Volles Curiohaus, kämpferische Stimmung: Auf der GEW-Schulpersonalrätekonferenz diskutierten die Personalräte über die Sparpolitik des Senats und ihre Folgen für Beschäftigte, Kinder und Jugendliche – und verständigten sich auf gemeinsames Handeln.
Meldungen nach Thema
Hamburgs Schulen stehen unter Druck. Während die Anforderungen an Schule und die Beschäftigten wachsen, setzt der Senat auf Einsparungen und Mehrbelastung. Die Folgen sind an vielen Stellen spürbar: bei der Schulbegleitung, im Ganztag, bei der Personalausstattung und bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Hamburger Kolleg*innen schildern in einem offenen Brief einen Vorfall bei einer Fachtagung zur Demokratiebildung, die am 27. August im Hamburger Rathaus stattfand. Ausgerichtet wurde sie gemeinsam vom Fachverband Geschichte und Politik Hamburg sowie der Hamburgischen Bürgerschaft. Die Tagung richtete sich als Fortbildungsangebot an Hamburger Lehrkräfte mit den Fächern Geschichte, PGW und Gesellschaft an weiterführenden Schulen und bot eine breite Palette an fortbildenden Workshops zu Themen, welche diese Fächergruppe betreffen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine 8 Mitgliedsgewerkschaften rufen unter dem Motto "HART VERDIENT! DEINE ARBEIT. DEINE GESUNDHEIT. DEINE RENTE." zum bundesweiten Aktionstag am 26. SEPTEMBER auf.
Gemeinsam setzen wir Gewerkschaften ein deutliches Zeichen für einen starken Sozialstaat, sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und den Schutz von Arbeitnehmerrechten. Sei dabei!
Eine Funktionärin der GEW Hamburg ist auf ihrem Heimweg von einem Mann angesprochen worden, der sich als Mitarbeiter der Innenbehörde beziehungsweise des Verfassungsschutzes auswies und sie gezielt auf ihr gewerkschaftliches und politisches Engagement ansprach. Für die GEW Hamburg ist der Vorfall ein Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit und ein demokratiepolitischer Skandal. Über die LINKE wurde eine Schriftliche Kleine Anfrage gestellt, um den Vorfall parlamentarisch aufzuklären.
Hamburg spart an seinen Schulen – und damit an den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und den Lernbedingungen der Schüler*innen. Wir sagen: Bloss nicht an Bildung sparen! Denn gute Bildung braucht gute Arbeits- und Lernbedingungen.
Mit unserer Postkartenaktion machen wir gemeinsam Druck auf den Senat. Die Karte richtet sich direkt an Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher. Wir fordern ihn auf, sich dafür einzusetzen, die geplanten Sparmaßnahmen im Bildungsbereich zu stoppen und bereits beschlossene zurückzunehmen.
Im Rahmen einer Soli-Woche für Kuba (Kuba-Filmfestival/ CINE CUBANO im 3001, ab 9. September) wollen wir am 11. September um 19 Uhr im Curiohaus ein Konzert unter dem Titel SHINE A LIGHT ON CUBA präsentieren: Der kubanische Spitzen-Saxophonist Leandro Saint-Hill spielt mit seiner Gruppe NUEVO TIEMPO Latin-Jazz.
Das Bündnis für zukunftsfähige Schulen in Hamburg erwartet von der Behörde für Schule, Familie und Bildung (BSFB), dass sämtliche Fälle von beantragter Schulbegleitung einer sofortigen zweiten Prüfung unterzogen werden.
Eine Überprüfung darf sich nicht nur auf die Fälle beschränken, in denen Eltern gegen eine Kürzung Widerspruch eingelegt haben. Gerade aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit ist eine umfassende Überprüfung notwendig.
Es ist in Hamburg nun Gesetz, dass der Inlandsgeheimdienst alle überwacht, die im Öffentlichen Dienst arbeiten werden. Die vom Hamburger Senat forcierte Maßnahme trägt den harmlosen Titel "Regelanfrage", hält jedoch als Konsequenz das Berufsverbot bereit. Diese Politik der Härte und des Misstrauens wollen wir mit einer Veranstaltungsreihe in einen größeren Zusammenhang stellen.











