GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Warnstreik in der Länder-Tarifrunde am 18.11 mit Kundgebungen und Demonstration

Geschrieben von: 
Presseredaktion
„Wir fordern Anerkennung für unsere Arbeit!“
Warnstreik 18.11

Hinweis: Die GEW-Streikerfassung findet vor Ort in einem Pavillon statt sowie mobil während des Demonstrationszuges in der  Nähe des Streikwagens. Für Heißgetränke und ein kleines Frühstück ist am Treffpunkt gesorgt. Dort kannst du dich auch in die Streiklisten eintragen. Achte bitte auf Abstände und vergiss auch eine Maske nicht. Der Streikaufruf findet sich unten.

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 8. Oktober 2021 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten im Geltungsbereich des TV‑L. Bisher haben die Arbeitgeber kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Stattdessen zeigen sie eine noch nie dagewesene Härte und Unnachgiebigkeit.

Die GEW-Hamburg ruft daher für einen Warnstreik am Donnerstag, 18.11.2021 ihre an Schulen und in weiteren Arbeitsfeldern im Bereich der Schulbehörde tätigen tarifbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen zur Arbeitsniederlegung auf.

Der Zeitplan für den 18.11. sieht so aus:

7:45 Uhr              Treffen an der Arnkielstraße Ecke Missundestraße (Nähe S-Bahn Holstenstraße hinter der  neuen Flora)

8:00 Uhr              Auftaktkundgebung mit anschließender Demo zum Gänsemarkt

11:00 Uhr            Kundgebung beim Gänsemarkt

11:30 Uhr            Ende der Veranstaltung

„‘Die Schulen bleiben offen‘…und wer hat täglich seine Gesundheit dafür aufs Spiel gesetzt? Wir! Das muss sich auszahlen! Warme Worte des Senators reichen nicht für die hohen Mieten! Wir fordern Anerkennung für unsere Arbeit und 5 Prozent bzw. mindestens 150 Euro mehr Gehalt!“, so Bine Bielefeldt, Grundschul-Lehrerin an einer Hamburger Schule.

„Über die gesamte Pandemie standen wir Erzieher*innen den Schulen mit Rat und Tat zur Seite. Erzieher*innen in Schulen werden oft in fachfremde Pflichten komplimentiert, ihre Rechte jedoch fallen häufig hinten runter oder sind gar nicht bekannt. Erzieher*innen können Vieles, sind die ‚Alleskönner‘, aber wo findet sich die ernstgemeinte Anerkennung? Da ist noch viel Luft nach oben!“, so Manuela Kirschbaum, Erzieherin und Sprecherin der Fachgruppe Grundschule/PTF der GEW.

„Die letzten Jahre waren geprägt von vielen zusätzlichen Arbeitsaufgaben. Konzepte entwickeln und umsetzen um die Inklusion therapeutisch voran zu treiben, waren nur eine von vielen Herausforderungen, der wir uns stellen mussten. Die Arbeitsverdichtung wurde stetig mehr!“, so Marit Heindl, Ergotherapeutin an einer KmE-Schule.

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