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GEW lädt am 4. Oktober ins Curiohaus

Geschrieben von: 
Presseredaktion
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Erster Aktionstag der GEW Hamburg für die noch „jungen Alten“

Wer im Ruhestand ist, geht nicht auf Tauchstation. Die Entwicklung der Gesellschaft und des Bildungswesens ist niemandem egal, der sein Leben lang für Chancengleichheit und bildungspolitische Reformperspektiven gestritten hat. Der Aktionstag wird eine Veranstaltung zum Mitmachen in unterschiedlichen Feldern sein. Im Vordergrund des Tages steht die Gelegenheit für ein: „Schön, dich wieder zu sehen…..“, also den Kontakt zu ehemaligen Kolleginnen und Kollegen wieder herzustellen und sich mit ihnen auszutauschen. Außerdem wird auf Jahrzehnte aktiver Gewerkschaftspolitik mit Urgesteinen und ehemaligen Vorsitzenden zurückgeblickt und gehört, was sie noch zu sagen haben.
Nach einer Einstimmung durch Musik bei Kaffee und Tee beginnt die Veranstaltung mit einer Talkrunde mit ehemaligen Vorsitzenden, moderiert von Sabine Rheinhold (ehemals NDR). Über den Vor‐ und Nachmittag sind verschiedene Workshops verteilt, u.a. zu den Themen Geflüchtete in Hamburg, Internationale Gewerkschaftsarbeit, Gesund in den Ruhestand, (Nach)Kriegskindheit. Geleitet werden sie von Kolleginnen und Kollegen aus der GEW.
„Ältere GEW‐Mitglieder sind gut informiert und stehen weiterhin in der reformpolitischen Debatte. Sie wissen, was sich in Gesellschaft, Bildungspolitik und Pädagogik tut. Es gibt viele gute Gründe, auch im Ruhestand in der Bildungsgewerkschaft zu bleiben oder in die GEW einzutreten. Mitglieder profitieren weiterhin von unseren Leistungen, nehmen Einfluss auf die Bildungs‐ und Gewerkschaftspolitik und unterstützen die gewerkschaftliche Solidargemeinschaft. Vor allem aber: Sie halten Kontakt zu Ihren Kolleginnen und Kollegen. Eine gute Arbeit von und mit Seniorinnen und Senioren bedeute nicht zuletzt eine wichtige Mitgliederbindung. Allein in der GEW, deren Größe inzwischen bundesweit auf 272 000 Mitglieder angewachsen ist, zählen 16,6 Prozent zu den Seniorinnen und Senioren. Ihre Erfahrungen dürfen nicht verloren gehen“, kommentiert Anja Bensinger‐Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg.