Dienstag, 6. Juni 2017, in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr, in den Räumen der GEW Hamburg, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg.
Die Veranstaltung wird mit einer Gebärdendolmetscherin stattfinden.
Dienstag, 6. Juni 2017, in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr, in den Räumen der GEW Hamburg, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg.
Die Veranstaltung wird mit einer Gebärdendolmetscherin stattfinden.
Innerhalb von sechs Monaten sind 10.000 Unterschriften erforderlich, damit eine Volksinitiative zustande kommt. Die Volksinitiative Gute Inklusion für Hamburgs SchülerInnen überreicht nach nur drei Monaten am 3.Mai mehr als doppelt so viele Unterschriften an die Senatskanzlei.
Appell an Bürgermeister Olaf Scholz: Machen Sie die Inklusion zur Chefsache, um die Bildung und Zukunft von Hamburgs SchülerInnen zu sichern
Die Lehrerkammer sieht keinen sachlichen Grund für ein getrenntes Studium der Stadtteilschul- und der Gymnasiallehrkräfte. Sie fordert entsprechende Laufbahn- und Karrieremöglichkeiten, auch für Quereinsteiger. Die Stellungnahme der Lehrerkammer findet sich im Anhang und unter LKSt_170413_Lehrerbildung. Weitere Infos finden sich unter http://lehrerkammer.hamburg.de/.
Endlich wurde der Lehrerkammer der Rahmenplan für SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Geistige Entwicklung vorgelegt – rund 5 Jahre nach Beginn der Inklusion. Dieser Bildungsplan stellt grundsätzlich gut durchdachte Anforderungen an die Bildung dieser Schülergruppe. Doch wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Die Lehrerkammer befürchtet, dass die gegenwärtige Ausstattung der Inklusion und der speziellen Sonderschulen nicht zu den hochgesteckten Zielen passt.
Die GEW begrüßt es, dass Lehrer_innenbildung als wichtiges bildungspolitisches Thema in den Blick genommen und die Expertise vieler beteiligter Akteur_innen in Hochschulen, Schulen, Gewerkschaften sowie der Stadtöffentlichkeit ernst genommen und in den Prozess der Projektgruppe einbezogen wird. Gerade diese Expertise ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Prozesses.
Zwanzig Eltern-, Schüler-, Studenten-, Pädagogen- und Schulleiterorganisationen sowie schulische Fachverbände und Gewerkschaften haben bisher dazu aufgerufen, die Forderungen der Volksinitiative zu unterschreiben (siehe www.gute-inklusion.de/unterstuetzer). Jetzt wird auch die Unterstützung in der Bürgerschaft breiter.
DIE LINKE und FDP stellen sich hinter die Forderungen der Volksinitiative. Auch die CDU hält zusätzliche Ressourcen für notwendig.
Das Parentsmagazin-Hamburg und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg (GEW) laden Sie herzlich ein zu einer Veranstaltung:
"Hamburgs SpitzenpolitikerInnen und ein Schulrechtsexperte stellen sich den Fragen der BürgerInnen zu den Themen Inklusion und Zweisäulensystem Stadtteilschule/Gymnasium"
Seit Ende November 2016 läuft die Mobilisierung für die "Volksinitiative Gute Inklusion für Hamburgs SchülerInnen". Die GEW unterstützt die Initiative und zunehmend mehr Organisationen schließen sich dem Aufruf an. Im Vordergrund der Kampagne stehen Forderungen nach mehr Personal, mehr Räumen und Barrierefreiheit, "damit alle Schüler mit und ohne Förderbedarf ihre Potentiale im gemeinsamen Lernen entfalten können" (Ini-Vorlage vom 8.12.16).
So viele Unterschriften in so kurzer Zeit ist der Erfolg der großen Zahl von Inklusionsbefürwortern, die engagiert Unterschriften gesammelt haben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die zu diesem großartigen Zwischenergebnis beigetragen haben und bitten darum, das bisherige Engagement fortzusetzen.
Unterstützung durch andere Organisationen wächst
Der Beschluss des Landesvorstands im Dezember letzten Jahres, die Volksinitiative ‚GUTE Inklusion‘ zu unterstützen, ist der folgerichtige Schritt angesichts der Belastungen, denen die Kolleg_innen ausgesetzt sind. Die GEW stellt sich damit ihrer Verantwortung, zum Gelingen der Inklusion beizutragen.
Eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft (Drs. 21/ 7919) zu Befristungen im Bildungswesen hat bedenkliche Zahlen zu Tage gefördert. So bestehen über alle Schulformen hinweg mehr als 1.600 Fällen befristete Arbeitsverhältnisse. Das bedeutet, dass mehr als ein Viertel der Angestellten im Schuldienst einen befristeten Arbeitsplatz hat. Für die GEW ist dies Anlass zu scharfer Kritik.
Die Presseerklärung der Hamburger Schulbehörde vom 14.2.17 stellt ein völlig geschöntes Bild über die personelle Ausstattung der Inklusion dar. Die ‚freie‘ Schulwahl ist eine Farce für Eltern, die ein behindertes Kind haben.
In der Presseerklärung der Schulbehörde heißt es: „In Hamburg haben Eltern die freie Schulwahl, kein Kind darf gegen den Willen der Eltern auf eine Sonderschule geschickt werden.“