Vor den Sommerferien haben wir eine Befragung des pädagogischen und therapeutischen Fachpersonals (PTF) zu psychosozialen Belastungen durchgeführt. Vielen Dank für Eure zahlreiche Teilnahme und Unterstützung! Jetzt sind die Ergebnisse da und wir wollen Sie mit Euch in einer Veranstaltung besprechen und erste Forderungen ableiten.
Meldungen nach Thema
Am 26. September 2025 von 16:00 bis 19:00 Uhr findet der Tag der OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit) statt. Die GEW-Hamburg wird mit einem Infostand vor Ort sein und einen Redebeitrag halten. Gemeinsam mit den Kolleg*innen wollen wir ein Zeichen setzen: Für junge Menschen, für gute pädagogische Arbeit und für eine solidarische Gesellschaft.
Zum Internationalen Tag der Demokratie ruft die GEW Hamburg unter dem diesjährigen Motto „Frieden und Demokratie – Mach deine Stimme hörbar!“ zu mehr echter Mitbestimmung in Schulen auf.
Positiv hervorzuheben ist, dass Demokratiebildung inzwischen auch in Hamburgs Schulen stärker in den Fokus gerückt ist und von der Bildungsbehörde als prioritär gesetzt wird. In einer demokratischen Schule ist es unverzichtbar, dass Schüler*innen ihre Beteiligungsmöglichkeiten kennen, geschult sind und die Strukturen aktiv nutzen können.
Tanja Chawla wurde auf der Delegiertenkonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hamburg mit 97 Prozent der Stimmen als Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Die Delegierten der acht Mitgliedsgewerkschaften votierten mit klarer Mehrheit für die Fortsetzung ihres Kurses – und der hat Biss: „Wir verhandeln keine Kompromisse auf Kosten der Beschäftigten. Unsere Aufgabe ist nicht, nett zu sein – sondern wirksam. Mit mir gibt’s keinen Kuschelkurs“, so die frisch wiedergewählte DGB-Vorsitzende Tanja Chawla.
Zum Schuljahresbeginn erhalten die Sonderschulen eine verbesserte Ganztagszuweisung in Höhe von insgesamt 23,3 Lehrkräftestellen, die auch für andere Professionen eingesetzt werden können. Damit reagiert die Schulbehörde auf die seit Jahren bestehende Überlastung der Sonderschulen, die sich unter anderem in besonders hohen Krankheitsständen zeigt. Die GEW hat in ihren regelmäßigen Gesprächen immer wieder auf die unzureichende Ausstattung hingewiesen und begrüßt diesen ersten Schritt ausdrücklich als Bewegung in die richtige Richtung.
Liebe Kolleg*innen,
wir starten in ein neues Schuljahr – und wir starten gemeinsam! Als GEW Hamburg wünschen wir euch nicht nur einen guten Start, sondern wir versprechen: Wir werden im kommenden Halbjahr laut, kämpferisch und solidarisch für bessere Arbeits- und Lernbedingungen an unseren Schulen, Kitas, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen eintreten. Folgende Themen stehen an:
Arbeitszeit-Aktionsjahr – Fakten gegen Überlastung
Die GEW Hamburg unterstützt die Demo „NEIN zur NATO-Kriegsübung Red Storm Bravo – JA zur zivilen Entwicklung“ am 27. September. Auftakt ist um um 13 Uhr am Hauptbahnhof/Mönckebergstraße. Weitere Infos, Plakate und Aktivitäten finden sich hier.
Am 20. September um 14:00 Uhr findet am Fischmarkt eine Klimademo von FFF statt. Die GEW ruft zur Teilnahme auf. Während die Klimakrise weltweit Existenzen zerstört, heizt die Bundesregierung sie weiter an: Neue Gasbohrungen in der Nordsee, neue Gaskraftwerke, neue fossile Abhängigkeiten.
Weitere Infos hier.
Gerne weist die GEW Hamburg auf diese Publikation und eine Lesung mit den Autoren am 15. September um 18 Uhr im Curiohaus hin:
Hamburgs "Baseballschlägerjahre"
Als "Baseballschlägerjahre" ist die Explosion rechter und rassistischer Gewalt in den 1990er-Jahren im wiedervereinigten Deutschland bekannt geworden. In Hamburg spielte sich diese Entwicklung allerdings schon ein Jahrzehnt zuvor ab.
Zum Start des neuen Schuljahres am 4. September begrüßt Hamburg 620 neue Lehrkräfte – 80 mehr als im Vorjahr. Dennoch bleiben 58 Stellen unbesetzt, vor allem an Grundschulen (20) und Sonderschulen (18). Besonders betroffen sind die Mangelfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie Musik und Theater. Auch in beruflichen Schulen fehlen spezialisierte Lehrkräfte. Schüler*innen erleben Unterrichtsausfälle, fachfremde Vertretungen und Qualitätsverluste, etwa beim neuen Pflichtfach Informatik.











