhen, setzen die Gewerkschaften verstärkt auf (Warn)Streiks.
Tarif / Besoldung
Unser Warnstreik am 20. Januar begann um 9:30 Uhr mit einer Kundgebung vor der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Handel (BS 02) an der Eiffestraße/Ecke Ausschläger Weg. Anschließend schlossen wir uns der ver.di-Kundgebung an der Ecke Heidekampsweg/Süderstraße an und demonstrierten gemeinsam zum Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof. Bei der Abschlusskundgebung hielt unser Vorsitzender Sven Quiring eine Rede. Gut 2.600 Kolleg*innen waren dabei.
In der zweiten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder haben die Arbeitgeber kein verbindliches Angebot vorgelegt. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen.
Beim Warnstreik am 14. Januar hielt unser Kollege und Erzieher an einer Hamburger Schule Daniel Heitmann eine Rede:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Mein Name ist Daniel Heitmann und ich arbeite als Erzieher an einer Hamburger Grundschule.
Am 3. Dezember ist die erste Verhandlungsrunde der Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der Tarifrunde für die Landesbeschäftigten (TV-L) ergebnislos beendet worden. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen.
Die Tarifrunde TV-L 2025/26 läuft – und wir wollen sie laut, sichtbar und gemeinsam gestalten. Mit dem Banden-Projekt ruft die GEW Hamburg alle Kolleg*innen auf: Organisiert euch, zeigt euch und mischt euch ein! „Bildet Banden“ bedeutet, zusammen aktiv zu werden, kreative Aktionen zu starten und mit Spaß, Ideen und Zusammenhalt Druck zu machen – direkt an eurer Schule, Kita, Hochschule, Dienststelle oder auch einrichtungsübergreifend.
Warum mitmachen?
Im Rahmen der aktuellen Tarifauseinandersetzung zum TV-L ruft die GEW Hamburg am 8. Januar um 13:30 Uhr zu einer Kundgebung an der Reesendammbrücke gegenüber vom Rathaus auf. Im Mittelpunkt stehen die schulischen Ergo- und Physiotherapeut*innen, die seit Jahren eine tarifliche Gleichstellung mit dem Sozial- und Erziehungsdienst fordern.
Am 3. Dezember endete die erste Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ergebnislos. Die Forderung nach 7 % mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro, wiesen die Arbeitgeber als „unrealistisch“ zurück. Ein ernsthafter Einstieg in Verhandlungen blieb aus – ein deutlicher Hinweis darauf, dass diese Tarifrunde härter werden könnte als die letzte.
GEW bereitet sich auf Arbeitskämpfe vor
Nach dem Auftakt zur Tarifrunde für die im öffentlichen Dienst der Länder Beschäftigten hat die GEW die Arbeitgeber aufgefordert, sich zu bewegen und ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hatte am Mittwoch in Berlin kein Angebot formuliert.











