Die zweite Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder ist am 16. Januar in Potsdam ohne ein verbindliches Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen. Das trifft auch mehr als eine Million Arbeitnehmende an Hochschulen und rund 300.000 studentische Beschäftigte, denen die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) weiter einen Tarifvertrag verweigert. Die Antwort der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW): Jetzt werden die Streiks und Aktionen ausgeweitet.
Tarif / Besoldung
Am 23. Januar fand ein Warnstreik des Sozial- und Erziehungsdienstes sowie des pädagogischen und therapeutischen Fachpersonals der staatlichen Hamburger Schulen statt. Nach einem Auftakttreffen ab 9:30 Uhr im Curiohaus der GEW - dort hielt unser Vorsitzender Sven Quiring eine Rede, die ihr unten findet - fand um 11 Uhr eine Kundgebung beim DGB statt, anschließend gab es eine Demo zur Finanzbehörde.
In der zweiten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder haben die Arbeitgeber kein verbindliches Angebot vorgelegt. Die Forderung der Gewerkschaften von 7 % mehr Gehalt, mindestens 300 € wurde als unrealistisch abgewiesen.
Als Studierende gelten wir als zukünftige Fachkräfte und als akademischer Nachwuchs. Hinter dieser Vorstellung verbirgt sich aber eine prekäre Realität, die für Hunderttausende von uns bundesweit zum täglichen Erlebnis geworden ist. Wir sind es, die Seminare vorbereiten, Arbeiten korrigieren, Tutorien leiten und Forschungsdaten auswerten. Wir lehren, forschen, studieren und promovieren gleichzeitig. Unsere Arbeitsorte sind Labore, Servicebereiche, Verwaltungsbüros und IT-Abteilungen der Hochschulen.
Unser Warnstreik am 20. Januar begann um 9:30 Uhr mit einer Kundgebung vor der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Handel (BS 02) an der Eiffestraße/Ecke Ausschläger Weg. Anschließend schlossen wir uns der ver.di-Kundgebung an der Ecke Heidekampsweg/Süderstraße an und demonstrierten gemeinsam zum Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof. Bei der Auftaktkundgebung hielt Marlies Tatje, angestellte Lehrkraft im berufsbildenden Bereich, eine Rede. Gut 2.600 Kolleg*innen waren dabei.
Die Arbeitgeber haben auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder kein Angebot vorgelegt. Um den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), sich in der dritten Runde endlich zu bewegen, zu erhöhen, setzen die Gewerkschaften verstärkt auf (Warn)Streiks.
Unser Warnstreik am 20. Januar begann um 9:30 Uhr mit einer Kundgebung vor der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Handel (BS 02) an der Eiffestraße/Ecke Ausschläger Weg. Anschließend schlossen wir uns der ver.di-Kundgebung an der Ecke Heidekampsweg/Süderstraße an und demonstrierten gemeinsam zum Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof. Bei der Abschlusskundgebung hielt unser Vorsitzender Sven Quiring eine Rede. Gut 2.600 Kolleg*innen waren dabei.
In der zweiten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder haben die Arbeitgeber kein verbindliches Angebot vorgelegt. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen.
Beim Warnstreik am 14. Januar hielt unser Kollege und Erzieher an einer Hamburger Schule Daniel Heitmann eine Rede:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Mein Name ist Daniel Heitmann und ich arbeite als Erzieher an einer Hamburger Grundschule.
Am 3. Dezember ist die erste Verhandlungsrunde der Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der Tarifrunde für die Landesbeschäftigten (TV-L) ergebnislos beendet worden. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen.
Die Tarifrunde TV-L 2025/26 läuft – und wir wollen sie laut, sichtbar und gemeinsam gestalten. Mit dem Banden-Projekt ruft die GEW Hamburg alle Kolleg*innen auf: Organisiert euch, zeigt euch und mischt euch ein! „Bildet Banden“ bedeutet, zusammen aktiv zu werden, kreative Aktionen zu starten und mit Spaß, Ideen und Zusammenhalt Druck zu machen – direkt an eurer Schule, Kita, Hochschule, Dienststelle oder auch einrichtungsübergreifend.
Warum mitmachen?











