Um die Diskussion um die Inklusion an Hamburger Schulen zu verbreitern hat die GEW am 11.10.2016 einen bunten Protestzug für eine bessere Schule veranstaltet. Mehrere hundert Lehrkräfte, Eltern und SchülerInnen sind dem Aufruf gefolgt und haben deutlich gemacht, dass wir mehr brauchen für eine bessere Schule. Hier ein kleiner Film vom Aktionstag.
Schule
In ihrer Pressemitteilung vom 06.10.2016 kündigt die Schulbehörde vollmundig eine Initiative gegen den bisherigen "Teilzeitzwang" von ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und TherapeutInnen an. Mittels einer neuen Dienstzeitregelung wolle die BSB dem pädagogischen und therapeutischen Fachpersonal an Schulen (PTF)demnach „vernünftige Beschäftigungsverhältnisse und Vollzeitstellen ermöglichen“.
Mit der geplanten Neuregelung der Dienstzeit und den in kurz vor der Veröffentlichung stehenden Stellenbeschreibungen für Sozialpädagogen an Schulen wird Hamburg zum Schlusslicht bei der Qualität der Schulsozialarbeit
Die Schulbehörde arbeitet seit 2015 an einer neuen Dienstzeitregelung für das sogenannte pädagogische und therapeutische Personal an Schulen (PTF). Die Dienstzeitregelung gibt einen wichtigen formalen Rahmen vor, der die fachliche Arbeit der Kolleginnen und Kollegen an den Schulen entscheidend beeinflusst.
Der Gehörlosenverband Hamburg e.V., die Selbsthilfegruppe Eltern hörbehinderter Kinder sowie die Jugendgruppe Hamburg im Bund der Schwerhörigen e.V. laden herzlich zur Fortsetzung der Hamburger Inklusionsveranstaltungsreihe ein und freuen sich über die Unterstützung durch die Stadtteilschule Hamburg-Mitte.
„Wir brauchen ein Schulsystem, das einen Beitrag leistet, die soziale Spaltung in der Gesellschaft zu überwinden“, stellten die Sprecherinnen und Sprecher des Inklusionskongresses „Eine für alle – die inklusive Schule für die Demokratie“ am Montag in Frankfurt a.M. fest. Das Schulsystem in Deutschland zementiere soziale Benachteiligungen, die Kinder mit in die Schule bringen. Trotzdem habe die Politik Reformen bisher nur zögerlich umgesetzt. Schulstrukturdebatten würden tabuisiert, begründete das Kongressbündnis seinen Vorstoß.
Obwohl sie eine inklusive Beschulung wünschen, melden viele Eltern ihr Kind mit einer Behinderung an einer speziellen Sonderschule an, weil sie kein Vertrauen in die zurzeit angebotene inklusive Beschulung haben oder in die gewünschte Schule nicht aufgenommen werden. SchülerInnen mit einer Behinderung gehören zu den Verlierern der bildungspolitischen Entwicklung in Hamburg, obwohl sie nach der UN-Behindertenrechtskonvention im Zentrum der schulischen Inklusionsentwicklung stehen müssten.
Burn-Out und Frühpensionierung im pädagogischen Berufsstand haben viele Ursachen. Eine ist, dass in den vergangenen Jahrzehnten eine wichtige Rahmenbedingung für Lehren und Lernen sträflich vernachlässigt wurde: der Raum.
Geht nicht. Geht doch? In einem überhitzten Klassenzimmer zu unterrichten? „Geht doch.“ In einem überakustischen Flur Pausenaufsicht zu führen? „Geht doch.“ In einem – für die Schülerzahl – viel zu kleinen Klassenzimmer binnendifferenzierende und variantenreiche Lernmethoden einzusetzen? „Geht doch.“ Und dabei Ruhe und Humor nicht zu verlieren? „Geht doch.“ ...
Die GEW wünscht allen Kolleginnen und Kollegen an den Schulen ein gutes Schuljahr. Senator Rabe präsentiert zum Schuljahresbeginn viele Zahlen und Erfolge.
Wie in den vergangenen beiden Jahren werden im Schuljahr 2016/17 alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 10 auf ihre Rechtschreibleistung hin getestet. Die Jahrgänge 3, 5 und 7 werden im Rahmen der KERMIT-Erhebungen getestet, die übrigen Jahrgänge durch Testhefte, die für 1,01 Euro pro Test vom Ernst Klett Verlag gekauft werden müssen.
7 Tipps, die den Einstieg in den Vorbereitungsdienst erleichtern
Studien zeigen: Das Referendariat wird psychosozial oft als sehr belastend wahrgenommen. Vielen Neulingen droht der sogenannte Praxisschock. Einige angehende LehrerInnen brechen den Vorbereitungsdienst sogar ab. Um Stress und Überbelastung gleich am Anfang der zweiten Ausbildungsphase zu vermeiden, haben wir hier ein paar Tipps für den Start zusammengestellt.
Mehr Zeit für gute Schule heißt für die GEW, den Aufwand der Beschäftigten an Schulen reell zu bemessen und nicht unter den Auskömmlichkeitsvorbehalt des Senats zu stellen. D.h. die Arbeitszeit, die die Beschäftigten für alle ihnen aufgeladenen Aufgaben (Inklusion, Ganztag, Schulentwicklung, Integration von geflüchteten Schüler*innen, Teamarbeit usw.) brauchen, muss ihnen auch zur Verfügung stehen und bezahlt werden. Pädagoginnen und Pädagogen arbeiten nicht als Ehrenämtler*innen an den Schulen, sondern es ist Erwerbsarbeit.




