GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
Foto mit GEW-Logo
Start » Newsletter » Gew Hamburg

Newsletter der GEW Hamburg 8.5.2020

Foto: GEW Hamburg

In der Coronakrise spitzen sich die bisherigen Verhältnisse zu, so dass der Blick auf grundsätzliche Schieflagen in unserer Arbeitswelt frei wird.

Foto: Cisco Ripac / pixelio.de

Der gestrige Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Länderchefs, schrittweise eine Beschulung aller Schüler*innen unter Durchführung entsprechender Hygienemaßnahmen zu ermöglichen mit dem Ziel, bis zu den Sommerferien jeder Schülerin und jedem Schüler mindestens einen einmaligen Schulbesuch zu ermöglichen, ist nachvollziehbar.

Foto: Dehnerdt / GEW Hamburg

Aktuell laufen die Koalitionsverhandlungen zwischen der SPD und den Grünen. Als GEW haben wir mehrfach schriftlich unsere Kernforderungen den Koalitionären übermittelt:

- Mindestens 2 Stunden Entlastung pro Pädagog*innenstelle für Kooperation und Kommunikation,

- eigenständige Zuweisung der Funktionszeiten für Schulleitungsaufgaben über den „Kollegiumstopf“ hinaus,

- 20 Stunden Unterrichtshöchstgrenze für eine Lehrer*innenstelle,

- A bzw. E 13 für alle Grund und Mittelstufenlehrkräfte,

Bündnis „Mehr Zukunft in der Schule!“

Die Koalition aus SPD und Grüne beschreibt nach dreieinhalb Stunden Verhandlungen ihre mageren bildungspolitischen Ziele der nächsten fünf Jahre:

  • Fortsetzung des Schulbaus, diesmal mit Gründächern und Solaranlagen
  • Fortsetzung eines Programms für Schulen in schwieriger Lage
  • Einhalten des Schulfriedens vom Sommer 2019

Das ist aus Sicht des Hamburger Bündnisses für mehr Zukunft in der Schule ambitionslos und wenig zukunftsweisend. So werden Hamburgs Schulen nicht fit sein für die Zukunft.

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Schülerinnen und Schüler können schrittweise und unter Auflagen bis zu den Sommerferien an die Schulen zurückkehren. GEW, VBE und Bundeselternrat finden viel Gutes im Konzept der KMK. Aber was ist mit der Belastung der Lehrkräfte?

Foto: Helene Souza / pixelio.de

Frankfurt a.M. – Die GEW mahnt an, dass es vor einer weiteren Öffnung der Kitas verbindliche Gespräche zwischen Trägern, Kitaleitungen und Kommunen geben müsse, wie die nächsten Schritte vor Ort umgesetzt werden können. „Um sich vorzubereiten, müssen Kitas wissen, ab wann sie mit wie vielen Kindern rechnen können.

Foto: Lupo  / pixelio.de

Frankfurt a.M. – Die GEW macht sich mit Blick auf die entscheidende Bundestagsdebatte am Donnerstag dafür stark, das von der Bundesregierung vorgelegte Paket zur Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden zu überarbeiten. „Geschlossene Labore, Archive und Bibliotheken, Online-Studium ohne leistungsfähige digitale Infrastruktur, Homeoffice mit angeschlossenem Homekindergarden – Studium und Lehre, aber auch Forschung und wissenschaftliche Qualifizierung sind in der Corona-Krise massiv beeinträchtigt.

Abbildung

In einem zweiten Rechtsgutachten hat die GEW den Umgang mit sogenannten Risikogruppen im Schulbetrieb untersuchen lassen. Der Arbeitsrechtler Wolfhard Kohte formuliert drei Kernforderungen.

Foto: Rainer Sturm by pixelio.de

Das Hauptproblem des deutschen Schulsystems – die Bildungsungerechtigkeit – verstärkt sich in der Corona-Krise. Deshalb sind gerade Kinder und Jugendliche mit Lernproblemen besonders stark von den Schulschließungen betroffen.

06.05.2020 - Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied Schule

Bild: Margot Kessler / pixelio.de

Digitalisierung in Zeiten der Corona-Pandemie: Die Tatsache, dass vielerorts die Schulen von heute auf morgen auf digitales Lernen umstellen mussten und dabei oft überfordert waren, hält jeder Bildungseinrichtung einen Spiegel vor.

06.05.2020 - Joscha Falck, Lehrkraft, Schulentwickler und Referent für digitale Bildung aus Bayern sowie Vorsitzender des GEW-Kreisverbandes Roth-Schwabach-Hilpoltstein

Foto: Barney O´Fair / pixelio.de

Erste Studien zum Homeschooling zeigen: Schülerinnen und Schüler geben an, mit den Schulschließungen ganz gut zurechtzukommen. Trotz der Bereitstellung von Lehrmaterialen wenden viele jedoch nur wenig Zeit für Schule auf.

GEW

Frankfurt a.M. – Auf die besondere Verantwortung der Pädagoginnen und Pädagogen zur Information und Aufklärung hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf den „Tag der Befreiung vom Faschismus“, der sich heute zum 75. Mal jährt, hingewiesen. „In einer Zeit, in der antisemitische, islamfeindliche und rassistische Übergriffe und Morde sowie Hatespeach zunehmen, müssen wir Lehrenden Verantwortung übernehmen, die Demokratieerziehung stärken und das Geschichtsbewusstsein fördern“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Thema am Freitag in Frankfurt a.M.

Bild: Aka / pixelio.de

Die GEW Hamburg informiert und gibt Antworten  - auf allgemeine Fragen, für die Betriebs- und Personalratsarbeit, sortiert nach den Bildungsbereichen, ... - und aktualisiert diese kontinuierlich.

GEW Hamburg Logo

Laut der aktuellen Hamburger Corona Eindämmungsverordnung dürfen wir in der GEW weiterhin Versammlungen und Gruppentreffen abhalten, natürlich unter entsprechenden gesundheitsförderlichen Bedingungen. Weitere Infos für GEW Gruppen und der Hygieneplan finden sich unten. Auch die Geschäftsstelle ist zu den genannten Bedingungen geöffnet. Bitte klingeln!

Der vollständige Gesundheits- und Hygieneplan der GEW Hamburg findet sich im Anhang.

Liebe Lehrkräfte,
liebe Lehramtsreferendarinnen und Lehramtsreferendare,
liebe Lehramtsstudierende,

im Rahmen meines Dissertationsprojektes an der Universität Potsdam möchte ich Sie ganz herzlich zur Teilnahme an einer Befragung zur Digitalisierung in der Schule und im Unterricht einladen.

Im Mittelpunkt der Befragung stehen Fragen zur Selbsteinschätzung Ihrer digitalen Kompetenzen und Ihren Einstellungen zur unterrichtlichen Nutzung von digitalen Medien.

Zur Teilnahme folgen Sie bitte dem für Sie zutreffenden Link:
Lehrkräfte: https://www.soscisurvey.de/digkomplk/
LehramtsreferendarInnen: https://www.soscisurvey.de/digkompref/
Lehramtsstudierende: https://www.soscisurvey.de/digkompstud/

Die Beantwortung des Fragebogens dauert circa 15 bis 20 Minuten. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und Ihre Angaben werden anonymisiert ausgewertet, sodass keine Rückschlüsse auf Ihre Identität möglich sind.

Da eine möglichst umfassende Datengrundlage benötigt wird, bin ich für jede Teilnahme sehr dankbar. Daher können Sie die Links zur Befragung selbstverständlich auch gerne an andere Lehrkräfte, LehramtsreferendarInnen und Lehramtsstudierende weiterleiten.

Bei Fragen und Anmerkungen können Sie mich gerne kontaktieren: jquast@uni-potsdam.de

Ich würde mich sehr über Ihre Teilnahme freuen!

Vielen Dank und freundliche Grüße,

Jennifer Quast, Akademische Mitarbeiterin Universität Potsdam, Dept. Erziehungswissenschaft
Mail: jquast@uni-potsdam.de