"Was nach Absicherung klingt, ist nichts weiter als eine auf neun Jahre festgeschriebene Stagnation", kommentiert Fredrik Dehnerdt den heute von Wissenschaftssenatorin Stapelfeldt und dem Präsidenten der Universität, Lenzen, unterzeichneten so genannten Zukunftspakt, der bis 2020 finanzielle Planungssicherheit vorsieht.
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Auf einen bislang in der Debatte zu wenig beachteten Punkt in der Debatte um den Bildungsbericht weist der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Klaus Bullan, hin: "Der Bericht geht zwar auf die ungleiche Verteilung von Bildungschancen ein, erwähnt aber beim Thema 'Qualität von Schule und Unterricht' mit keiner Silbe die soziale Ungleichheit für das Lernen und beklagt stattdessen die unterschiedliche Qualität der Unterrichtsstunden der Lehrkräfte.
"Die Webseite wendet sich zwar besonders an die Kolleginnen und Kollegen an Schulen, Kitas und Hochschulen," erklärt GEW-Geschäftsführer Dirk Mescher, "sie ist aber auch spannend für alle anderen, die sich für Bildungspolitik, Personalratsarbeit und pädagogische Konzepte interessieren."
Unter www.gew-hamburg.de
Als "ganz billig sublimiert" bezeichnet der zweite stellvertretende Vorsitzende und Kita-Experte der GEW, Jens Kastner, die aktuell von Schulsenator Rabe vorgestellte GBS/ganztägige Bildung und Betreuung, die an Schulen bis 2014 in Hamburg die Hortkindbetreuung flächendeckend abgelöst haben soll.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft / GEW Hamburg gratuliert dem Kollegen Lorenz Iversen zur Wahl zum neuen Lehrerkammervorsitzenden in Hamburg.
„Mit Lorenz Iversen hat sich die Lehrerkammer ein langjähriges, erfahrenes Mitglied der GEW zum Vorsitzenden gewählt “, so Klaus Bullan, Vorsitzender der GEW-Hamburg.
Als "eine Mischung aus naivem Optimismus und Schönfärberei" bezeichnet Klaus Bullan die Haltung von Senator Ties Rabe (SPD) zum aktuellen Schuljahresstart. "Vieles, was der Schulsenator hier als attraktive Ernte präsentiert, hat seine Vorgängerin angepflanzt," so der Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW Hamburg.
Nicht nur die angekündigten Kürzungen werden die Hamburgische Wissenschafts- und Hochschulpolitik in den nächsten Jahren bestimmen, ebenso steht die Novellierung des verfassungswidrigen Hamburgischen Hochschulgesetzes, die Änderung der Kapazitätsverordnung (KapVO) sowie die Einführung einer leistungsorientierten Besoldung (LOB) auf der politischen Agenda.
Als "bemerkenswert voreilig" bezeichnet Klaus Bullan die heute veröffentlichte Interpretation der Schulbehörde zur Zahl der jungen SchülerInnen, die zwischen Gymnasien und Stadtteilschule wechseln müssen. "Diese Zahlen werfen mehr Fragen auf, als dass sie Antworten liefern", konstatiert der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft/GEW Hamburg. "An diesem schwierigen Punkt sind wir nur, weil die Stadt Hamburg weiterhin Kinder in unterschiedliche Schulformen selektiert. Was wohl die betroffenen Eltern und Schüler von dieser Art des Schulfriedens halten?"
"Wer den Hochschulen schadet, schadet der Allgemeinheit. Wer an den Hamburger Hochschulen kürzt, trägt die Verantwortung für die absehbare bildungspolitische Katastrophe. Wer an der Wissenschaft spart, sägt an den Stützen der Demokratie“, - mit aller Vehemenz sprechen sich Klaus Bullan und Sigrid Strauß, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gegen die vom Hamburger Senat (SPD) geplante Absenkung des Budgets der Hochschulen aus.



