Es wird Zeit: Zu den Änderungen im Schulgesetz

12. Februar 2010Von: PresseredaktionThema: Bildungspolitik

"Der quälend lange Streit um die Schulstruktur hat gezeigt, wo im Hamburger Schulwesen es besonders hakt: an der Ausstattung der Schulen und am Elternwahlrecht aller Beteiligten", kommentiert die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Sigrid Strauß, die von der schwarz-grünen Koalition vorgestellten Änderungen für das Hamburgische Schulgesetz. "Der neu eingerichtete Sonderausschuss ist eine gute Idee, wenn er seine Hausaufgaben macht und den Finger immer wieder in diese offenen Wunden legt. Die Bedingungen fürs Lernen und Lehren müssen besser werden."

Die GEW begrüße außerdem, dass der Senat den Elternwillen respektieren wolle, so Strauß weiter. "Herr Scheuerl hat bei seiner Kampagne gegen die Schulreform immer gegen das fehlende Elternwahlrecht gewettert. Dann war er aber gegen ein echtes Elternwahlrecht mit der Begründung, die Gymnasien würden dadurch überlaufen werden. Die GEW setzt darauf, dass die Hamburger und HamburgerInnen beim Volksentscheid Scheuerl die rote Karte zeigen und im Sommer ein klares Votum für Bildungsgerechtigkeit abgeben. Es wird Zeit."