GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 2.6.2017

Dienstag, 6. Juni 2017, in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr in den Räumen der GEW Hamburg, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg.

Die Veranstaltung wird mit einer Gebärdendolmetscherin stattfinden.

Logo Gute Inklusion

Am 3.Mai 2017 hatte die Volksinitiative 24.357 Unterschriften bei der Senatskanzlei eingereicht. Das sind mehr als doppelt so viel wie die 10.000 notwendigen Unterschriften.

Jetzt hat der Hamburger Senat nach Überprüfung dieser Unterschriften in seiner Sitzung am 30. Mai festgestellt, dass die notwendigen 10.000 gültigen Unterschriften vorliegen und damit die Volksinitiative Gute Inklusion offiziell zustande gekommen ist.

 

Öffentliche Anhörung der Volksinitiative durch den Schullausschuss der Bürgerschaft am 11.7.2017

Stadt des Ankommens

Das Hamburger Schulgesetz setzt erfreulicherweise das Recht auf schulische Bildung konsequent um – auch für Kinder und Jugendliche ohne Aufenthaltsstatus. So heißt es in § 37 HmbSG: „Wer in der Freien und Hansestadt Hamburg seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat, ist in Hamburg zum Schulbesuch verpflichtet.“ Schulpflicht gilt für 11 Schuljahre und endet mit dem 18. Lebensjahr. Dennoch gibt es in der praktischen Realisierung dieses Rechts in Hamburg nicht selten Probleme.

Diskussionsveranstaltung mit

Dr. Laurence Marfaing, German Institute of Global and Area Studies, Hamburg (ehem. Übersee-Institut)

Dr. Ramona Lenz, medico international, Frankfurt/Main

Dr. Uta Bracken, Brot für die Welt, Berlin

Ngozi Utoh-Samuel, Migrantin aus Nigeria

Die Zahl der Migranten und Migrantinnen aus Westafrika ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die meisten wählen den riskanten Weg über das Mittelmeer. Nur wenige haben Aussicht auf ein Bleiberecht. Warum kommen sie zu uns?

"Ich sagte meine Meinung gegen Nazis, das hätte mich fast umgebracht": Nils Oskamp erzählt in der autobiografischen Graphic Novel "Drei Steine" die Geschichte seiner Jugend in den 1980er Jahren. Nun gibt es Begleitmaterial für den Unterricht.

Gemeinsam statt G20

Auf Initiative der Landes-ASten-Konferenz Hamburg, dem Zusammenschluss der Studierendenvertretungen der Hamburger Hochschulen, hat sich das Bündnis „Gemeinsam statt G20“ zusammengefunden. Das Bündnis hat sich vorgenommen, den geplanten G20-Gipfel am 7./8. Juli 2017 in Mitten Hamburgs zu verhindern. Eine Mehrheit der Hamburger*Innen lehnt diesen Gipfel ab. Die GEW unterstützt die Kampagne „Gemeinsam statt G20“. Weitere Infos unter http://www.gemeinsam-statt-g20.de/.

Foto: Christopher Nobel / www.pixelio.de

Die GEW lehnt Öffentlich-Private-Partnerschaften (ÖPP) beispielsweise für den Neubau oder die Sanierung von Schulen strikt ab. Mit Blick auf die Beratungen des Bundestages zur Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen am Donnerstag fordert die Bildungsgewerkschaft die Abgeordneten auf, ÖPP-Modelle im Rahmen des Länderfinanzausgleichs nicht rechtlich abzusichern. „Die Erfahrung zeigt: ÖPPs werden unter dem Strich viel teurer, als Projekte in öffentlicher Verantwortung umzusetzen und zu finanzieren“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Mittwoch in Frankfurt a.M.

Foto:  i-vista / www.pixelio.de

Die Berufliche Bildung muss dringend gestärkt werden - auch über die duale Ausbildung und die Berufsorientierung hinaus. Dafür macht sich die GEW mit Blick auf den heute stattfindenden Bildungskongress „Berufliche Bildung - Analysen, Trends und Perspektiven“ der Kultusministerkonferenz (KMK) stark. „Wir begrüßen, dass sich die KMK nach zwei Jahrzehnten auf die Berufliche Bildung fokussiert“, sagte Ansgar Klinger, im GEW-Vorstand für Berufs- und Weiterbildung verantwortlich, am Mittwoch in Frankfurt am Main.

Foto: Burkard Vogt / www.pixelio.de

Die GEW hat die politischen Parteien aufgefordert, unmittelbar nach der Bundestagswahl die Weichen für eine umfassende Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) zu stellen. „Die BAföG-Bedarfssätze sind zu niedrig. Selbst wer den Höchstsatz von derzeit 735 Euro bekommt, kann damit die tatsächlichen Kosten von Studium und Lebensunterhalt nicht decken.

Foto:  Kitakind, GEW Bund

Die GEW begrüßt den Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK) für ein Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz. Dieses müsse jetzt jedoch vom Bund verbindlich finanziell unterstützt werden. „Für die Umsetzung des Gesetzes müssen in den nächsten Jahren rund fünf Milliarden Euro bereitgestellt werden“, sagte Björn Köhler, für Jugendhilfe und Sozialarbeit verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Freitag in Frankfurt a.M. „Diese Gelder werden benötigt, um zusätzlich zum Ausbau der Kindertagesbetreuung den Fachkraft-Kind-Schlüssel zu verbessern.

Foto: R. B. / www.pixelio.de

Die GEW begrüßt grundsätzlich die angekündigten finanziellen Anstrengungen der Bundesregierung, um die digitale Infrastruktur in den Schulen zu verbessern. „Um diese Strukturen für ein pädagogisches Gesamtkonzept zu nutzen, brauchen die Schulen allerdings auch nachhaltige und angepasste Konzepte der Fort- und Weiterbildung. Und sie benötigen Freiräume, diese umzusetzen“, sagte Ilka Hoffmann, für Schule verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Donnerstag in Frankfurt a.M.

Die GEW steht dem G20-Gipfel von 7.- 8. Juli 2017 in Hamburg kritisch gegenüber. Sie unterstützt den "Gipfel für globale Solidarität" vom 5.- 6. Juli sowie die Großdemonstration gegen den G20-Gipfel am 8. Juli. Ebenso unterstützt sie das „Manifest gegen den G20-Gipfel 2017 - Demokratisch wirken für Frieden und Gerechtigkeit“ und ruft zur gleichnamigen Demonstration am 19. April auf.

„Grenzenlose Solidarität statt G20!“

Die GEW unterstützt den Aufruf „Grenzenlose Solidarität statt G20!“ und ruft zur Teilnahme an der Demo am 8. Juli auf, bei der wir auch einen GEW/Gewerkschaftsblock stellen werden. Bei der Auftaktkundgebung spricht unser stellvertretender Vorsitzender Fredrik Dehnerdt. Weitere Infos sind unter www.g20-demo.de zu finden.

Um 10:30 treffen wir uns am DGB/Besenbinderhof und demonstrieren gemeinsam zur Auftaktkundgebung am Deichtorplatz.

Aufruf „Grenzenlose Solidarität statt G20 !“

Bildungsstreik gegen G20

Die GEW Hamburg GEW unterstützt den Bildungsstreik gegen G20 am 7. Juli 2017. Der Aufruf findet sich im Anhang, unter www.jugendgegeng20.de gibt es weitere Infos.

Gipfel für globale Solidarität

Die GEW unterstützt den „Gipfel für globale Solidarität“ am 5. und 6. Juli in Hamburg auf Kampnagel (angefragt). Weitere Infos unter http://solidarity-summit.org/.

 

Aufruf zum Mitmachen

Am 7. und 8. Juli trifft sich die Gruppe der 20 (G20) in Hamburg. Dieser selbsternannte Klub der Regierenden von 19 der wirtschaftsstärksten Länder der Welt und der EU behauptet von sich, die globalen Krisen zu bekämpfen. Die Wirklichkeit zeigt ein anderes Bild:

BoB  Veranstaltungsreihe zu G20

Anfang Juli treffen sich RegierungsvertreterInnen der „Gruppe der 20“ (G20) auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und mit freundlicher Unterstützung des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz (SPD) in Hamburg. Die führenden politischen RepräsentantInnen des globalen Kapitalismus versammeln sich in der Hansestadt, um die weltweite ökonomische Ausbeutung und politische Herrschaft in ihrem Sinne zu organisieren.

Gemeinsam statt G20

Auf Initiative der Landes-ASten-Konferenz Hamburg, dem Zusammenschluss der Studierendenvertretungen der Hamburger Hochschulen, hat sich das Bündnis „Gemeinsam statt G20“ zusammengefunden. Das Bündnis hat sich vorgenommen, den geplanten G20-Gipfel am 7./8. Juli 2017 in Mitten Hamburgs zu verhindern. Eine Mehrheit der Hamburger*Innen lehnt diesen Gipfel ab. Die GEW unterstützt die Kampagne „Gemeinsam statt G20“. Weitere Infos unter http://www.gemeinsam-statt-g20.de/.

Seminare der gewerkschaftlichen Bildung

Aktiv werden in der GEW Hamburg

Lust, gemeinsam etwas zu bewegen? Diskussionen und Aktionen für gerechtere Bildung anzustoßen und mit anderen gemeinsam spannende Projekte voranzutreiben, ist unser Mittel gegen Vereinzelung und Frust. An diesem Nachmittag stellt sich die GEW Hamburg vor: Wie tickt die GEW? Wo bietet sich ein Einstieg? Wer sind die Ansprechpersonen? Welche aktuellen Themen und Diskussionen gibt’s bei der GEW? Eine Veranstaltung in lockerer Atmosphäre, für leckere Snacks und Getränke ist gesorgt.

Freitag 30.6.2017, 16 – 19 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Anja Bensinger-Stolze, Frank Hasenbein

kostenlos für GEW-Mitglieder incl. Speis und Trank

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-06-30/aktiv-werden-in-der-gew-hamburg

 

Kanutour (nicht nur) für neue Mitglieder

Bei dieser Kanutour erwarten dich Gespräche und Infos rund um die GEW, Entspannung auf dem und am Wasser. Im Vordergrund steht, gemeinsam einen entspannten und schönen Tag zu verbringen und neue Kolleg*innen kennenzulernen.

Aber auch Zeit zu haben für Fragen und Diskussionen rund um die Gewerkschaftsarbeit: Was tut die GEW für ihre Mitglieder? Wie ist sie aufgebaut? Wo kann man mitmachen? Welche aktuellen Projekte gibt es? Wie kann ich aktiv werden, ohne mich gleich auf Dauer zu verpflichten? Für die Verpflegung während der Tour ist gesorgt. Für Mitglieder der GEW Hamburg.

Samstag 8.7.2017, 10.30 – 17 Uhr

Hamburg/Alster (Treffpunkt Nähe S-Bahn Poppenbüttel)

Leitung: Julia Biermann, Jürgen Frehse

Kostenanteil: 10 € incl. Verpflegung (kostenlos für Neumitglieder, Nicht-Mitglieder 20 €)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-07-15/kanutour-nicht-nur-fuer-neue-mitglieder

 

Multiprofessionelle Teams an Schulen

Multiprofessionelle Teamarbeit ist eine unverzichtbare Grundlage in der inklusiven Schule. Gelingt sie, wird sie von den Teammitgliedern oft als eine große persönliche und berufliche Bereicherung erlebt. Teamarbeit ist allerdings kein Selbstgänger und stellt die unterschiedlichen pädagogischen und nichtpädagogischen Fachkräfte in der Praxis vor (neue) Herausforderungen. Kenntnisse über Stolpersteine und eigene Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten können zum Gelingen von Teamarbeit beitragen.

Welche Strukturen befördern die Kooperation und wie lassen sie sich implementieren? Was kann bei der Koordination der Aufgaben beachtet werden? Wie werden Teamgespräche zu effektiven Besprechungen? Welche kommunikativen Kompetenzen sind förderlich? Wie lassen sich Kooperationsprobleme auf einer individuellen bzw. Beziehungsebene von vornherein vermeiden?

Diese und weitere Fragen sind Inhalt des Seminars. Die Teilnehmer*innen erhalten praktische Hilfen und konkrete Hinweise für die Kooperation in ihren multiprofessionellen Teams. Nebenbei werden Anregungen für Forderungen und Kampagnen abgeleitet, mit denen die GEW eine erfolgreiche Arbeit in multiprofessionellen Teams unterstützen kann. Die Grundlage der Seminararbeit stellen die Teamerfahrungen und das berufliche Selbstverständnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dar. Sie werden ergänzt durch Erfahrungen inklusiver Schulen aus dem Bundesgebiet.

Freitag 6.10.2017, 11 Uhr – Samstag 7.10.2017, 15 Uhr

Bad Malente, Gustav-Heinemann-Bildungsstätte

Leitung: Frank Hasenbein, Regina Lorenzen

Kostenanteil: 40 € incl. Unterkunft/Verpflegung (ermäßigt 20 €, Nicht-Mitglieder 150 €)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-10-06/multiprofessionelle-teams-an-schulen

 

Angebot für Schulen: Lesungen aus der Graphic Novel „Drei Steine“ gegen rechte Gewalt

Die Geschichte der drei Steine ist eine der wenigen autobiografischen Opfergeschichten von Rechtsradikaler Gewalt. Der Autor Nils Oskamp hatte sich in den Achtziger Jahren gegen einen Mitschüler aufgelehnt, der die Auschwitz Lüge propagiert hat. So kam er in das Visier der Rechtsradikalen Schläger. Doch Nils gab nicht auf wenn die Nazis „Deutschland erwache“ hinschmierten schrieb er „Frühstück ist fertig“ drunter. Doch die Spirale der Gewalt eskalierte und es kam zu zwei Mordanschlägen gegen ihn, an dem auch Neonazis beteiligt waren die heute noch aktiv waren. Fassungslos musste Nils miterleben wie seine Klassenlehrerin, seine Eltern und die Polizei das Problem nicht ernst nahmen. Diese Geschichte zeigt auf wie zu dieser Zeit Altnazis die erste Generation der Neonazis radikalisiert haben und diese bis heute in den Schlagzeilen sind.

Nils Oskamp hat inzwischen über vierzig Lesungen aus seinem Buch überwiegend an Schulen gehalten die mit dem Prädikat „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ (SoR SmC) ausgezeichnet sind. Mehr als 6000 Zuschauer hat er damit schon erreicht.

Die Lesungen laufen wie folgt ab:

Während sich die Schüler setzen spielt das Leid „Willkommen in Deutschland“ von den Toten Hosen. (Mit freundlicher Genehmigung der Band). Dann wird der Trailer gezeigt, danach liest dann Oskamp aus seinem Buch während die Bilder mit Beamer auf der Leinwand gezeigt werden. Der erste Teil der Lesung dauert ca. 20 Minuten. Dann kommt eine Frage und Antwort Runde mit den Schülern und eventuellen Korreferenten wie zum Beispiel Mitarbeitern der Mobilen Beratung für Opfer Rechtsradikaler Gewalt. Dann folgt der zweite Teil der Lesung auch ca. 20 Minuten. Dann eine weitere Frage und Antwort Runde. Durch die Lesung wird den Schülern schon ab der siebten Klasse schon das Thema Holocaust durch das Medium leicht verständlich gemacht. In den Diskussionen werden Rechtspopulismus und die Zusammenhänge zu gruppenorientierter Menschenfeindlichkeit thematisiert. Die demokratische Kompetenz der Jugend zu stärken ist das Anliegen dieser Veranstaltungsreihe. Die Gesamtdauer der Veranstaltung liegt bei 60 bis 90 Minuten, je nach Diskussionsfreudigkeit der Schüler.

Mehr Infos und Bilder zu den Lesungen gibt es unter dem Online PDF:

http://oskamp.de/drei-steine-lesungen_01.pdf

Wenn Sie bisher noch wenig über meine Graphic Novel „Drei Steine“ wissen schauen sie bitte diesen ARTE Journal Beitrag. 

https://youtu.be/idF9HDg5008

Mehr Informationen zu dem Buch und pädagogisches Begleitmaterial unter:

www.dreisteine.com

Diese autobiografische Geschichte ist im Mai 2016 bei Panini erschienen, es wurde auch von der Amadeu Antonio Stiftung eine kostenlose Schulbuchausgabe herausgebracht, die seit einigen Monaten vergriffen ist. Die Ausstellung mit den Originalen wurde bereits in sieben Städten gezeigt und auch von ganzen Schulklassen besucht. Diese wird auch bald in Hamburg zu sehen sein.

Die Lesungen können bei dem Autor direkt per email angefragt werden: nils@oskamp.de

Rezension der GEW über dieses Buch:

https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/drei-steine-graphic-novel-ueber-opfer-rechter-gewalt/

 

Und noch ein Aufruf für eine G20 Bettenbörse

Wie ihr sicherlich wisst, treffen sich Anfang Juli die Regierungen der sog. G20-Staaten in Hamburg.
Das ruft selbstverständlich alle diejenigen auf den Plan, die diesem Treffen nicht trauen und eine Lösungen der globalen Probleme nur in einem radikalen Paradigmenwechsel sehen: Beendigung des Raubbaus und Abkehr von der Ideologie des unendlichen Wachstums. So erwarten wir viele Menschen aus dem In- und Ausland, die ihre Vorstellungen von einer gerechteren Weltordnung auf dem Alternativgipfel diskutieren und bei dem Aktionstag und der Demonstration in die Öffentlichkeit tragen wollen. Diese Menschen brauchen eine Unterkunft
Deshalb haben wir die Bitte, ob ihr in der Zeit vom Montag 3.7. bis  Sonntag 9.7. zuhause etwas zusammenrücken und einen oder mehrere Gäste bei euch aufnehmen könnt. Wenn möglich, wäre auch ein Zeltplatz im Garten wunderbar.
Damit die Vermittlung eines Schlafplatzes möglichst unkompliziert laufen kann, wurde auf der attac Site eine Bettenbörse eingerichtet, auf der ihr freie Schlafplätze eintragen könnt:  http://www.attac.de/kampagnen/g20-in-hamburg/bettenboerse/  
Die Bettenbörse erreicht Ihr auch über die Homepage der G20-Plattform:http://www.g20-protest.de/bettenboerse/uebersicht/

Dazu folgende Hinweise:

Eure Adresse wird nicht offen angezeigt. Es erscheint zur Orientierung ein Pfeil auf der Karte. Schreibt bitte ins Feld Beschreibung Eure Mailadresse und/oder Telefonnummer unter der Ihr kontaktiert werden wollt. Interessierte melden sich dann direkt bei Euch.

Damit nur noch die offenen Plätze auf der Bettenbörse zu finden sind, bitten wir euch, euer Angebot sofort wieder rauszunehmen, sobald eure Plätze vergeben sind. Die Site wird moderiert. Also inakzeptable Einträge werden entfernt. Nachfragen sind unter  möglich.

 

Filmvorführung "Workingman’s Death"
Das mobile Kino lädt euch zusammen mit dem DGB Hamburg zu einem ganz besonderen Abend in die frisch sanierten Räume des Besenbinderhofs ein.
Im Heimathaus des DGB Hamburg widmen wir uns einen Abend lang dem vielschichtigen Begriff der Arbeit und erleben gemeinsam ein eindrückliches Bild anhand von 5 besonderen Beispielen überall auf der Welt.  

ACHTUNG nur ein Termin:
Donnerstag, 15. Juni 2017 Einlass 19 Uhr Ab 20 Uhr Einführung und Begrüßung durch Katja Karger Vorsitzende des DGB Hamburg - anschließend Filmbeginn

Vorab gibt es Speisen und Getränke passend zum Film vom Cateringteam von Giffey Catering.
Tickets unter: reservierungen@flexiblesflimmern.de  Kino 10 EUR

Zum Film: "Workingman’s Death"

Michael Glawogger, Deutschland, 2005 126 Min. (Sprache Deutsch)
Glawog­gers Film doku­men­tiert in fünf Kapiteln die Arbeit in ukrai­ni­schen Berg­werken, indo­ne­si­schen Schwe­fel­minen, nige­ria­ni­schen Schlacht­höfen, pakis­ta­ni­schen Schiffs­schrott­plätzen und chine­si­schen Stahl­werken, denen allen gemeinsam ist, dass uns die dort herr­schenden Arbeits- und Lebens­be­din­gungen mehr oder minder uner­träg­lich erscheinen.
In allen fünf Episoden von Workingman's Death gibt es Momente des Glücks oder der Zufrie­den­heit, was ange­sichts der harten Lebens­be­din­gungen für uns chronisch unzu­frie­dene Wohl­stands­bürger die wahr­schein­lich bitterste Pille des Films ist.
Dass dabei ein so diffe­ren­ziertes Bild der einzelnen Arbeiter gelingt, hat einen einfachen Grund. Der Regisseur beschränkt sich auf sie und degra­diert sie nicht zum mitleid­er­re­genden Ausgangs­punkte seiner Suche nach den »Hinter­män­nern« und abstrakten globalen Problemen.
Wir erfahren nichts über den Ursprung der Schiffe, die in Pakistan mühselig ausein­an­der­ge­schnitten werden oder was mit dem Schrott geschieht und wer daran verdient. Wir erfahren es deshalb nicht, weil diese Infor­ma­tionen nichts am Leben der Arbeiter (und nur darum geht es hier) auf dem Schrott­platz ändern.
Scheinbar paradox führt diese Beschrän­kung dazu, eine viel größere Wahrheit erkennbar zu machen. In der Fokus­sie­rung auf die Plackerei der einzelnen Personen ergeben sich so allgemein gültige Erkennt­nisse zum abstrakten Begriff der Arbeit.