Die GEW wünscht allen an Schule Beschäftigten sowie den Schülerinnen und Schülern einen guten Start in das neue Schuljahr und erwartet von der Schulbehörde, die Bedingungen für einen gelingenden Unterricht und für eine über den ganzen Tag gelingende Bildungs- und Betreuungsarbeit unter Pandemiebedingungen zu schaffen.
Schule
Die Pandemie hat nicht nur für Lernlücken gesorgt, sondern vor allem selbstständiges Lernen und digitale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert. Und sie hat die soziale Ungleichheit in den Fokus gerückt.
Das 4. Ranking Politische Bildung zeigt: Der Anteil politischer Bildung im Stundenplan hat sich verringert. Die GEW fordert weiter, politische Bildung stärker in der beruflichen Erstausbildung zu verankern.
29.06.2021 - Helena Müller, Referentin Berufliche Bildung und Weiterbildung
Noch weiß man nicht, wie es mit der Delta-Variante des Coronavirus weitergeht. Klar ist aber: Auch nach den Ferien werden Hygienekonzepte, Tests und Masken wichtig sein. Jetzt gilt es, die Schulen endlich krisenfest zu machen.
Beim Thema Masketragen sind die Fronten verhärtet. GEW-Chefin Maike Finnern versteht den Unmut, warnt aber vor verfrühtem Übermut. Noch sei es wichtig, dass „wir uns alle gegenseitig schützen“.
Die Vorschulklassen in Hamburg werden von Jahr zu Jahr mehr – zum kommenden Schuljahr wurden wieder 679 Kinder mehr angemeldet als im Vorjahr. Diese Tatsache wird von Senator Rabe immer sehr stolz den Medien berichtet und die Hamburger Vorschule als Erfolgsmodell gepriesen. Dabei bleibt regelmäßig unerwähnt, dass dieser Erfolg zuallererst den Vorschullehrer_innen zu verdanken ist.
Die Lehrerkammer nimmt die Verordnung über die Schulorganisation zum Schuljahresbeginn 2021/2022 zur Kenntnis. Die schulorganisatorischen Maßnahmen im zweiten Abschnitt § 2 Satz 3 zum Gymnasium Finkenwerder lehnt die Lehrerkammer ab und sieht auf der Elbinsel ideale Bedingungen für die Gründung "Einer Schule für alle"!
Die Stellungnahme der Lehrerkammer findet sich im Anhang.
Die GEW gibt folgenden Brief der Betriebsgruppe der Ida Ehre Schule weiter:
Wie berichtet, können ab dem 31.5.21 wieder Schüler*innen aller Klassenstufen am Präsenzunterricht in allen Schulen teilnehmen.
Die GEW weist auf folgenden Offenen Brief der Betriebsgruppe der Grundschule Brehmweg zur „Anpassung“ des Sozialindexes von KESS 2 auf KESS 4 hin.
Brandbrief der Grundschule Brehmweg zur „Anpassung“ des Sozialindexes von KESS 2 auf KESS 4
Sparprogramm der Behörde auf Kosten von Kindern, Eltern und Schule!
Für die GEW ist es sehr nachvollziehbar, dass ab der kommenden Woche alle Schülerinnen und Schüler wieder zum vollen Präsenzunterricht in die Schulen kommen können. Sie mahnt an, die Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Schulen weiterhin mit Sorgfalt zu beachten sowie pädagogische Freiheiten zu ermöglichen und das ‚soziale Lernen‘ in den Mittelpunkt zu stellen.
Die GEW warnt, den Schulstoff in Rekordzeit durchzupeitschen und so Lehrerschaft und Schülerinnen und Schüler zu stressen. Das Augenmerk soll auf das Lernen und das Auffangen nach der Coronakrise gelegt werden.





