GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 1.12.2017

 

Einladung zur GEW Vertrauensleuteversammlung 11.12.17, 17-19 Uhr

Die GEW begrüßt die Entscheidung der Schul- und der Wissenschaftsbehörde, Stadtteilschul- und Gymnasiallehrkräfte künftig in einem einheitlichen Studiengang auszubilden.

„Wir freuen uns, dass auf unsere Argumente eingegangen wurde und nun ein einheitliches Lehramt für Stadtteilschul- und Gymnasiallehrkräfte geschaffen wird“, kommentiert Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg.

Damit ist auch der Weg frei für eine einheitliche Bezahlung nach A 13 bzw. E 13.

Foto: Christopher Nobel / www.pixelio.de

In einer Grundsatzrede vor dem Übersee-Club hat Bürgermeister Olaf Scholz die herausragende Rolle der Wissenschaft für Hamburg betont. Auch international solle die Stadt glänzen: Europa brauche eine Wissenschaftsmetropole. „Diese Rolle soll Hamburg spielen“, so Scholz.

Volksinitiative „Mehr Hände für Hamburgs Kitas"

Die GEW Hamburg hält die jetzige Kita-Personalausstattung für eine Zumutung für die Beschäftigten und für pädagogisch nicht sinnvoll. Die GEW als Bildungsgewerkschaft will wie das Kita-Netzwerk „Mehr als satt und sauber!“ für die jüngsten Kinder.

Ja13

Die GEW nennt 8 gute Gründe, weshalb die Lehrkräfte an Grund- und Stadtteilschulen mit A12 bzw. E11 auch A13 verdienen. Sie:

• setzen Inklusion um.

• helfen Kindern, die Welt zu verstehn.

• haben eine lange wissenschaftliche Ausbildung.

• arbeiten kindbezogen und theoretisch fundiert.

• bilden Persönlichkeiten.

• wecken Freude am Lernen.

• stoßen pädagogische Reformen an.

• Alles beginnt mit guter Bildung!

Ihre Arbeit ist nicht die gleiche wie die von Lehrkräften am Gymnasium, aber sie ist gleichwertig!

Am Montag, den 04.12, 19 Uhr findet eine weitere Veranstaltung unter dem Titel „Code of Conduct, WissZeitVG & Co – Perspektiven für eine Verbesserung der Situation des Wissenschaftlichen Mittelbaus in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein“ statt. In Kooperation mit den GEW Landesverbänden Bremen und Schleswig-Holstein diskutieren wir mit:

Foto

Spätestens, wenn man beim Filmgucken feuchte Augen kriegt, weiß man, dass das, was da gezeigt wird, eine Saite in einem zum Klingen gebracht hat, die über Jahre immer nur gedämpft vorhanden war. Der Film zeigt, dass es jenseits der Zwänge, die wir alle, ob Schüler_innen oder Lehrer_innen, im System Schule erleben, so gar nicht sein müssen. Damit beflügelt er automatisch die Phantasie, dass es ja möglich ist, aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit auszubrechen und löst vielleicht jenen Tatendrang aus, der notwendig ist, wirklich etwas zu verändern.

GEW

Um mit unseren Vertrauensleuten und AnsprechpartnerInnen an den Schulen und an den Kindertagesstätten die wichtigen gewerkschaftspolitischen Themen zu  besprechen laden wir euch  herzlich ein zu einer

Vertrauensleuteversammlung im Curiohaus am Montag 11.12.17, 17-19 Uhr. Der inhaltliche Teil soll maximal 1 ½ Stunden dauern, anschließend gibt es Getränke und Fingerfood.

Geplanter Ablauf:

17:00 Begrüßung,  Einstieg, Aufteilung in die Gruppen Schule und Kita (17:15 – 18:15)

17:15 Thema „Arbeitszeit / Arbeitsbelastung an Schulen“

Foto: Dominik Buschardt

Über 45 Jahre nach dem Radikalenerlass setzt die GEW das Thema Berufsverbote wieder auf die Agenda. Auf der bundesweiten Berufsverbote-Konferenz am Samstag stand die Forderung im Mittelpunkt, die Opfer endlich zu rehabilitieren und zu entschädigen.

Chancen und Hoffnung durch Bildung

Die GEW macht sich dafür stark, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche so schnell wie möglich in die Schule kommen oder eine Berufsausbildung aufnehmen können – und zwar unabhängig vom Aufenthaltsstaus. Dafür sei es notwendig, zusätzliche Lehrkräfte sowie Sozialarbeiter und -pädagoginnen einzustellen und diese entsprechend zu qualifizieren. „Bildung kann nicht warten! Wir wollen geflüchtete Kinder und Jugendliche in die Gesellschaft integrieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

Gefährdungsbeurteilung Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst

Bis zum 03.12. haben alle Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst noch die Möglichkeit, an der diesjährigen Gefährdungsbeurteilung teilzunehmen. Diese anonyme Umfrage dient dazu, die psychosoziale Gesundheit der LiVs zu erfassen und aus den Ergebnissen Maßnahmen zu entwickeln, die die Arbeitsbelastung im Vorbereitungsdienst reduzieren und die Gesundheit der LiVs stärken. Nutzt diese Möglichkeit, um auf Missstände aufmerksam zu machen! Je mehr Menschen teilnehmen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse - und umso eher können Verbesserungen im Vorbereitungsdienst erstritten werden.

Wie könnt ihr teilnehmen? Ein anonymer, individueller Zugang zur Umfrage wurde allen LiVs per Mail zugeschickt. Die Umfrage dauert ca. 10-15min und beinhaltet Fragen zur psychosozialen Gesundheit, der Arbeit an der Schule und dem LI. Weitere Informationen findet ihr auf dem Blog des Personalrats LiV/APQ: http://blogs.hamburg.schulcommsy.de/276082_929555/

Falls ihr weitere Fragen habt, könnt ihr euch gerne an uns wenden.

Euer Personalrat der LiV/ LiAPQ

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„Für den Film „Wunder“ liegt schon Schulmaterial zum Runterladen vor. Hier der link: https://www.gew-hamburg.de/termine/film/2017-12-03/wunder