Was bedeutet „gute Bildung“ und was ist sie uns wert? Bekannte Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Sport, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik setzen sich mit der GEW für gute Bildung und eine angemessene Bildungsfinanzierung ein. Ihre öffentlichen Statements werden damit Teil der bundesweiten GEW-Initiative „Bildung. Weiter denken!“ und sollen gerade auch im Vorfeld der Bundestagswahl die Bedeutung von Bildung und deren Finanzierung in den sozialen Medien und in der Öffentlichkeit stärken.
Aktionen und Kampagnen
Vermutlich kennen viele von Euch den Chor Hamburger Gewerkschafter*innen von unserer nunmehr jahrzehntelangen Beteiligungen am Demorand zur 1. Mai-Demonstration. Diese Aktion „auf der Straße“ macht uns selber immer Freude und zeigt unsere Verbundenheit mit den Organisationen des DGB.
Nun möchten wir zu einem Event im Saal einladen und zwar zu unserem Chorkonzert am Samstag, den 7.Oktober 2017 um 18.00 Uhr im Hamburg Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12.
Die Arbeitsmarktprognose des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) geht davon aus, dass aufgrund des demographischen Wandels im Jahr 2030 in Deutschland sechs Millionen Menschen weniger erwerbstätig sein werden. Dies zeigt, dass Unternehmen ihren Fach- und Arbeitskräftebedarf sichern müssen. Nur so können sie langfristig auf dem globalen Weltmarkt agieren. Auch weitere gesellschaftliche Megatrends, wie Globalisierung, Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen und steigende Migrationsbewegungen, zwingen Unternehmen sich zukünftig anzupassen.
Freitag, 22. September 2017, um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Klubraum im Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 59
Die GEW Hamburg stellt seit 2008 aus ihrem Haushalt 10.000 Euro pro Jahr für einen Fonds zur Verfügung, der Projekte unterstützt, die sich gegen rassistische oder fremdenfeindliche Aktivitäten und für ein gleichberechtigtes, friedliches Miteinander der Menschen in Hamburg einsetzen.
Der G20-Gipfel ist vorbei, doch er beschäftigt nicht nur die Hamburger Politik, sondern auch Anwohner*innen und Aktivist*innen, Medienschaffende, Bürgerrechtlicher*innen und diejenigen, die für eine andere Politik und Gesellschaft eintreten - bundesweit. Gesprächsbedarf besteht dabei sicher nicht nur über die “Ergebnisse“ des Gipfels selber, sondern gerade auch über das, was sich in Hamburg in den Tagen des Gipfels, in den Wochen davor und besonders auch medial und politisch danach abgespielt hat.
Hamburg hat gezeigt: Die G20 verteidigt mit ihrem „Weiter-so“ ein System, das die soziale Ungleichheit auf die Spitze und die Welt in die ökologische Katastrophe treibt, mehr Kriege auslöst und neue Fluchtursachen schafft statt Politik zu machen für ein „Gutes Leben für Alle“. Auf unserem Gipfel für globale Solidarität haben wir mit 2000 Menschen Alternativen zu dieser Politik vorgestellt und diskutiert. Welche Konsequenzen ziehen wir aus den Ereignissen? Wie kann und sollte ein „politischer Fahrplan“ aktuell aussehen? Wie können verschiedene Bewegungen besser zusammenarbeiten?
Die Reihe gehört zum Studienprogramm „Hamburg für alle– aber wie? Qualifizierung für Studierende, die sich freiwillig für Wohnungs- und Obdachlose engagieren (wollen)“, das sich an Studierende aller Fächer und Fakultäten richtet, die sich für die Themen Wohnungs- und Obdachlosigkeit, Armut sowie Ehrenamt/ Freiwilligenengagement interessieren – und sich freiwillig für wohnungs- und obdachlose Menschen engagieren (wollen).
Ein neues Buch aus dem Rubikon-Umfeld geht der Frage nach, welche Mechanismen es sind, die bewirken, dass von Demokratie im Lande lange schon keine Rede mehr sein kann. Zum ersten Mal im deutschen Sprachraum bündelt es - mit Beiträgen von Jörg Becker, Daniele Ganser, Bernd Hamm, Hansgeorg Hermann, Hannes Hofbauer, Jochen Krautz, Mike Lofgren, Rainer Mausfeld, Hermann Ploppa, Jürgen Rose, Werner Rügemer, Rainer Rupp, Andreas Wehr, Wolf Wetzel, Ullrich Mies und Ernst Wolff - Analysen zum Tiefen Staat.
Ein neues Buch aus dem Rubikon-Umfeld geht der Frage nach: Lügen die Medien? Zu Wort kommen die Journalisten Walter van Rossum, David Goeßmann, Ulrich Teusch, Volker Bräutigam, Ulrich Tilgner, Stephan Hebel, Werner Rügemer und Eckart Spoo. Die Wissenschaftler Noam Chomsky, Daniele Ganser, Rainer Mausfeld, Uwe Krüger, Jörg Becker, Michael Walter, Erich Schmidt-Eenboom, Klaus-Jürgen Bruder und Kurt Gritsch. Sowie mit Maren Müller, Hektor Haarkötter, Sabine Schiffer, Gert Hautsch, Rainer Butenschön, Markus Fiedler und Daniela Dahn wichtige Stimmen aus der Zivilgesellschaft.
Die GEW mahnt mit Blick auf den Antikriegstag eine nachhaltige Friedenspolitik in Deutschland und Europa an. Sie fordert von der Bundesregierung, mehr Geld für Bildung und Armutsbekämpfung bereitzustellen. Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und Friedensorganisationen erinnert die Bildungsgewerkschaft an die Opfer von Krieg und Faschismus und protestiert gegen eine zunehmende Aufrüstung und Militarisierung.
Frieden ist das Rückgrat unserer demokratischen und freien Gesellschaft. Er ist Voraussetzung zivilisierten Zusammenlebens zwischen Menschen und lehrt uns Konfliktlösungen ohne Gewaltausbrüche. Dort, wo Frieden ist, muss er geschützt und gefördert werden. Dort, wo Krieg herrscht, muss Frieden einziehen.
Der DGB Hamburg steht für den Frieden ein. Aus den Lehren der nationalsozialistischen Vergangenheit stellt sich der DGB gegen den Faschismus – denn dieser fördert den Unfrieden.










