Mit Blick auf den 17. Kinder- und Jugendbericht mahnt die GEW, entschlossen zu handeln, um die Qualität in der Kinder- und Jugendhilfe langfristig zu sichern.
Kinder- und Jugendhilfe
Die Lage in den Hamburger Kitas ist weiterhin sehr herausfordernd: Die Refinanzierung ist immer noch ungeklärt, das pädagogische Fachpersonal arbeitet am Limit, den Bedürfnissen der Kinder kann nicht mehr gerecht werden und Eltern können nicht mehr auf eine verlässliche Betreuung und Bildung vertrauen! Und noch immer kommt kein Signal aus der Politik!
Für mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung gehen wir mit euch auf die Straße! Mobilisiert eure KollegInnen, Leitungen, Eltern und Kinder und kommt am
Überfüllte Gruppen, unzureichende Räume und wenig Fachpersonal führen dazu, dass Kinder sich von den Erzieher*innen nicht gehört und auch nicht wahrgenommen fühlen. Kinder brauchen Erzieher*innen, die sie ernst nehmen und sie den Kita-Alltag mitbestimmen lassen. Durch den Fachkräftemangel wird der Kita-Alltag jedoch fremdbestimmt und entfernt sich immer weiter vom offenen, selbstbestimmten Konzept.
Die GEW Betriebsgruppe Elbkinder fordert die volle Finanzierung der Tarifabschlüsse, eine Verbesserung des Personalschlüssels sowie Entlastungsmaßnahmen. "Verheizt“ nicht die Zukunft unserer Stadt! Deshalb ruft die GEW Betriebsgruppe Elbkinder zur Kita-Demo des Kita-Netzwerks am 19.09.2024 um 16:30 Uhr auf! Die drei Startpunkte des Sternmarsches sind:
- U-Bahn Hoheluft
- Heidi-Kabel-Platz (Nähe Hauptbahnhof)
Kita-Mitarbeitende sind laut einer neuen Studie deutlich häufiger krank als der Durchschnitt aller Berufsgruppen. Die GEW sieht die Qualität der frühkindlichen Bildung gefährdet und fordert die Politik zum Handeln auf.
„Wir sind zahlreich erschienen, haben Entschlossenheit gezeigt und den politischen Verantwortlichen deutlich gemacht, wie unzufrieden wir mit ihrem mangelnden Interesse am frühkindlichen Bereich sind!“, so Varsenik Vardanyan von der GEW Hamburg anlässlich der öffentlichen Anhörung zur aktuellen Personalsituation in den Kitas am 20. Juni im Hamburger Rathaus.
Varsenik Vardanyan, Referentin für Kinder- und Jugendhilfe und TV AVH der GEW Hamburg, besuchte die Betriebsversammlung vom "Hamburger Kind" (ehemals Hamburger Schulverein), einem Träger von Kindertagesstätten in Hamburg. Wichtige Themen waren die begonnene Forderungsdiskussion und die Situation der Beschäftigten in den Einrichtungen. Die Forderungen lauten:
- Ausbildung muss finanziell und inhaltlich attraktiver werden
- Investitionen in die Qualität im frühkindlichen Bereich
- Ausreichend Zeit für mittelbare Pädagogik
Die Kampagne „Jedes Kind zählt!“ wird die größte bundesweite Kita-Kampagne aller Zeiten. Wir setzen uns dafür ein, dass die Politik endlich die Bedingungen für die Kitas und Kinder im Land verbessert. Angesichts der drohenden Kürzungen im Bundeshaushalt 2025 ist die Qualität dieser Einrichtungen stark gefährdet. Das werden wir verhindern. Wir wollen dafür sorgen, dass der Bund sein Versprechen hält und ein gutes Qualitätsentwicklungsgesetz mit starken bundesweiten Standards auf den Weg bringt.
Der Familienausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft hat sich am 28. Mai mit dem Thema Fachkräftemangel, Leiharbeit und Tarifbindung in Kitas befasst. Dazu findet am 20. Juni ab 17 Uhr im Raum 151 im Rathaus eine öffentliche Anhörung statt. Bitte kommt mit möglichst vielen Kolleg*innen dahin. Es geht um eure Arbeit und eure Arbeitsplätze.
Die GEW lädt ein zum ersten Vernetzungstreffen gewerkschaftlicher Betriebs- und Personalräte aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und Sozialarbeit am Dienstag, 28. Mai 2024 von 18:00 bis 20:00 Uhr via ZOOM
Die Betriebs- und Personalräte sind die gewählten Interessenvertretungen der Beschäftigten und wichtige Kooperationspartner der GEW, denn Mitbestimmung und Partizipation sind die Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaft und gewerkschaftlichen Handelns. Aktive Betriebs- und Personalräte können die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten spürbar verbessern.
Auf dem Kinder- und Jugendhilfegipfel „Tu was, Hamburg!“ am 3. Mai 2024 haben die Teilnehmenden eine Resolution beschlossen, die sich gegen Kürzungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe richtet und weitere Forderungen an den Hamburger Senat und die Bundesregierung adressiert.
Die Kolleg*innen der EKSG haben mit überwältigender Mehrheit für einen unbefristeten Streik gestimmt und werden jetzt immer wieder zum Streik aufgerufen. Die GEW erklärt sich solidarisch mit dem Hausbereich:












