GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Noch immer Lohnungerechtigkeit an den speziellen Sonderschulen

Geschrieben von: 
Presseredaktion
GEW zu den bevorstehenden Tarifverhandlungen im TVL

Anlässlich der Tarifverhandlungen für den TVL in diesem Herbst, haben sich die Ergo- und Physiotherapeut*innen  in einem Brief an Herrn Rabe als obersten Dienstherren gewandt, um auf eine eklatante Tatsache hinzuweisen: Seit 2017 besteht eine Lohnungerechtigkeit an den speziellen Sonderschulen für die Ergo-und Physiotherapeut*innen.

Seit dem Tarifabschluss im Frühjahr 2019 enthält das „T“ im in der Abkürzung PTF, das ist das therapeutische Fachpersonal, bis zu 500 Euro brutto weniger monatlich für ihre qualitativ hochwertige Arbeit als die Erzieher*innen. Die Arbeit der schulischen Therapeut*innen ist in der Regelung verzahnt mit den Tätigkeiten der Erzieher*innen. So gefährdet diese Ungerechtigkeit zunehmend den Schulfrieden. Gleichzeitig wird es immer schwieriger ausgeschriebene Stellen neu zu besetzen.

Es ist dringend notwendig, dass spätestens nach der kommenden Tarifrunde wieder eine einheitlich geregelte Bezahlung für das PTF(pädagogisch therapeutische Fachpersonal) erfolgt und es nicht nur eine einheitliche Dienstzeitregelung für das PTF gibt.

„In einem Antwortschreiben auf einen unserer Briefe in den letzten Jahren hat der Senator bekundet, dass er unseren Unmut verstehen und sich intensiv für eine Lösung einsetzen wolle. Dieser Unmut ist in diesen schwierigen Jahren nicht kleiner geworden“, so Barbara Fanke, Physiotherapeutin an einer Sonderschule für geistige Entwicklung (GE) und aktiv in der Arbeitsgruppe der schulischen Therapeut*innen in der GEW.

Die nächste Tarifrunde steht bevor und es wird den Therapeut*innen nicht mehr vermittelbar sein, wenn es trotz Verständnis auch dieses Mal nicht erzielt werden sollte, dass dieser Lohnungerechtigkeit an Hamburger Schulen ein Ende gemacht wird.

Die GEW hat eine Aktion mit verschiedenen Postkartenmotiven gestartet, die auf die Lohnungerechtigkeit aufmerksam macht, und die von den Kolleg*innen an den Senator gesendet werden können.

„Wir appellieren daher an den Schulsenator: setzen Sie sich bei Herrn Dressel in seiner Rolle als stellvertretender Vorsitzender in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für uns ein. Fordern Sie ihn auf, dieses Mal für uns schulische Physio-und Ergotherapeut*innen in Hamburg eine Lösung mit den Gewerkschaften zu erreichen. Wir wollen die gleiche Bezahlung wie die Erzieherinnen und Erzieher an Sonderschulen, also eine Eingruppierung in der SuE-Tabelle in der Gruppe 8b. Zeigen Sie, dass Sie uns endlich wieder gerecht bezahlen wollen!“ kommentiert Bodo Haß, Physiotherapeut an einer Sonderschule für körperlich-motorische Entwicklung (KME) und stellvertretender Vorsitzender der GEW Hamburg.

Anlässlich der Tarifverhandlungen für den TVL in diesem Herbst, haben sich die Ergo- und Physiotherapeut*innen  in einem Brief an Herrn Rabe als obersten Dienstherren gewandt, um auf eine eklatante Tatsache hinzuweisen: Seit 2017 besteht eine Lohnungerechtigkeit an den speziellen Sonderschulen für die Ergo-und Physiotherapeut*innen.

Seit dem Tarifabschluss im Frühjahr 2019 enthält das „T“ im in der Abkürzung PTF, das ist das therapeutische Fachpersonal, bis zu 500 Euro brutto weniger monatlich für ihre qualitativ hochwertige Arbeit als die Erzieher*innen. Die Arbeit der schulischen Therapeut*innen ist in der Regelung verzahnt mit den Tätigkeiten der Erzieher*innen. So gefährdet diese Ungerechtigkeit zunehmend den Schulfrieden. Gleichzeitig wird es immer schwieriger ausgeschriebene Stellen neu zu besetzen.

Es ist dringend notwendig, dass spätestens nach der kommenden Tarifrunde wieder eine einheitlich geregelte Bezahlung für das PTF(pädagogisch therapeutische Fachpersonal) erfolgt und es nicht nur eine einheitliche Dienstzeitregelung für das PTF gibt.

„In einem Antwortschreiben auf einen unserer Briefe in den letzten Jahren hat der Senator bekundet, dass er unseren Unmut verstehen und sich intensiv für eine Lösung einsetzen wolle. Dieser Unmut ist in diesen schwierigen Jahren nicht kleiner geworden“, so Barbara Fanke, Physiotherapeutin an einer Sonderschule für geistige Entwicklung (GE) und aktiv in der Arbeitsgruppe der schulischen Therapeut*innen in der GEW.

Die nächste Tarifrunde steht bevor und es wird den Therapeut*innen nicht mehr vermittelbar sein, wenn es trotz Verständnis auch dieses Mal nicht erzielt werden sollte, dass dieser Lohnungerechtigkeit an Hamburger Schulen ein Ende gemacht wird.

Die GEW hat eine Aktion mit verschiedenen Postkartenmotiven gestartet, die auf die Lohnungerechtigkeit aufmerksam macht, und die von den Kolleg*innen an den Senator gesendet werden können.

„Wir appellieren daher an den Schulsenator: setzen Sie sich bei Herrn Dressel in seiner Rolle als stellvertretender Vorsitzender in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für uns ein. Fordern Sie ihn auf, dieses Mal für uns schulische Physio-und Ergotherapeut*innen in Hamburg eine Lösung mit den Gewerkschaften zu erreichen. Wir wollen die gleiche Bezahlung wie die Erzieherinnen und Erzieher an Sonderschulen, also eine Eingruppierung in der SuE-Tabelle in der Gruppe 8b. Zeigen Sie, dass Sie uns endlich wieder gerecht bezahlen wollen!“ kommentiert Bodo Haß, Physiotherapeut an einer Sonderschule für körperlich-motorische Entwicklung (KME) und stellvertretender Vorsitzender der GEW Hamburg.

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