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Newsletter GEW Hamburg 10.2.17

 

 

 

 

TVL 2017

Um vor der nächsten Verhandlungsrunde am 15.2. den Arbeitgebern noch einmal unsere Forderungen und unsere Auseinandersetzungsbereitschaft deutlich zu machen, rufen wir erneut zum Warnstreik auf.

Die GEW fordert in der Tarifrunde 2017

-           Erhöhung der Tabellenentgelte im Gesamtvolumen von 6 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten!

-           Erhöhung der Ausbildungsentgelte und der Entgelte der Praktikantinnen/Praktikanten um 90 Euro monatlich!

Foto: GEW Bundesvorsitzende Marlis Tepe

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 18. Januar mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten der Länder. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 30./31. Januar haben die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vorgelegt. Zur Durchsetzung dieser Forderungen rief die GEW ihre tarifbeschäftigten Mitglieder im Geltungsbereich des TV-L am Donnerstag, den 9. Februar 2017 zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Nach dem gelungenen Warnstreikauftakt  für die Tarifbeschäftigten an Schulen am 2.2.2017 ruft die GEW Hamburg alle ihre Mitglieder, die unter den Tarifvertrag der Länder fallen, zu einem erneuten Warnstreik am 9.2.2017 auf. „Bevor es in die nächste Verhandlungsrunde geht, wollen wir mit dem Streik, den Arbeitgebern unmissverständlich deutlich machen, dass sie ein ordentliches Verhandlungsangebot vorlegen müssen.“, so kommentiert Anja Bensinger-Stolze, GEW Vorsitzende in Hamburg, den erneuten Aufruf zum Warnstreik am 9.2.2017.

Nachdem Senator Rabe Ende 2015 eine „Expertenkommission zur Fortschreibung der Reform der Lehrerbildung in Hamburg“ eingesetzt hat, sind deren Empfehlungen am 18.01.2017 dem Senator übergeben worden. Von einer breiten Diskussion der Ergebnisse dieser Expertenkommission, wie sie Senator Rabe in der Schulausschusssitzung am 25.02.2016 angekündigt hat, ist jetzt nicht mehr die Rede.

Gute Inklusion

Irreführende Halbinformationen des Schulsenators:

 

Der Schulsenator schönt die personelle Ausstattung der Inklusion, indem er die seit 2012 gestiegene Zahl der PädagogInnen in der Inklusion als Erfolg darstellt und die um ein Mehrfaches gestiegene Zahl der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf verschweigt.
So wird aus einer Verschlechterung der Lern- und Arbeitsbedingungen in der Inklusion eine scheinbare Verbesserung der Situation.

Foto: GEW Hauptvorstand

Hochschullehrkräfte haben immer weniger Zeit für Forschung und Lehre. Stattdessen nimmt der Aufwand für Verwaltungsaufgaben zu. Angestellte wissenschaftliche MitarbeiterInnen klagen zugleich weiter über unsichere Perspektiven.

Und noch eine Einladung des Fachschaftsrat Lehramt an allgemeinbildenden Schulen der Uni Hamburg:

Film und Diskussion "Lehrkraft im Vorbereitungsdienst"

Im Herbst hat der NDR den Film „Lehrkraft im Vorbereitungsdienst“, Regie Timo Großpietsch, veröffentlicht (http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Lehrkraft-im-Vorbereitungsdienst,sendung576520.html). Dies möchten wir als Anlass nehmen, einen Abend zu dem Thema zu gestalten!

Wir laden alle - Lehramtsstudierende, LiVs, Lehrer*innen, Interessierte - herzlich ein, am 20.04.2017 um 18 Uhr zusammenzukommen, um in gemütlicher Atmosphäre Ausschnitte des Films zu sehen und über verschiedene Aspekte des Vorbereitungsdienstes zu diskutieren. Wir freuen uns, wenn verschiedene Themen aus dem Film, aber auch darüber hinaus diskutiert werden. Zu der Veranstaltung wird auch der Regisseur Timo Großpietsch kommen und über die Produktionsidee sprechen sowie sich gern an der Diskussion beteiligen.

Die Veranstaltung findet am 20.04. ab 18 Uhr im Von-Melle-Park 8, Raum 05 statt.

Wir freuen uns auf euch und Sie!

Fachschaftsrat Lehramt an allgemeinbildenden Schulen der Uni Hamburg