GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 18.11.14

Kita-Revue

An diesem Abend geben wir bekannt, wie es nach der Kita-Groß-Demo vom 30.10. in Hamburg weitergeht. Die Forderung nach 25% mehr Personal in den Hamburger Kindertagesstätten soll ein Thema in den kommenden Bürgerschaftswahlen sein. Die Initiatoren des Kita-Netzwerk-Hamburg Alexandra Balthasar u. Marina Jachenholz informieren über die weiteren geplanten Aktionen bis zum 15.02.2015

Auch für Unterhaltung ist gesorgt:

Reisebericht Rojava

Im Norden Syriens haben sich die KurdInnen gemeinsam mit dort lebenden Bevölkerungs- und Religionsgruppen in demokratischen Selbstverwaltungsstrukturen organisiert. Die Region heißt Rojava (Westkurdistan). Auf drei nicht zusammenhängende Kantone, Cizire, Kobane und Afrin verteilt leben 6 Millionen Menschen. Entlang der türkisch-syrischen Grenze sind die Kantone von Gebieten unter Kontrolle der dschihadistischen Terrororganisation Islamischer Staat (IS) unterbrochen. Die Assadregierung hat sich von dort weitgehend zurückgezogen.

GEW EGO Film

Wir erwarten viel von den Menschen, die sich tagtäglich um unsere Kinder kümmern. Sie sollen zuhören, Probleme lösen, für die Kinder da sein und ihnen einen optimalen Start für ihren Bildungsweg ermöglichen. Erzieherinnen und Erzieher leisten all das mit hoher Qualifikation und großem Engagement. Dafür bekommen sie viel Zuspruch, aber wenig Geld.

Burkard Vogt / pixelio.de

Für die Verlängerung des Hochschulpakts war es höchste Zeit. Trotzdem: Die Hochschulen bleiben unterfinanziert. Das hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf die Beschlüsse der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) deutlich gemacht.

gespaltene Stadt

Wie der Bericht darlegt, haben im letzten Jahr fast 68 Prozent der SchulabgängerInnen das Abitur erworben, jedoch nur 39 Prozent der Jugendlichen aus einem sogenannten schwierigem sozialen Umfeld und nur 34 Prozent der Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Diese ungleiche Verteilung von Bildungschancen ist darüber hinaus stark stadtteilabhängig.

Geffers

 Am 1.9.2014 trat das neue Personalvertretungsgesetz in Kraft. Das neue Gesetz ist ein Erfolg der Gewerkschaften, an dem auch die GEW maßgeblich beteiligt war. Der neue Geist des Gesetzes wird insbesondere durch die  Formulierung der „vertrauensvollen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit“  mit der Dienststelle unterstrichen. Erstmals wird mit dieser Novellierung in Hamburg die innerbetriebliche Allzuständigkeit der Personalräte gesetzlich verankert, wobei es für bestimmte Maßnahmen weiterhin abschließend regelnde Mitbestimmungskataloge gibt.

Sebastian Bernhard / pixelio.de

Im Feld der Politikberatung angesiedelt, jedoch mit starker Affinität zur Wirtschaft, sind um die Jahrhundertwende Think Tanks entstanden, die in Form wissenschaftlich unterfütterter Expertisen versuchen, Einfluss auf (bildungs)politische Entwicklungen zu nehmen. Prominentestes Beispiel ist das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), das 1994 auf Initiative der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gegründet wurde.

Joujou / pixelio.de

Die GEW fordert deutlich größere Anstrengungen, die soziale Absicherung der Beschäftigten in der Weiterbildung zu verbessern und prekären Arbeitsverhältnissen einen Riegel vorzuschieben. „Auch mit Blick auf den demografischen Wandel und den immer wieder beschworenen Fachkräftemangel ist eine Gesamtstrategie von Bund, Ländern und Kommunen für ein zukunftsfähiges lebensbegleitendes Lernen dringend notwendig.

Im Oktober 2014 hat sich in Hamburg das bisher breiteste Bündnis aus 17 Organisationen gebildet, die sich im Bereich der schulischen Inklusion engagieren – von der GEW über die Hamburger Elternkammer, Elternvereine, Schulleiterverbände und andere schulpolitische Vereinigungen.

Noch Plätze frei im Seminar der gewerkscahftelichen Bildungsarbeit

Jungs sind zickig und Mädchen laut?!

Nach wie vor beeinflussen Stereotype die Entwicklung von Mädchen und Jungen in der Schule. Eine geschlechtersensible Praxis greift bewusst diese Situationen auf und arbeitet mit den Jugendlichen gezielt an ihren Mädchen- und Jungenbildern. Ziel dieses Seminars ist es, die eigene Haltung in Bezug auf das Thema „Gender“ herauszuarbeiten sowie Methoden und Ansätze einer geschlechtereflektierenden Pädagogik kennenzulernen. Dazu diskutieren wir viel und lernen in praktischen Übungen neue Methoden kennen. So  gewinnen wir mehr Sicherheit und Experimentierfreude für den pädagogischen Alltag.

Fr. 28.11.2014, 15 Uhr – Sa. 29.11.2014, 15 Uhr
Sunderhof, Seevetal    www.sunderhof.de
Leitung: Arvina Caspary, Micha Schmidt
Kostenanteil: 40 € incl. Unterkunft / Verpfleg. (ermäßigt 20 €)
in Kooperation mit der DGB-Jugend NDS – Bremen – LSA