Die GEW Hamburg begrüßt die aktuelle Stellungnahme des Gesamtpersonalrats (GPR) zum Sparprogramm des Hamburger Senats. Unter dem Titel „Dreifach-Wumms der Grausamkeit“ kritisiert der GPR die geplanten Einschnitte im Schulbereich scharf und macht deutlich, welche Folgen sie für Beschäftigte und Schulen haben werden.
Meldungen nach Thema
Warum und wie Hamburg seine Lehramtsausbildung grundlegend weiterentwickeln muss: Unser Antrag [der mit breiter Mehrheit beschlossen wurde] zum GEW-Gewerkschaftstag fordert mehr Praxisnähe, weniger Belastung und einen systemischen Blick auf Schule.
Die Lehrer*innenkammer Hamburg hat zu den geplanten Änderungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für die gymnasiale Oberstufe (APO-AH) sowie die Berufsvorbereitungsschule (APO-BVS) Stellung genommen. In beiden Fällen sieht sie sinnvolle Ansätze, fordert aber deutliche Nachbesserungen.
Die GEW Hamburg erklärt sich solidarisch mit dem Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg (VKJH), der aufgrund der anhaltenden Unterfinanzierung seiner Verbands- und Trägerstrukturen um seine Existenz fürchten muss. Sollte es nicht kurzfristig zu einer tragfähigen Finanzierung kommen, drohen der Verlust wichtiger Einrichtungen, Projekte und gewachsener Netzwerke der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Die GEW Hamburg weist die Darstellung der Schulbehörde zu den geplanten Änderungen bei der Schulbegleitung entschieden zurück. Was die Behörde als „Weiterentwicklung“ und „passgenauere Unterstützung“ bezeichnet, bestätigt aus Sicht der GEW zentrale Kritikpunkte: Individuelle und qualifizierte Schulbegleitung droht künftig stärker durch Pool- und Kombinationslösungen ersetzt zu werden.
Im Februar 2026 hat das Bundesinnenministerium, entgegen der Koalitionsvereinbarung von 2025, einseitig einen Zulassungsstopp für Sprach- und Integrationskurse verhängt. Dieser betrifft Asylbewerber*innen, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, EU-Bürger*innen und Menschen, die mit einer Duldung in Deutschland leben.
Wir stehen zusammen – gegen Sozialabbau, gegen Spaltung und gegen Angriffe auf Beschäftigte. Wir stehen zusammen für einen starken Sozialstaat, für gute Arbeit, für Demokratie, für eine offene Gesellschaft und für eine gerechte Zukunft für alle. Wir rufen auf zur Kundgebung des DGB in der Hamburger Innenstadt: Freitag, 3. Juli, 15:30 Uhr, Speersort (zwischen Hauptkirche St. Petri und Domstraße).
Der Aufruf findet sich im Anhang.
Das Bündnis für zukunftsfähige Schulen sieht die von der Schulbehörde angekündigten Veränderungen bei der Schulbegleitung mit großer Sorge. Aus Sicht des Bündnisses besteht die Gefahr, dass notwendige Unterstützungsleistungen für Schüler*innen mit Behinderungen, sonderpädagogischem Förderbedarf oder komplexem Unterstützungsbedarf künftig nicht mehr in ausreichendem Maß, nicht mehr rechtzeitig oder nicht mehr bedarfsgerecht zur Verfügung stehen.
Die Ankündigung des Senats, die Arbeitszeit der Beamt*innen auf 41 Stunden pro Woche anzuheben, stößt bei der GEW Hamburg auf scharfe Kritik.
Schon heute leisten viele Lehrkräfte erhebliche Mehrarbeit. Die Belastungen durch Lehrkräftemangel, Inklusion, Ganztag, Digitalisierung und steigende pädagogische Anforderungen sind an den Schulen täglich spürbar. Wer unter diesen Bedingungen die Arbeitszeit erhöht, verschärft die Probleme statt sie zu lösen.











