GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 19.10.2017

Bildung weiter denken

Mit Blick auf die jetzt beginnenden Koalitionsverhandlungen appelliert ein großes Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Gewerkschaften an CDU/CSU, FDP und Grüne, mehr Geld für die Bildung bereit zu stellen. „Deutschland braucht mehr und bessere Bildung für alle Menschen. So soll das Menschenrecht auf Bildung mit Leben gefüllt werden. Der Bund muss künftig zusätzliche Mittel in die Bildung investieren. Er soll Bildungsprojekte der Länder und Kommunen dauerhaft unterstützen.

Frankfurt a.M./Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Ländern vorgeworfen, dass sie die Grundschulen sträflich vernachlässigt haben. „Die Länder haben sich zu wenig darum gekümmert, dass ausreichend Lehrkräfte ausgebildet werden. Schulleitungsstellen an Grundschulen sind teilweise über Jahre hinaus nicht besetzt worden.

Mehr als satt und sauber

Die Forderung der Volksinitiative: „Mehr als satt und sauber – 25 Prozent mehr Personal“ ist mehr als berechtigt, wenn man die realen Verhältnisse in den Kita-Einrichtungen als Bemessungsgrundlage nimmt

Seit Anfang des Jahres steht fest: ohne Volksinitiative dauert es noch Jahre, bevor sich die Personalsituation in Hamburger Kindertagesstätten verbessert.

Foto: National Education Union

‚A very modern marriage‘ nannten die englischen Medien den Zusammenschluss der  ATL (Associaition of Teachers and Lecturers) und der NUT (National Union of Teachers) zur jetzt mit 450.000  Mitgliedern stärksten Bildungsgewerkschaft im Vereinigten Königreich, der National Education Union (NEU). Mary Bousted und Kevin Courtney konnten ihren Ehevertrag erst nach langen Verhandlungen und Mitgliederbefragungen unterschreiben.

Foto: Pixabay / CC0

Anlässlich der Herbsttagung von IWF und Weltbank von Freitag bis Sonntag in Washington rufen mehr als 100 internationale Organisationen die beiden Institutionen dazu auf, die weltweite Ungleichheit endlich zu beenden. Die GEW unterstützt den Aufruf.

Foto:  Joujou / www.pixelio.de

Die GEW und ver.di  fordern ein Bundesweiterbildungsgesetz. Dafür haben sie, gemeinsam mit der IG Metall, konkrete Vorschläge vorgelegt (https://www.gew.de/weiterbildung-reformieren-pdf). Ziel ist unter anderem, den Zugang, die Teilnahme und die Finanzierung von Weiterbildung einheitlich auf hohem Niveau sicher zu stellen.

Berufsverbote

Eine Veranstaltung der GEW Hamburg und des Fachschaftsrats Jura der Uni Hamburg

Veranstaltungsreihe zum CoC

Eine Veranstaltungsreihe von GEW, ver.di und der Konferenz des akademischen Personals an der UHH (KAP)

Montag, 13. November 2017 um 19.00 Uhr in der GEW Geschäftsstelle
 

Lehrer/in: Du hast Erfahrung, dass Schüler abgeschoben werden sollen?

Hast es vielleicht sogar geschafft, eine Abschiebung zu verhindern oder möchtest erfahren, wie sowas verhindert wird?

Eltern: Du bist schon am Ende und weißt nicht mehr weiter, Du brauchst Hilfe doch weißt nicht wohin?

Du  möchtest, dass deine Kinder in Frieden zur Schule gehen können ohne Bedenken?

Seminare der gewerkschaftlichen Bildung

Schaffe ich die Arbeit oder schafft sie mich?

Schulentwicklung, Arbeitszeitverlängerung und Arbeitsverdichtungen sind einige der Probleme, die Kolleg*innen in Schulen und Kitas zu schaffen machen. In diesem Seminar besteht die Möglichkeit, über diese Entwicklungen zu sprechen und kollektive Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dieses Seminar bietet so konkrete Hilfen, um die Belastungen des Arbeitsalltags abzubauen und Kraft zu tanken für den weiteren Berufsweg.

Donnerstag 23.11.2017, 11 Uhr – Samstag 25.11.2017, 14 Uhr

Dersau, Leibers Galerie-Hotel  www.leibers.de

Leitung: Simone Friedrich

Kostenanteil: 60 € incl. Unterkunft/Verpflegung (ermäßigt 30 €, Nicht-Mitglieder 180 €)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-11-23/schaffe-ich-die-arbeit-oder-schafft-sie-mich

 

Im Ausland unterrichten

Es gibt viele Gründe dafür, als Lehrer*in eine Arbeit an einer deutschen Schule im Ausland, an einer Europäischen Schule oder auch an einer ausländischen Sprachdiplomschule zu suchen, die Deutsch als Fremdsprache anbietet.

Rund 2.000 deutsche Lehrer*innen nutzen die Möglichkeit, sich einmal in einem ganz anderen Arbeitsfeld auszuprobieren und ihren Erfahrungsschatz zu erweitern. Die GEW unterstützt den Einsatz deutscher Lehrkräfte in Auslandsschulen, warnt aber gleichzeitig vor falschen Erwartungen. Denn die Wirklichkeit im Gastland sieht oft anders aus, als man es sich in Deutschland vorstellt.

Aus diesem Grund bietet die GEW Hamburg in Kooperation mit der GEW-Arbeitsgruppe Auslandslehrer*innen (AGAL) eine Informationsveranstaltung zum Auslandsschuldienst an. Eingeladen sind Kolleg*innen, die an einer Arbeit im Ausland interessiert sind oder bereits im Ausland waren und ihre Erfahrungen weitergeben möchten.

Themen:

• Auslandsschuldienst als Teil der deutschen auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik

• Einsatzbereiche von Lehrer*innen im Ausland

• Wege in einen Auslandseinsatz

• Bewerbungsverfahren und Vermittlungschancen

• Finanzielle Regelungen und rechtliche Fragen

• Wer unterstützt vor, während und nach dem Auslandsaufenthalt

Dienstag 14.11.2017, 17 – 20 Uhr

Hamburg, GEW-Geschäftsstelle, Rothenbaumchaussee 15

Leitung: Wilfried Auel

kostenlos für GEW-Mitglieder (Nicht-Mitglieder gegen Spende)

https://www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung/2017-11-14/im-ausland-unterrichten

 

Noch ein Hinweis für unsere Filmfreunde:

Unter dem link https://www.gew-hamburg.de/termine/film/2017-09-17/maleika finden Sie Unterrichtsmaterial zu unserer Preview MALEIKA.

 

Und noch ein Hinweis: Online-Befragung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften startet

Kinder und Jugendliche vor belastenden Online-Erfahrungen schützen!?

Der Schutz von Heranwachsenden vor Risiken der Online-Medien-Nutzung gewinnt durch Mediatisierung und Digitalisierung der Lebenswelt zunehmend an Relevanz. Bisher liegen allerdings kaum Erkenntnisse dazu vor, wie der Schutz vor Online-Risiken an Schulen sowie in der außerschulischen Jugendarbeit und -bildung umgesetzt und gefördert wird.

Wie gestaltet sich die Online-Mediennutzung im pädagogischen Alltag? Welche Erfahrungen machen Lehrkräfte in der Schule, pädagogische Fachkräfte in Jugendarbeit, Jugendbildung und Betreuungseinrichtungen? Diese Fragen will das Projekt Jugendmedienschutz-Index beantworten und damit Grundlagen für die Weiterentwicklung des Jugendmedienschutzes schaffen.

Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in München führen dazu im Auftrag der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) eine Befragung in Hamburg, Schleswig-Holstein und Bayern durch.

  •  Arbeiten Sie mit Kindern bzw. Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 16 Jahren?
  •  Arbeiten Sie in Bayern, Hamburg oder Schleswig-Holstein?
  •  Dann freuen wir uns sehr, wenn Sie mit Ihren Erfahrungen teilnehmen und die Weiterentwicklung des Jugendmedienschutzes unterstützen!
  •  Spezielle Kenntnisse in Jugendmedienschutz oder Medienpädagogik sind nicht notwendig!

Den Fragebogen finden Sie unter:

https://www.soscisurvey.de/jmspaed/

Informationen zur Studie finden Sie unter:

https://www.hans-bredow-institut.de/de/projekte/jugendmedienschutzindex

http://www.jff.de/jugendmedienschutzindex