Am 9. Juni ist die Bezirkswahl in Hamburg. Nicht so wichtig? Nur viele Plakate? Nein! Arbeit und Wohnen, Natur und Erholung, Gesundheit und Bildung: Die Bezirke gestalten den Lebens- und Wohnort in Hamburg mit. Seid dabei, wenn Tanja Chawla (DGB Hamburg) und Sandra Goldschmidt (ver.di Hamburg) Bezirksabgeordneten auf den Zahn fühlen und diskutieren, wie ein gutes Hamburg für alle aussehen kann. Lasst uns gemeinsam die Zukunft unserer Stadt mitgestalten!
Hamburg-Politik
[Mit der Rede von Peter Petersen im Namen der DGB-Senior/innen auf der DGB-Kundgebung zum 1. Mai]
Die GEW unterstützt die Demo „Stoppen wir die Privatisierung!“ und ruft zur Teilnahme auf:
Bei Privatisierung zählt nur noch der Profit der Unternehmen. Das haben viele Beispiele, vor allem in Hamburg gezeigt: Wasserwirtschaft, Flughafen, Krankenhäuser, Stromnetze
Jetzt will der Senat auch noch große Teile des Hafens (die HHLA) privatisieren.
Dein Hafen nach 900 Jahren nicht mehr in öffentlicher Hand?
In Hamburg stehen zahlreiche Sozialkaufhäuser vor dem Aus und die Situation spitzt sich weiter zu. Für eine wachsende Zahl von Menschen, die von Armut bedroht oder bereits betroffen sind, wird die Bewältigung des Alltags immer schwieriger. In dieser prekären Situation nimmt die Nutzung der Sozialkaufhäuser stetig zu, denn sie bieten armen Familien die Möglichkeit, sich auch einmal etwas zu gönnen und sich nicht alltägliche Luxusgüter leisten zu können.
Der Countdown läuft: Bis November 2024 muss Deutschland die EU-Mindestlohnrichtlinie umsetzen und einen Aktionsplan vorlegen, um die Tarifbindung auf 80 Prozent zu steigern
In den 1980er Jahren erreichte die rechte Gewalt in Hamburg mit mindestens acht Tötungsdelikten einen absoluten Höhepunkt. Darüber hinaus gab es mindestens 13 Bomben- und Brandanschläge und unzählige Körperverletzungen. Rechte und rassistische Gewalt gehörte zum Alltag. Die Dunkelziffer dürfte noch viel höher liegen, denn staatlicherseits wurden rechte Gewalttaten nicht gesondert erfasst.
Die GEW Hamburg würdigt den Hamburger Schulsenator für seine 13-jährige Amtszeit. Sein Engagement hat dazu beigetragen, das Bildungssystem in unserer Stadt in vielen Teilen zu stärken und zu verbessern.
„In seiner Amtszeit gab es Herausforderungen und Probleme im Bildungssystem, die trotz vieler Bemühungen weiterhin bestehen. Einige unserer Anliegen und Forderungen blieben unbeantwortet, was in Teilen der Bildungsgemeinschaft auch zu Frustration geführt hat.
Die IG BAU trauert zutiefst um die Bauarbeiter, die auf einer Großbaustelle in Hamburg ums Leben gekommen sind. Die GEW Hamburg schließt sich an. Wir sind in Gedanken bei ihren Angehörigen, Arbeitskolleg*innen und Freund*innen. Auch wünschen wir den Verletzten, dass sie schnell und vollständig genesen.
Hintergrund: In der Hamburger Hafencity ist am Montagmorgen ein Gerüst in einem Fahrstuhlschacht eingestürzt. Zu den Ursachen dazu lässt sich derzeit noch nichts sagen. Der Baubetrieb wurde vorerst eingestellt.
Liebe Kolleg*innen,
seit längerem kämpfen die Beschäftigten bei Hagenbeck mit Unterstützung ihrer Gewerkschaft IG BAU für einen Haustarifvertrag. Jetzt haben sie eine online-Petition gestartet, auf die wir hier hinweisen und für die wir um Unterstützung bitten:
https://deine.igbau.de/hagenbeck
Die GEW unterstützt die Kundgebung am 19. Juli 2023, 17 Uhr – Erinnerung an Deportationen über Schule Schanzenstraße vom Juli 1942:
Aufruf zur Kundgebung
An der Veranstaltung in der Aula der Ganztagsgrundschule Sternschanze am 29.Juni 2023 zum erinnern an verfolgte Schülerinnen der damalige Schule Schanzenstraße, den rausgeschmissenen Lehrer:innen aus den Schulen in der Sternschanze und deportierten Pädagogen:innen am 15. und 19. Juli 1942 nahmen 40 Personen teil. Es gab Erzählungen zu einzelnen Personen sowie Ausführungen zur Einordnung der Schulpolitik unter NS-Verwaltung.
Die GEW Hamburg weist auf den Flyer Flüchtlingsschutz ist unverhandelbar! vom Flüchtlingsrat hin:
Wir rufen daher anlässlich des World Refugee Day am 20. Juni zu Protesten auf!
Hunderte Schutz suchende Menschen vor der griechischen Küste ertrunken! Wir fordern:
• Keine Kompromisse bei Menschenrechten!
• Gleiche Rechte für alle Schutzsuchenden!
• Kein weiterer Abbau von Flüchtlingsrechten in Europa!