Die GEW begrüßt grundsätzlich den Ansatz der Schulbehörde, die Schulen vorsichtig zu öffnen und dies mit Impf- und Testmaßnahmen zu begleiten. Es mehren sich jedoch die Stimmen an Schulen, die über chaotisches Testen berichten und sich von der Behörde wieder einmal allein gelassen und überfahren fühlen.
Schule
Nach den Frühjahrsferien sollen Grundschulen, ReBBZ, sowie Abschlussjahrgänge an den weiter-führenden Schulen wieder im Wechselunterricht in Halbgruppen öffnen. Das hält die GEW für pädagogisch richtig.
Aktuell erreichen die GEW viele Berichte von Pädagog*nnen an Schulen, die berichten, dass sie zwar Impftermine bekommen, aber keine Arbeitgeberbescheinigung von der Schulbehörde, die dazu nötig ist. Einige Kolleg*innen, die vorausschauend von ihren Schulleitungen solche Bescheinigungen schon bekommen haben, werden geimpft.
Die GEW begrüßt, dass die Schulbehörde ein Konzept behutsamer Schulöffnungen vorgelegt hat, das vorsieht, die Grundschulen und die Abschlussklassen an weiterführenden Schulen nach den Ferien ab Mitte März wieder im Wechselunterricht zu öffnen. Auch die Vorschulklassen sollten mit Wechselunterricht beginnen.
Noch ist offen, ob die Inzidenzwerte in Hamburg eine vorsichtige Öffnung der Schulen nach den Ferien möglich machen. Um eine gewisse Planbarkeit zu ermöglichen fordert die GEW die Schulbehörde auf, nun den Wechselunterricht vorzubereiten, der bei sinkenden Inzidenzzahlen greifen kann, ohne wieder direkt in den Präsenzunterricht ohne die nötigen Abstandsregelungen zurückzukehren. Dabei erwartet die GEW, dass eine Entlastung der Lehrkräfte mitgedacht wird.
Die GEW weist auf folgendes Forum der GGG hin:
Leben und Lernen in der inklusiven Schule - lernförderlich und digital! Wie kann das in Zeiten der Pandemie gelingen?
Die GEW unterstützt den Brief der Betriebsgruppe der GEW der Schule Bekkamp.
Sehr geehrter Herr Senator Rabe,
Die GEW begrüßt, dass die Schulschließungen um zwei Wochen bis zu den Frühjahresferien verlängert wurden. Um Schritt für Schritt aus der Pandemie zu kommen, ist dies der richtige Weg, auch wenn die Belastung bei den Kindern, Jugendlichen und den Eltern steigt.
Es mehren sich die deutlich kritischen Stimmen an den Schulen am Kurs des Schulsenators, eine „Normalität“ an Schulen durchzudrücken, statt Konzepte für eine Schule in der Pandemie vorzulegen. Die GEW hat mehrfach deutlich Stellung bezogen, denn: Hamburgs Schulen sind nicht infektionsfrei!
Im Juni dieses Jahres hat die GEW einen Vorschlag für den Schulunterricht nach den Sommerferien vorgelegt. Leider ist die Schulbehörde nur marginal darauf eingegangen. Seitdem ist die Pandemie weiter fortgeschritten, die Infektionszahlen steigen und Schulen werden zeitweise geschlossen.
Corona verändert vieles in Schule - und nicht zuletzt den Blick auf die Notwendigkeit des Arbeits- und Gesundheitsschutzes!
Die GEW schließt sich der Stellungnahme der GEW Betriebsgruppe der Ganztagsgrundschule Mümmelmannsberg an.
Stellungnahme der GEW Betriebsgruppe der Ganztagsgrundschule Mümmelmannsberg
Zu Recht dürfen sich unsere Kolleginnen und Kollegen der Grund- und Mittelstufe mit A 12 bzw. Entgeltgruppe 11 über diesen Beschluss der Bürgerschaft freuen. In einem Stufenplan mit Festbeträgen von 150 und 300 Euro in den nächsten zwei Jahren werden sie am 1. 8. 2023 in die Besoldungsgruppe A 13 übergeleitet, und zwar mit der Zulage, die Gymnasial- Berufsschullehrkräfte und Sonderpädagogen schon lange haben. Diesen Erfolg schreibt sich die GEW zu Recht auf ihre Fahnen.






