Für die extreme Rechte und ihren Kulturkampf ist die Schule ein zentrales Kampffeld. Hier will die AfD den Vorrang des Nationalen durchsetzen und mit einer auf Ideologien der Ungleichwertigkeit beruhenden Identitätspolitik des „Deutsch-Seins“ junge Menschen früh prägen.
Meldungen nach Thema
Die Lehrer*innenkammer Hamburg begrüßt den geplanten § 98e im Schulgesetz als wichtigen Schritt, um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) an Schulen rechtlich zu regulieren. Sie hebt positiv Vorgaben wie Datensparsamkeit, Dokumentationspflichten und das Verbot automatisierter Notengebung hervor. Gleichzeitig macht die Stellungnahme deutlich, dass der Entwurf in zentralen Punkten zu kurz greift.
Die GEW Hamburg kommt am 6. Mai zu ihrem Gewerkschaftstag im Curiohaus zusammen. Im Zentrum steht die dramatische Arbeitsbelastung an Hamburger Schulen – und die Frage, warum die Schulbehörde trotz klarer Daten bislang nicht ausreichend reagiert.
Die aktuelle Arbeitszeitstudie belegt: Lehrkräfte arbeiten regelmäßig über die gesetzlich vorgesehene Arbeitszeit hinaus, viele sogar jenseits der Höchstgrenzen.
Viele Kolleg*innen an Hamburger Schulen fühlen sich überlastet. Kein Wunder: In den letzten Jahren wurden die zusätzlichen Arbeitsbereiche, die Lehrkräfte abdecken, immer zahlreicher und immer fordernder. Zugleich wird der Personalmangel immer größer. Rund die Häfte der Hamburg Lehrkräfte arbeiten in Teilzeit, viele, weil die Arbeit mit allen erforderlichen Aufgaben ansonsten nicht zu schaffen ist. Der Krankenstand ist hoch. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Die Studie zeigt, es ist kein Gefühl.
Am 6. Mai tagt die Hamburger Bürgerschaft, die Linksfraktion hat dazu den Antrag „Ausbildungs-Kitas erhalten!“ eingebracht. Dieser fordert:
Danke an den GEW-Hauptvorstand für diesen Artikel!
Die GEW kritisiert die geleakte Kürzungsliste einer Arbeitsgruppe, die Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände eingesetzt haben.
Die „Klopfzeichen aus dem Apparat“ von Peter Glotz liegen nun schon ein paar Jahre zurück. Hintergrund waren Auseinandersetzungen in den 1980ern um die Transparenz und demokratische Zugänglichkeit von Parteien und staatlichen Institutionen in der BRD. Der aktuelle Konflikt um die geplante Schließung der Praxisausbildungsstätten (PAS) an den Fachschulen für Sozialpädagogik (FSP) zeigt, dass weiterhin viel Luft nach oben ist. Zeit für einige Klopfzeichen an den Apparat von der Betriebsgruppe der FSP2 Altona: […]
Während viele DGB-Gewerkschaften weiterhin Mitglieder verlieren, setzt die GEW ihren Wachstumskurs fort – auch in Hamburg. Die aktuellen Zahlen zeigen: Gewerkschaftliche Organisierung im Bildungsbereich bleibt stabil und gewinnt an Bedeutung.
DGB unter Druck – GEW im Plus
Die neue hlz ist da, in neuem Format und neuer Gestaltung, mit großartigen Illustrationen von Meikey To und Antonia Kühn! Mit dem Schwerpunkt »Stadtbild« gedenken wir der Opfer rechter und rassistischer Gewalt, erinnern an Ramazan Avcı, Süleyman Taşköprü und die Ermordeten und Verletzten des Brandanschlags auf die Lübecker Hafenstraße 52. Außerdem: Beiträge zu Dobrindts Desintegrationspolitik und zur Pflegereform, ein Aufruf der Betriebsgruppe der FSP2 Altona zur Rettung der Praxisausbildungsstätten (PAS) und eine Stellungnahme der jungen GEW/GEW Studis gegen neue Berufsverbote.
Die geplante Reform der Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) für die gymnasiale Oberstufe stellt einen tiefgreifenden Eingriff in Struktur, Inhalte und Organisation der Sekundarstufe II dar. Sie wurde im März 2023 beschlossen und zielt insbesondere auf eine erhöhte länderübergreifende Vergleichbarkeit der Abiturergebnisse sowie eine Entlastung der Oberstufenstruktur. Die Umsetzung ist bis spätestens 1. August 2027 vorgesehen und die Regeln werden für das Abitur 2030 wirksam.












