GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 16.6.2017

PTF 26_6_2017

Pädagogisch-Therapeutische Fachkräfte fordern

BSB: Achtet unsere Fachlichkeit!

Kundgebung und Demonstration für eine gute Dienstzeitregelung

Kommt sie jetzt oder kommt sie nicht? Und wenn ja, wann? Es ist ein großes Verwirrspiel um die neue Dienstzeitregelung für die Pädagogischen und Therapeutischen Fachkräfte.

Foto: Dietrich Schneider / www.pixelio.de

Seit dem letzten Hamburger GEW Gewerkschaftstag steht in der Satzung (wieder) eine Vertrauensleuteversammlung. Das ist gut, diese wollen wir jetzt mit Leben füllen und mit den Vertrauensleuten die wichtigen gewerkschaftspolitischen Themen besprechen.

Dazu laden wir herzlich ein am

Montag 10.7.17, 17-19 Uhr, im GEW Landesverband zum Informieren, Austauschen und Grillen.

Der inhaltliche Teil soll eine gute Stunde dauern, anschließend werden wir gemeinsam grillen, essen, trinken, …

Stadt des Ankommens

Das Hamburger Schulgesetz setzt erfreulicherweise das Recht auf schulische Bildung konsequent um – auch für Kinder und Jugendliche ohne Aufenthaltsstatus. So heißt es in § 37 HmbSG: „Wer in der Freien und Hansestadt Hamburg seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat, ist in Hamburg zum Schulbesuch verpflichtet.“ Schulpflicht gilt für 11 Schuljahre und endet mit dem 18. Lebensjahr. Dennoch gibt es in der praktischen Realisierung dieses Rechts in Hamburg nicht selten Probleme.

Marlis Tepe / Foto: Kay Herschelmann

Alle Fortschritte im Bildungsbereich kosten Geld. "Deshalb ist eine der zentralen Aufgaben der GEW, für mehr Gelder in der Bildungsfinanzierung zu sorgen", sagt die Gewerkschaftsvorsitzende Marlis Tepe.

"Alles gut"

Im Rahmen der Projektwoche „Erziehungs- und Bildungswissenschaft unter den Bedingungen von Flucht und Migration“ wird in Kooperation mit der GEW Hamburg die mehrfach ausgezeichnete Dokumentation "Alles gut" gezeigt.

Die Lage in Afghanistan hat sich in den letzten Monaten weiter verschlechtert. Die Menschen dort sind Krieg, Terror und Elend ausgesetzt. Es gibt kein sicheres Leben in allen Teilen Afghanistans, wie aus Berichten des UNHCR (Flüchtlingsorganisation der UNO) zu entnehmen ist. Durch einen Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul wurde  auch die Bundesregierung veranlasst, die Abschiebungen bis zum Sommer auszusetzen.

Gipfel für globale Solidarität

Die Arbeiterbewegung unterliegt im globalen Kapitalismus scharfen Angriffen. In weltweitem Maßstab sinkt der gewerkschaftliche Organisationsgrad und das Kapital stellt die Mitbestimmung der Arbeiter am Arbeitsplatz in Frage. Einseitige Entscheidungsfindung durch das Kapital wird durch die vielfältigen Versuche der G 20, den Freihandel zu intensivieren und die Arbeiterrechte, insbesondere das Streikrecht einzuschränken, gestärkt.

Bild: Gerhard Wöbbeking, große Resonanz bei der Einweihung

Am 10. Mai 2017 fand die feierliche Einweihung des Gedenkortes denk.mal Hannoverscher Bahnhof zur Erinnerung an über 8000 Juden, Roma und Sinti statt, die von 1940 bis 1945 vom Hannoverschen Bahnhof aus nach Osten, etwa ins Getto nach Lodz oder nach Auschwitz, ins Vernichtungslager deportiert wurden.

Foto: Maria Zarada

Die Geschichte der drei Steine ist eine der wenigen autobiografischen Opfergeschichten von rechtsradikaler Gewalt. Der Autor Nils Oskamp hatte sich in den Achtziger Jahren gegen einen Mitschüler aufgelehnt, der die Auschwitzlüge propagiert hat. So kam er in das Visier der rechtsradikalen Schläger. Doch Nils gab nicht auf. Wenn die Nazis „Deutschland erwache“ hinschmierten schrieb er „Frühstück ist fertig“ drunter. Doch die Spirale der Gewalt eskalierte und es kam zu zwei Mordanschlägen gegen ihn, an dem auch Neonazis beteiligt waren, die heute noch aktiv sind.

Veranstaltung 26_6_2017

Mit der Veröffentlichung des Buches „Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte 1933-1945“ im Oktober 2016 ist eine Diskussion in Gang gekommen, in der es u.a. um die Frage geht, inwiefern Max Traeger, nach dem die Stiftung der GEW benannt ist, als Vorbild für die GEW dienen kann. Diskussionen gibt es dabei u.a. über seine Rolle bei der Gleichschaltung der GEW-Hamburg-Vorläuferorganisation „Gesellschaft der Freunde“ 1933 sowie bei der Übergabe des Curiohauses nebst der 1935 erworbenen Immobilie Ro 19 an die GEW Hamburg 1954.

Veranstaltung 28_6_2017

„Bildung. Weiter denken!“ ist eine Initiative der GEW für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen sowie mehr Geld für Bildung. Vor kurzem ist die Broschüre „Bildungsfinanzierung. Weiter denken: Wachstum, Inklusion und Demokratie. Warum jetzt dringend mehr Geld für Bildung ausgegeben werden muss. Und woher es kommen sollte!“ erschienen.   

Nach einer Einführung in die Studie durch den Autor Tobias Kaphegyi  besteht die Möglichkeit zu Diskussion. 

Mittwoch, 28. Juni 2017, 18 Uhr im Curiohaus, Raum A

Seminare der gewerkschaftlichen Bildung

Aktiv werden in der GEW Hamburg

Lust, gemeinsam etwas zu bewegen? Diskussionen und Aktionen für gerechtere Bildung anzustoßen und mit anderen gemeinsam spannende Projekte voranzutreiben, ist unser Mittel gegen Vereinzelung und Frust.

An diesem Nachmittag stellt sich die GEW Hamburg vor: Wie tickt die GEW?

Wo bietet sich ein Einstieg? Wer sind die Ansprechpersonen? Welche aktuellen Themen und Diskussionen gibt’s bei der GEW? Eine Veranstaltung in lockerer Atmosphäre, für leckere Snacks und Getränke ist gesorgt.

Freitag 30.6.2017, 16 – 19 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Anja Bensinger-Stolze, Frank Hasenbein

kostenlos für GEW-Mitglieder incl. Speis und Trank

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-06-30/aktiv-werden-in-der-gew-hamburg

 

Gewerkschaftsarbeit in der Schule – Seminar für Vertrauensleute

Vertrauensleute sind grundlegend wichtig für die GEW. Doch viele Betriebsgruppen arbeiten nicht mehr wie früher, denn die Anforderungen an Lehrkräfte in der Schule sind gestiegen und es wird immer schwerer, „nebenbei“ Gewerkschaftsarbeit zu machen.

Zu diesem Thema würden wir uns gern ein paar Stunden lang austauschen:

Was ist mir wichtig, was treibt mich an? Wie kann ich es schaffen, gute Arbeit als Vertrauensfrau / -mann zu machen, ohne das Gefühl zu haben, ständig belastet und überarbeitet zu sein? Welche Handlungs- und Aktionsmöglichkeiten gibt es für die Arbeit an meiner Schule? Wie kann mich die GEW besser unterstützen? Wie können wir uns besser vernetzen?

Dieses Mini-Seminar richtet sich auch an Kolleg*innen, die in ihrer Schule eine Betriebsgruppe gründen möchten oder mit dem Gedanken spielen. Wir starten mit einem Einstieg in der GEW-Geschäftsstelle, anschließend gehen wir gemeinsam lecker essen.

Das Treffen soll kein weiterer anstrengender „Termin“ sein, sondern ein offener Austausch, der auch erfrischend, erholsam und entspannt ist.

Eingeladen sind auch Kolleg*innen, die keine Vertrau¬ensleute sind.

Seminarinhalte:

Bestandsaufnahme über Erfolge und Probleme der VL-Arbeit:

• Was läuft gut in der VL-Arbeit? Was nicht?

• Was bedeutet mir die VL-Arbeit? Was bedeutet sie der GEW Hamburg?

• Wie können wir eigene Interessen auf Konferenzen in der Schule besser vertreten, auch wenn wir sie nicht leiten?

Donnerstag 28.9.2017, 16.30 – 19.30 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Dirk Mescher

kostenlos für GEW-Mitglieder incl. Verpflegung https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-09-28/gewerkschaftsarbeit-in-der-schule-seminar-fuer

 

Multiprofessionelle Teams an Schulen

Multiprofessionelle Teamarbeit ist eine unverzichtbare Grundlage in der inklusiven Schule. Gelingt sie, wird sie von den Teammitgliedern oft als eine große persönliche und berufliche Bereicherung erlebt. Teamarbeit ist allerdings kein Selbstgänger und stellt die unterschiedlichen pädagogischen und nichtpädagogischen Fachkräfte in der Praxis vor (neue) Herausforderungen. Kenntnisse über Stolpersteine und eigene Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten können zum Gelingen von Teamarbeit beitragen.

Welche Strukturen befördern die Kooperation und wie lassen sie sich implementieren? Was kann bei der Koordination der Aufgaben beachtet werden? Wie werden Teamgespräche zu effektiven Besprechungen? Welche kommunikativen Kompetenzen sind förderlich? Wie lassen sich Kooperationsprobleme auf einer individuellen bzw. Beziehungsebene von vornherein vermeiden?

Diese und weitere Fragen sind Inhalt des Seminars. Die Teilnehmer*innen erhalten praktische Hilfen und konkrete Hinweise für die Kooperation in ihren multiprofessionellen Teams. Nebenbei werden Anregungen für Forderungen und Kampagnen abgeleitet, mit denen die GEW eine erfolgreiche Arbeit in multiprofessionellen Teams unterstützen kann. Die Grundlage der Seminararbeit stellen die Teamerfahrungen und das berufliche Selbstverständnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dar. Sie werden ergänzt durch Erfahrungen inklusiver Schulen aus dem Bundesgebiet.

Freitag 6.10.2017, 11 Uhr – Samstag 7.10.2017, 15 Uhr Bad Malente, Gustav-Heinemann-Bildungsstätte

Leitung: Frank Hasenbein, Regina Lorenzen

Kostenanteil: 40 € incl. Unterkunft/Verpflegung (ermäßigt 20 €, Nicht-Mitglieder 150 €) https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-10-06/multiprofessionelle-teams-an-schulen

 

Fachtag „Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen“

Die Arbeit als Lehrer*in an der Schule ist gesundheitlich belastend. Was ist zu tun, wenn der Arbeitsdruck in den Schulen wächst und damit die Anforderungen an einen wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutz wachsen? Auf dem Fachtag „Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen“ wird dieser Frage nachgegangen. Dazu werden u.a. in verschiedenen Workshops Möglichkeiten zur Verhaltens- und Verhältnisprävention beleuchtet. Schließlich sollen erste konkrete Schritte für eine Strategie für besseren und langfristigen Gesundheitsschutz an Schulen erarbeitet werden.

Dienstag, 10. Oktober 2017, 9 - 17 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Frank Hasenbein

kostenlos inkl. Verpflegung für GEW-Mitglieder (Nichtmitglieder 40 €)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-10-10/fachtag-arbeits-und-gesundheitsschutz-an-schulen

 

Organizing Education: New tools and strategies for young activists of European Teachers' Unions

One of the main problems for teachers’ unions in Europe is to motivate people to participate actively. There are often quite a lot of new members who join the unions but only a few want to work for the union in their free time and fight for their interests and rights. It is obvious that teachers’ unions in Europe are dealing with similar issues, so we plan to bring young activists of European teachers’ unions together for a seminar to talk about campaigning, organizing strategies and possibilities to create public awareness of problems at school.

Here is an excerpt of the seminar’s central questions and planned program: What motivates us to engage ourselves in a union? What are opportunities and obstacles for successful campaigns? How can we be on the one hand on the move and do useful things for the union as well as for us and on the other hand be relaxed and act without having to struggle with a too heavy workload? While attending a school visit to Max-Brauer-Schule: How can school connect with and influence its direct neighbourhood?

We are looking for 20 active union members who want to broaden their horizons on new tools for union work. The seminar is open to European applicants of teachers unions as well as German GEW members. Further information on the program:

• discussions and group work

• local cultural visits  (based on groups interests)

• community organizing: How can we learn from urban-artistic interventions?

• ethnographic methods  (e.g. mapping)

Donnerstag, 2. November 2017 - 17 Uhr bis Montag, 6. November 2017 - 12 Uhr

Leitung: Petra Barz, Frank Hasenbein

Kostenanteil: 90 € incl. accommodation and full board (reduced 50 €).

Accommodation on site is provided in double rooms.

We try to refund your travel expenses.

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-11-02/organizing-education-tools-and-strategies-for-european-activists