GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
Foto mit GEW-Logo
Start » Newsletter » Gew Hamburg

Newsletter GEW Hamburg 21.2.2020

Foto: DGB/Jirawat Chungviwatanant/123RF.com

Im hessischen Hanau sind zehn Menschen bei einer rassistisch motivierten Gewalttat ums Leben gekommen. Auch der mutmaßliche Täter ist tot. Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen Terrorverdacht.

Die AfD Fraktion Hamburg hatte im Oktober 2019 verschiedene Dienstaufsichtsbeschwerden gegen schulische Lehrkräfte wegen angeblicher Verstöße gegen die Grundsätze politischer Bildung gestellt. Diese wurden nun alle eingestellt, da nach Prüfung keine Verstöße erkennbar waren.

Eine Veranstaltungsreihe der Betriebsgruppen der Max Brauer Schule und Ida Ehre Schule am 23. und 24. März

ABGESAGT

Deutschland 2019/2020: Rassistische Überzeugungen und Ideen haben Konjunktur und sind vom rechten Rand bis in die Mitte der Gesellschaft etabliert. Sie finden ihren deutlichen Widerhall auf der Straße, wie zum Beispiel bei „Pegida“, und in nahezu allen deutschen Parlamenten. Ihre Protagonist*innen vertreten offen völkische und faschistische Positionen und propagieren in aggressiver Sprache eine Ausgrenzungskultur des Hasses.

Vor fünf Jahren übernahmen die Grünen die um das Thema Gleichstellung erweiterte Wissenschaftsbehörde – die neue Behörde für Wissenschaft und Gleichstellung (BWFG). Eine Bilanzierung von fünf Jahren grüner Wissenschaftspolitik in Hamburg aus GEWerkschaftlicher Perspektive haben wir bereits vorgenommen. Die Ankündigungen im Wahlprogramm, dem sog. „Grünen Zukunftsprogramm“ klingen gut, müssen dann aber auch konsequent umgesetzt werden.

Nicht nur Drittmittel, sondern auch Grundmittel ausbauen

Foto: GEW

Die vergangenen Betriebsversammlungen des Hamburger Schulvereins fanden in den Räumen der GEW, im zentral gelegenen Curio-Haus statt. Nun mit aktuell veränderter Vereinssatzung und Beförderung des Geschäftsführers zum allein vertretungsberechtigten Vorstand, ist die Nähe zur GEW nicht mehr gewünscht. Das Jubiläum „100 Jahre Betriebsrätegesetz“ ist für den Betriebsrat des Hamburger Schulvereins leider kein Grund zum Feiern.

„Krieg um die Köpfe“

Das Engagement der Bundeswehr im Bildungs-Bereich, vornehmlich den Schulen, ist mittlerweile landauf, landab nicht zu übersehen. Tagesausflüge ganzer Klassen in Kasernen und sogar Klassenfahrten werden von ihr organisiert, Jugendoffiziere gestalten Unterrichtsstunden, Werbeanzeigen und redaktionelle Texte werden in Schülerzeitungen wie auch Jugendmagazinen lanciert und an Ausbildungsinformationstagen ist wie selbstverständlich ein Stand der Bundeswehr vor Ort.

Keine Profite mit Boden und Miete

Steigende Mieten und das Fehlen preisgünstiger Wohnungen belasten immer mehr Hamburger*innen. Luxusmodernisierungen, Umwandlungsdruck und das Auslaufen der Sozialbindungen verschlimmern die Situation. Die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen wird trotz des Baubooms in Hamburg immer kleiner. Städtische Flächen für soziale Infrastruktur und Stadtentwicklung fehlen.

Foto: Dr. Inge Büchner

In seinem 100. Lebensjahr ist einer der besten Anwälte für Kinder und die Grundschule, der frühere Hamburger Lehrer und Schulrat Hermann Schwarz, verstorben.

Ich lernte Hermann Schwarz Ende der 70er Jahre im Grundschulverband und in der GEW als aktiven Streiter für die Interessen der Grundschulkinder und ihrer Lehrer*innen kennen.

Seminare der gewerkschaftlichen Bildung

Gesundheitsschutz an Schulen verankern

Die Arbeit als Pädagogin /Pädagoge an der Schule ist gesundheitlich belastend. Das ist nicht nur so, weil die Schule so fordernd ist, sondern weil wir selbst auch viele Dinge tun, die Spaß machen und interessant sind. Sich hier selbst abzugrenzen, fällt uns oft nicht leicht.

Wie können wir Gesundheitsschutz an Schulen fördern und vorantreiben? Was gibt es schon für Ansätze an unserer Schulen für Gesundheitsschutz für Lehrkräfte und andere Fachkräfte? Welche Praktiken und Verhaltensweisen sind eher gesundheitlich belastend? 

Dazu führen wir zunächst ein Wochenend-Seminar durch und bieten einige Folgetreffen nach einiger Zeit an. Wir werden auf dem 2tägigen Seminar eine Bestandsaufnahme über die Situation an der Schule machen, uns über eigene Erfahrungen, Stolpersteine und Gelingensbedingungen austauschen ist und Bespiele zusammentragen, wie mehr Maßnahmen zum Gesundheitsschutz ergriffen werden können. Schließlich erarbeiten wir eine konkrete Strategie für besseren und langfristigen Gesundheitsschutz an eurer Schule. Auf zwei bis drei Folgetreffen nach einiger Zeit überprüfen wir, wie die Aktivitäten laufen und passen sie ggf. an.

Das Auftaktseminar findet an der Ostsee statt. Es gibt neben der ganzen Arbeit auch Zeit zum Runterkommen, Spazieren gehen und  Entspannen.  

Fr. 17.4.2020, 18 Uhr – So. 19.4.2020, 12 Uhr

Brodten/Travemünde, Theodor-Schwartz-Haus

Leitung: Frank Hasenbein

Kostenanteil: 40 € inklusive Verpflegung/ Unterkunft (Ermäßigt: 20 €)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2020-04-17/gesundheitsschutz-an-schulen-verankern

 

100 Jahre Männlichkeitskonstruktion - Biografie/Lebenslauf und Generationen/Geschichte

Ein Lern-Partizipationsprojekt zur Männlichkeitskonstruktion im 20./21. Jahrhundert: Wie hat sich das Bild des „Mann-Sein“ im Laufe der letzten 100 Jahre verändert? Was bedeutet das für Männer und Frauen? Wie gehen wir damit um?

Den eigenen Lebenslauf in der Geschichte erfahren und verstehen lernen. Der Workshop initiiert eine Zeitreise hierzu: Start: 1915/17, Ziel der Reise etwa 2015/17. Diese 100 Jahre Männlichkeit haben viel mit uns persönlich und gesellschaftlich zu tun. Selbstverständlich ist Männlichkeit nur im Verhältnis zur Weiblichkeit und zur zeitlichen, historischen und räumlichen Daseinsgebundenheit verstehbar und eben auch gestaltbar.

Ziel ist die Erfahrung der gesellschaftlichen Männlichkeit im Wandel der Zeit als Grundlage für eine persönliche geschlechterreflektierte pädagogische Praxis – ohne traditionelle Normierungen.

Mittwoch 22.4.2020, 16 – 20 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Prof. em. Dr. Harry Friebel

Kostenlos für GEW-Mitglieder  (Nicht-Mitglieder: 10 €)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2020-04-22/100-jahre-maennlichkeitskonstruktion-biografie

 

Teamarbeit und gelingende Kommunikation

Die Zusammenarbeit in Kita / Kindergarten stellt das Mitarbeiter*innen-Team vor vielfältige Herausforderungen. Eine gute Team-Atmosphäre ist eine entscheidende Voraussetzung für die Qualität der Arbeit und die Zufriedenheit und Gesundheit der Kolleg*innen. In diesem Workshop befassen wir uns mit grundlegenden systemischen Kriterien für eine gute Teamarbeit und wir lernen anhand eigener Beispiele in Theorie und Praxis teamfördernde Maßnahmen kennen.

Inhalte:

·         Welche systemischen Aspekte (Zugehörigkeit, Ordnung und Anerkennung) wirken in welcher Weise in meinem Team?

·         Was sind die Kriterien einer zielgerichteten und klaren Kommunikation?

·         Wie kommuniziere ich authentisch und lösungsorientiert?

Montag, 24.4.2020, 9.30 – 16.30 Uhr

Neumünster, Altes Stahlwerk  www.altes-stahlwerk.com

Leitung: Stephan Rehberg

Kostenanteil: 5 € inklusive Verpflegung (Nicht-Mitglieder: 40 €)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2020-04-24/teamarbeit-und-gelingende-kommunikation

 

Gitarrenkurs: Lieder der Arbeiterbewegung

Dieser eintägige Lehrgang richtet sich an Anfänger*Innen am Instrument

Gitarre. Vermittelt werden die Grundkenntnisse sowie die ersten leichten Akkordgriffe

Gemeinsam erarbeiten wir uns das bekannte italienische Partisanenlied „Bella Ciao“ (in deutscher Sprache). Zudem informieren die beiden Dozenten in unterhaltsamer und humorvoller Weise über die Geschichte der Lieder der Arbeiterbewegung.

Da der Kurs von zwei Dozenten geleitet wird, ist eine optimale Betreung der Teilnehmer*Innen gewährleistet. Beide Dozenten verfügen über langjährige Erfahrungen als Berufsmusiker, Gitarrenlehrer, Liedermacher und kulturpolitischer Arbeit.

Der Kurs befähigt die Teilnehmer*innen schließlich, die erworbenen Kenntnisse auch auf andere Lieder zu übertragen, daher auch besonders für Pädagogen*Innen geeignet.

Den Abschluss des Tages bildet ein etwa 30-45-minütiges Konzert der beiden Dozenten.

Die Teilnehmer*Innen benötigen eine eigene Gitarre (Konzert- oder Westerngitarre). Wer kein eigenes Instrument hat, kann nach Rücksprache mit den Dozenten evtl. ein Leihinstrument bekommen.

Samstag 25.4.2020, 10-17 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Peter Gutzeit, Michael Kühl

Kostenanteil: 10 € inklusive Verpflegung  (Nicht-Mitglieder: 40 €)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2020-04-25/gitarrenkurs-lieder-der-arbeiterbewegung

 

Argumentationstraining gegen Alltagsrassismus

Wir alle kennen das: In der Diskussion mit Arbeitskolleg*innen oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen. Hier setzt dieser Workshop an. Er soll Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Supermarktes, am Arbeitsplatz, auf dem Spielplatz oder in der Bahn.

Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch und deutliches Positionieren die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben. In dem Seminar beschäftigen wir uns mit Strategien, die uns ermöglichen, diskriminierenden Vorurteilen Paroli zu bieten.

Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus. Hier bekommt ihr Input zu Argumentationsstrategien und praktische Übungen zum Umgang mit Rassismus in Alltagssituationen.

Weitere Informationen zur Kampagne und zum Seminar:

www.aufstehen-gegen-rassismus.de/kampagne/stammtischkaempferinnen/

Samstag 25.4.2020, 10-17 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Steffi und Suzanne, Aufstehen gegen Rassismus

Kostenlos für GEW-Mitglieder  (Nicht-Mitglieder gegen Spende)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2020-04-25/argumentationstraining-gegen-alltagsrassismus

 

The Teachers Protest

Ein Krieg ohne Waffen: Der Dokumentationsfilm von Jon Seal erzählt wirkungsvoll die Geschichte norwegischer Lehrer*innen im Zweiten Weltkrieg, die sich 1942 weigerten, die Nazi-Ideologie zu unterrichten. Circa 10,000 Briefe wurden in dieser Zeit an das Erziehungsministerium gesendet, um die Durchsetzung des Lehrplans zu verhindern.

Neben den Lehrer*innen demonstrierten auch Eltern ihre Ablehnung gegen die Vorgaben des Nazi-Regimes.  Auch nach dem Arrest und der Inhaftierung von über 1000 Lehrer*innen, gaben diese ihren Protest nicht auf, sodass das NS-Regime nach weiteren Massenprotesten der norwegischen Gesellschaft, nachgeben musste.

Durch die Verwendung von Zeugnissen aus erster Hand und die geschickte Animation der ergreifenden Zeichnungen von Herlov Amland wird der Weg der Lehrer*innen von Protest, über Verhaftung, Inhaftierung und Rückkehr in den Alltag eindrucksvoll dokumentiert.

Der Film wird auf Englisch gezeigt. Der Regisseur ist bei der Filmvorführung anwesend und ist im Anschluss für Fragen offen.

Donnerstag, 5.5.2020, 18-21 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Frank Hasenbein, Antje Windler

Kostenlos für GEW-Mitglieder  inkl. Verpflegung

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2020-05-05/the-teachers-protest

 

„Mädchen/Jungen oder Kinder?“ Geschlechtersensibles Arbeiten im KiTa- und Grundschulalter

Geschlechterstereotypen finden sich überall. Die Rosa-Blau-Falle schnappt bei Lego zu, beim Überraschungsei oder in der Kinderkleidung. Gleichzeitig gibt es Quoten, Gleichstellung und den Richterspruch, dass der Staat nicht nur männlich und weiblich kennen darf. Ist es dann eher „Gendergaga“ oder „genderextrem“, wenn geschlechtersensible Pädagogik in KiTa und Grundschule Einzug halten oder ist dies gerade notwendig, um sensibel mit den Geschlechterzuschreibungen umgehen zu können.

In der Arbeit mit Kindern gilt der Standard, dass ein kritischer Blick auf die Pädagogik geworfen wird, welche Kinder eindeutig als Mädchen und Jungen mit Stereotypen versieht. Hinzu kommt, dass sowohl die Kleinkinderziehung, wie auch die Grundschule als Ort von „Frauenarbeit“ sichtbar wird. Entwicklungen in der Pädagogik, der Gender-Forschung und auch in Folge der politischen Bemühungen um „Mehr Männer in Kitas“ oder den „Männeranteil in Grundschulen“ bewirken aktuell, dass geschlechtsbezogene Themen in Kindertageseinrichtungen und der Primarstufe vermehrt aufgegriffen werden.

Im pädagogischen Alltag sind zahlreiche Situationen zu beobachten, in denen Kinder Entscheidungen anhand geschlechtlicher Zuschreibungen vornehmen. Eine geschlechtersensible Praxis greift bewusst diese Situationen auf und arbeitet mit den Kindern gezielt an ihren Mädchen- und Jungenbildern. Dabei wird das Ziel verfolgt, den Kindern ein Verhaltens- und Handlungsrepertoire abseits von Geschlechternormierungen zu ermöglichen und die freie Persönlichkeitsentwicklung der Mädchen und Jungen zu fördern. Auch stellt sich in Kitas und Grundschulen zuweilen die Frage nach Trans*geschlechtlichkeit. Hier gibt es dazu Fakten und Hinweise für das eigene Verhalten. Eine geschlechtersensible Praxis wird für die Kinder in der Haltung der Erzieher*innen und Lehrer*innen sicht- und erfahrbar.

Mögliche Programmpunkte:

·         Meine Wahrnehmung von Jungen / Mädchen in der Praxis

·         Input zu Grundlagen, Bedeutung und Zielen von Gender-Kompetenz

·         Geschlechterbilder in Märchen / Geschichten aufgreifen

·         Genderthemen der Kinder gezielt aufgreifen

·         Nutzungskonzepte und Spielmaterialien

·         Material für den Austausch in der Einrichtung.

Freitag, 8.5.2020, 9-16 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Michael Drogand-Strud

Kostenanteil: 10 € inklusive Verpflegung  (Nicht-Mitglieder: 40 €)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2020-05-08/maedchen-jungen-oder-kinder-geschlechtersensibles

 

Smartphones und Tablets in der Schule nutzen

Viele Lehrkräfte erledigen mit digitalen Medien E-Mails und kommunizieren mit Kolleg*innen, Schüler*innen, Eltern und der Schule. Doch die Kommunikation mit neuen Medien an der Schule ist besonderen Regeln unterworfen.

  • Was ist erlaubt?
  • Welche Apps darf ich nutzen?
  • (Wie) kann ich mit Smartphone und Computer arbeiten, ohne gegen Gesetze / Verordnungen zu verstoßen?

Bei diesem Workshop werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen erläutert, was erlaubt ist und was nicht anschließend über Strategien diskutiert, wie wir neuen Medien an der Schule nutzen können und dürfen.

Zu Beginn des Seminars machen wir eine Bestandsaufnahme, welche Geräte wir nutzen und wo die Daten gespeichert werden. Anschließend wird anhand der Beispiele der Teilnehmenden auf die rechtlichen Regelungen geschaut und Lösungen gesucht.

Dienstag 12.5.2020, 17 – 20 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Roland Kasprzak

Kostenlos für GEW-Mitglieder inkl. Verpflegung (Nicht-Mitglieder: 5€)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2020-05-12/smartphones-und-tablets-in-der-schule-nutzen

 

Tolpuddle - Gewerkschaftsfestival in England

Das Tolpuddle Martyrs Festival ist ein gesellschaftliches Ereignis in Südengland, das in Form eines internationalen Camps stattfindet und Jahr für Jahr mehr Menschen anlockt, um an einem Wochenende Musik, Unterhaltung und Politik zu erleben. Es erinnert an die Märtyrer von Tolpuddle/Dorset, die bei der Entstehung der Gewerkschaften in Großbritannien eine wichtige Rolle spielten. Wir besuchen das Festival mit vielen Musik-Bands, nehmen teil an Diskussionen und Debatten und treffen auch Kolleg_innen der englischen Lehrer*innengewerkschaften. Dadurch erhalten wir einen guten Einblick ins aktuelle gesellschaftliche und politische Geschehen auf der Insel.

Die Unterkunft erfolgt in Zelten auf dem Festivalgelände.  Alternativ kann auf eigene Faust Bed & Breakfast in der Region gebucht werden. Wir unterstützen euch bei der Suche nach anderen Unterkünften in der Region, falls ihr nicht zelten möchtet. Die Anreise muss selbst organisiert werden; wir helfen euch dabei und kümmern uns um den Transfer vor Ort.

Das Festival bietet auch viele Aktivitäten für Kinder, deshalb können eigene Kinder sehr gern kostenlos mitkommen.

In dem Seminarentgelt ist enthalten:

·         Festivaleintritt

·         Transfer von Bournemouth/Dorchester zum Festival und zurück

·         Unterbringung im Zelt auf dem Festivalgelände

Die Anreise muss selbst getragen werden (wir unterstützen euch bei der  Flug– / Zug– oder Busbuchung)

Do. 16.7.2020 – Mo. 20.7.2020

Tolpuddle, Dorset, England www.tolpuddlemartyrs.org.uk

Leitung: Frank Hasenbein

Kostenanteil: 20 € inklusive Eintritt / Unterkunft (Anreise und Verpflegung muss selbst getragen werden)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2020-07-16/tolpuddle-gewerkschaftsfestival-in-england

Alle Seminare der GEW Hamburg findest du unter

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hinweis auf Lehrkräfte-Fortbildungen zum Thema "Schwarze Menschen und People of Color im Nationalsozialismus als Thema in verschiedenen Schulfächern"

Teil 1: Dienstag, 24. März 2020, 16.00–19.00 Uhr, Teil 2 (optional): Dienstag, 31. März 2020, jeweils 16.00–19.00 Uhr

Fortbildung: Schwarze Menschen und People of Color im Nationalsozialismus als Thema in verschiedenen Schulfächern

Die Fortbildung zeigt Möglichkeiten auf, die Geschichte von Schwarzen Menschen und People of Color im Nationalsozialismus in verschiedenen Schulfächern (z.B. Deutsch, Darstellendes Spiel, Ethik/Philosophie) oder auch im Rahmen einer Projektwoche z.B. zu „Migration“ oder „Rassismus“ zu behandeln. Anhand konkreter Beispiele gibt sie Impulse für eine rassismuskritische, multiperspektivische und inklusive Bildungsarbeit. Die Veranstaltung lässt sich kombinieren mit einer Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Neuengamme am 31. März 2020, die einen Schwerpunkt auf die Verfolgungsschicksale Schwarzer, jüdischer sowie (nicht-jüdischer) polnischer und sowjetischer Häftlinge im KZ Neuengamme legt.

Es ist möglich, sich – bei Susann Lewerenz oder über das TIS-Portal des LI Hamburg – über auch für eine der beiden Fortbildungen anzumelden, siehe dazu: https://tis.li-hamburg.de/web/guest/catalog/detail?tspi=52556_&fbclid=IwAR25gFoHLnytiZnPOhaOVqy1oqavepQUaFC0vKLMi7wX3Zj3oe8_7T5A2O4 sowie https://tis.li-hamburg.de/web/guest/catalog/detail?tspi=52697_

Referentin: Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Anmeldung bis zum 17. März 2020 und Nachfragen bei: Dr. Susann Lewerenz, Susann.Lewerenz@bkm.hamburg.de, Tel. 040 4281 131 536.

Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg

Ort: Teil 1 am 24.03.: Abendschule vor dem Holstentor, Holstenglacis 6, 20355 Hamburg; Teil 2 am 31.03.: KZ-Gedenkstätte Neuengamme