Eine von der GEW initiierte online-Konferenz mit den bildungs- bzw. schulpolitischen Sprecher_innen der in der Bürgerschaft vertretenen Parteien zur Situation an den Schulen in Zeiten der Pandemie offenbarte die zugespitzte Belastungssituation bei Schüler_innen und Lehrer_innen
Schule
Die GEW unterstützt den Offenen Brief von KollegInnen der Grundschule Islandstraße an den Schulsenator Rabe:
Offener Brief von KollegInnen der Grundschule Islandstraße an den Schulsenator Rabe
Die Schulen sind nicht sicher!
Die GEW gibt folgenden Offenen Brief eines Kollegen an den Senator wieder:
Sehr geehrter Herr Rabe,
Wir laden herzlich ein zu unserem Teil 2 der online Seminarreihe „Schule in der Pandemie“: Diskussion mit schulpolitischen Sprecher*innen der Bürgerschaftsfraktionen
Die Hamburger Schulbehörde hat die Nutzung der vom Bund zur Verfügung gestellten KN95-Masken für das Schulpersonal untersagt. Grund sei der unzureichende Qualitätsstandard der rund 300.000 Coronaschutzmasken, heißt es in einem Schreiben der Behörde an die Schulen. Die Schulbehörde bemühe sich um Ersatz. Die fehlerhaften Masken sind aktuell im Einsatz.
Die GEW begrüßt grundsätzlich den Ansatz der Schulbehörde, die Schulen vorsichtig zu öffnen und dies mit Impf- und Testmaßnahmen zu begleiten. Es mehren sich jedoch die Stimmen an Schulen, die über chaotisches Testen berichten und sich von der Behörde wieder einmal allein gelassen und überfahren fühlen.
Nach den Frühjahrsferien sollen Grundschulen, ReBBZ, sowie Abschlussjahrgänge an den weiter-führenden Schulen wieder im Wechselunterricht in Halbgruppen öffnen. Das hält die GEW für pädagogisch richtig.
Aktuell erreichen die GEW viele Berichte von Pädagog*nnen an Schulen, die berichten, dass sie zwar Impftermine bekommen, aber keine Arbeitgeberbescheinigung von der Schulbehörde, die dazu nötig ist. Einige Kolleg*innen, die vorausschauend von ihren Schulleitungen solche Bescheinigungen schon bekommen haben, werden geimpft.
Die GEW begrüßt, dass die Schulbehörde ein Konzept behutsamer Schulöffnungen vorgelegt hat, das vorsieht, die Grundschulen und die Abschlussklassen an weiterführenden Schulen nach den Ferien ab Mitte März wieder im Wechselunterricht zu öffnen. Auch die Vorschulklassen sollten mit Wechselunterricht beginnen.
Noch ist offen, ob die Inzidenzwerte in Hamburg eine vorsichtige Öffnung der Schulen nach den Ferien möglich machen. Um eine gewisse Planbarkeit zu ermöglichen fordert die GEW die Schulbehörde auf, nun den Wechselunterricht vorzubereiten, der bei sinkenden Inzidenzzahlen greifen kann, ohne wieder direkt in den Präsenzunterricht ohne die nötigen Abstandsregelungen zurückzukehren. Dabei erwartet die GEW, dass eine Entlastung der Lehrkräfte mitgedacht wird.
Die GEW weist auf folgendes Forum der GGG hin:
Leben und Lernen in der inklusiven Schule - lernförderlich und digital! Wie kann das in Zeiten der Pandemie gelingen?
Die GEW unterstützt den Brief der Betriebsgruppe der GEW der Schule Bekkamp.
Sehr geehrter Herr Senator Rabe,
Die GEW begrüßt, dass die Schulschließungen um zwei Wochen bis zu den Frühjahresferien verlängert wurden. Um Schritt für Schritt aus der Pandemie zu kommen, ist dies der richtige Weg, auch wenn die Belastung bei den Kindern, Jugendlichen und den Eltern steigt.




