"Inklusive Bildung ist kein Modetrend, sondern das universelle Recht aller Kinder auf gemeinsames Lernen", so Inklusionsexperte Vernor Muñoz im Rahmen des Bundeskongresses "Eine für alle". Seinen Vortrag gibt es nun in gedruckter Form.
Schule
Hamburg ist eine reiche Stadt in einem reichen Kontinent. Auch in den letzten Jahrzehnten ist die Produktivität und Kreativität der Gesellschaft enorm gewachsen. Doch anstatt diese Möglichkeit für das Allgemeinwohl zu nutzen, ist vom jeweiligen Hamburger Senat eine Politik der Umverteilung von Unten nach Oben verfolgt worden.
Die Berufliche Bildung muss dringend gestärkt werden - auch über die duale Ausbildung und die Berufsorientierung hinaus. Dafür macht sich die GEW mit Blick auf den heute stattfindenden Bildungskongress „Berufliche Bildung - Analysen, Trends und Perspektiven“ der Kultusministerkonferenz (KMK) stark. „Wir begrüßen, dass sich die KMK nach zwei Jahrzehnten auf die Berufliche Bildung fokussiert“, sagte Ansgar Klinger, im GEW-Vorstand für Berufs- und Weiterbildung verantwortlich, am Mittwoch in Frankfurt am Main.
Am 3.Mai 2017 hatte die Volksinitiative 24.357 Unterschriften bei der Senatskanzlei eingereicht. Das sind mehr als doppelt so viel wie die 10.000 notwendigen Unterschriften.
Jetzt hat der Hamburger Senat nach Überprüfung dieser Unterschriften in seiner Sitzung am 30. Mai festgestellt, dass die notwendigen 10.000 gültigen Unterschriften vorliegen und damit die Volksinitiative Gute Inklusion offiziell zustande gekommen ist.
Öffentliche Anhörung der Volksinitiative durch den Schullausschuss der Bürgerschaft am 11.7.2017
Dienstag, 6. Juni 2017, in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr in den Räumen der GEW Hamburg, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg.
Die Veranstaltung wird mit einer Gebärdendolmetscherin stattfinden.
Zur besseren Planung bitte anmelden bei Britta_Blanck@web.de
Mo, 19.06.2017 | 19.00 Uhr | GEW Landesverband
Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg
Die GEW begrüßt, dass Schulsenator Ties Rabe das Förderprogramm „23+ Starke Schulen“ für Standorte mit sozial besonders benachteiligter SchülerInnenschaft ausbauen will. Er reagiert damit auf den Brandbrief von Schulleiterinnen und Schulleitern, die die mangelnde Personalausstattung und die fehlenden Ressourcen für eine inhaltliche und pädagogische Weiterentwicklung kritisiert hatten.
Die Lehrerkammer fordert die BSB auf, mit Nachdruck für eine Regulierung der bisherigen Provisorien zu sorgen. Dazu gehört bspw. der Ausgleich von Mehrarbeit/geleisteten höherwertigen Tätigkeiten. Ebenso setzt sich die Lehrerkammer – zusammen mit der SchülerInnenkammer – für eine verbesserte Bleibeperspektive von SchülerInnen ein. Die Stellungnahme der Lehrerkammer findet sich im Anhang und unter LKSt_170413_Stand_Flüchtlingsbeschulung.
Ja, es gibt sie noch! 600 Kolleginnen und Kollegen, die 1800 Schülerinnen und Schüler an Sonderschulen unterrichten und fördern. Da Eltern nach wie vor das Wahlrecht haben behinderte Kinder auch an Sonderschulen zu unterrichten, ist diese Schulform anwählbar.
Dienstag, 6. Juni 2017, in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr, in den Räumen der GEW Hamburg, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg.
Die Veranstaltung wird mit einer Gebärdendolmetscherin stattfinden.
Innerhalb von sechs Monaten sind 10.000 Unterschriften erforderlich, damit eine Volksinitiative zustande kommt. Die Volksinitiative Gute Inklusion für Hamburgs SchülerInnen überreicht nach nur drei Monaten am 3.Mai mehr als doppelt so viele Unterschriften an die Senatskanzlei.
Appell an Bürgermeister Olaf Scholz: Machen Sie die Inklusion zur Chefsache, um die Bildung und Zukunft von Hamburgs SchülerInnen zu sichern
Die Lehrerkammer sieht keinen sachlichen Grund für ein getrenntes Studium der Stadtteilschul- und der Gymnasiallehrkräfte. Sie fordert entsprechende Laufbahn- und Karrieremöglichkeiten, auch für Quereinsteiger. Die Stellungnahme der Lehrerkammer findet sich im Anhang und unter LKSt_170413_Lehrerbildung. Weitere Infos finden sich unter http://lehrerkammer.hamburg.de/.








