Am 3. Dezember ist die erste Verhandlungsrunde der Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der Tarifrunde für die Landesbeschäftigten (TV-L) ergebnislos beendet worden. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen.
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Die Tarifrunde TV-L 2025/26 läuft – und wir wollen sie laut, sichtbar und gemeinsam gestalten. Mit dem Banden-Projekt ruft die GEW Hamburg alle Kolleg*innen auf: Organisiert euch, zeigt euch und mischt euch ein! „Bildet Banden“ bedeutet, zusammen aktiv zu werden, kreative Aktionen zu starten und mit Spaß, Ideen und Zusammenhalt Druck zu machen – direkt an eurer Schule, Kita, Hochschule, Dienststelle oder auch einrichtungsübergreifend.
Warum mitmachen?
Am 18. Januar 2026 jährt sich zum 30. Mal der rassistische Brandanschlag auf die Hafenstraße 52 in Lübeck. Zehn Menschen, davon 7 Kinder und Jugendliche, wurden ermordet: Monica Maiamba Bunga, Nsuzana Bunga, Christine Makodila, Christelle Makodila Nsimba, Sylvio Bruno Comlan Amoussou, Rabia El Omari, Françoise Makodila Landu, Jean-Daniel Makodila Nkosi, Legrand Makodila Mbongo und Miya Makodila. 38 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Ab Januar sollen in Hamburg alle Bewerber*innen vor der Einstellung in den öffentlichen Dienst überprüft werden. Das Ziel: »Verfassungsfeinde« sollen vom Staatsdienst ferngehalten werden. Das zentrale Instrument in Hamburg und anderen Ländern ist die Regelanfrage beim Verfassungsschutz. Dieses Instrument ist keineswegs neu. Bekanntheit erreichte die Regelanfrage vor allem im Kontext des Radikalenbeschlusses in den 1970er Jahren. Wie die Regelanfrage damals eingesetzt wurde und welche Folgen sie hatte, wird im Folgenden näher beleuchtet.
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Anlässlich der Anhörung im Innenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zur Wiedereinführung der Regelanfrage bekräftigt der DGB seine Kritik an dem vorliegenden Gesetzesentwurf.
Im Rahmen der aktuellen Tarifauseinandersetzung zum TV-L ruft die GEW Hamburg am 8. Januar um 13:30 Uhr zu einer Kundgebung an der Reesendammbrücke gegenüber vom Rathaus auf. Im Mittelpunkt stehen die schulischen Ergo- und Physiotherapeut*innen, die seit Jahren eine tarifliche Gleichstellung mit dem Sozial- und Erziehungsdienst fordern.
Am Donnerstag, 8. Januar, findet von 17:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr im AP 6, Adolphsplatz 6, 2. OG, Sitzungssaal 2.04 im Rahmen einer Sitzung des Innenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft eine Sachverständigenanhörung zur Wiedereinführung der Regelanfrage statt. Unter anderem wird dort Olaf Schwede die Kritik des DGB Hamburg einbringen.
Mit dem Blick nach vorn starten wir in das Jahr 2026 – ein Jahr, das für die Beschäftigten in Bildung und öffentlichem Dienst große Herausforderungen, aber auch wichtige Chancen bereithält. Die GEW Hamburg wird auch 2026 klar an der Seite ihrer Mitglieder stehen und sich entschlossen für gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und demokratische Mitbestimmung einsetzen.
Die Herausforderungen für Schule und pädagogisches Handeln nehmen spürbar zu. Gesellschaftliche Krisen, veränderte Bedingungen des Aufwachsens und wachsende Anforderungen an Bildungseinrichtungen prägen zunehmend den schulischen Alltag. Viele von uns erleben, dass sich diese Entwicklungen in Form von Belastungen, Verunsicherungen und neuen Problemlagen bei Kindern und Jugendlichen ebenso wie im Kollegium widerspiegeln.
Ab 2026 können GEW-Mitglieder ihren Gewerkschaftsbeitrag zusätzlich zum Werbungskostenpauschbetrag absetzen. Das bedeutet: Der Beitrag wirkt sich immer steuermindernd aus – eine langjährige Gewerkschaftsforderung ist erfüllt.
Es ist vollbracht! Im Mai 2025 hat der Bundesgewerkschaftstag der GEW die Neuen Schulpolitischen Positionen mit großer Mehrheit verabschiedet.
Aufbruch! ist der Beschluss überschrieben. Vier Jahre zuvor hatten die Landesverbände Bremen und Hamburg auf dem Bundesgewerkschaftstag die Diskussionen ins Rollen gebracht. In einem breit angelegten Prozess ist es uns gelungen, die











