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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Veranstaltungsankündigung: „Perspektiven für eine Verbesserung der Situation des Wissenschaftlichen Mittelbaus in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein“

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Presseredaktion
Montag, 04.12.2017, 19 Uhr, Diskussionsrunde mit den StaatsrätInnen aus Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein

Am Montag, den 04.12, 19 Uhr findet eine weitere Veranstaltung unter dem Titel „Code of Conduct, WissZeitVG & Co – Perspektiven für eine Verbesserung der Situation des Wissenschaftlichen Mittelbaus in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein“ statt. In Kooperation mit den GEW Landesverbänden Bremen und Schleswig-Holstein diskutieren wir mit:

  • Staatsrätin Dr. Eva Gümbel, Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hamburg,
  • Staatsrat Gerd Rüdiger Kück, Behörde für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz Bremen,
  • Staatssekretär Dr. Oliver Grundei, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein.

„Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an den Hochschulen sind geprägt von Zeitverträgen, unsicheren Berufsperspektiven, mangelnder Ausstattung der Arbeitsplätze und einer zunehmenden Arbeitslast. Dies haben wir – die GEW, ver.di und die Konferenz des akademischen Personal an der UHH (KAP) –  zum Anlass genommen, eine Veranstaltungsreihe durchzuführen, bei der wir mit den verantwortlichen Akteuren aus Politik und Hochschulen ins Gespräch kommen und darüber diskutieren wollen, was gut läuft und wo noch wie nachgesteuert werden muss“ kommentiert Fredrik Dehnerdt, stellvertretender Vorsitzender der GEW Hamburg.

 „Der politische Prozess hat in Hamburg früh begonnen und bundesweit Maßstäbe gesetzt. Andere Bundesländer haben ihn als Vorbild aufgegriffen, aber nun auch deutlich weiter entwickelt. Dazu zählt der Rahmenkodex Gute Beschäftigungsbedingungen (Juli 2017) in Schleswig-Holstein sowie der Bremer Rahmenkodex (2016) und die jüngste Novelle des Bremer Hochschulgesetzes (Juni 2017), die diesen aufgreift“, ergänzt Tanja Chawla von ver.di.

„Die grundsätzliche Vollbeschäftigung in der Postdoc-Phase und die Einführung der Kategorie des Universitätslektors/Lecturer mit einer gesetzlich garantierten akademischen Freiheit in Forschung und Lehre und einem Deputat von 12 LVS, das damit auch eine Forschungstätigkeit ermöglicht, zeigen neue Wege auf in der Gestaltung der Beschäftigungsbedingungen und Personalentwicklungsperspektiven für den akademischen Mittelbau. Viele weitere Punkte lassen sich unserer ‚Gemeinschaftlichen Stellungnahme und Vorschläge zur Weiterentwicklung des CoC der Konferenz der Akademischen Personals (KAP) der UHH, von GEW und ver.di‘ vom 27.03.2017 entnehmen“, so Marc Hinzelin von der Konferenz des Akademischen Personals an der UHH (KAP).

Bei der Auftaktveranstaltung am Montag, 06.11.2017 fand eine Diskussionsrunde mit Mitgliedern der Bürgerschaftsparteien statt.

VertreterInnen der Medien sind herzlich eingeladen.

© Foto: Thomas Kölsch by pixelio.de

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