Eine wichtige Person der Hamburger Schulgeschichte war Max Fehring.
Aus einfachen sozialen Verhältnissen kommend, zeichnete er sich aus durch eine stringente und ambitionierte Bildungsgeschichte. Am 19.3.1933 Mit- glied der NSDAP geworden und aus der „Gesellschaft der Freunde“ in den NSLB überführt, wurde er nach der „Gleichschaltung“ ab 1934 Schriftleiter der „Hamburger Lehrerzeitung“ und Professor in der Lehrerbildung. Da sein inhaltlicher Schwerpunkt die Volkskunde und der Geschichtsunterricht waren und er dazu in der NS-Zeit nicht nur in der HLZ veröffentlichte, gehörte er zu den Personen, die nach 1945, obwohl erst 50 Jahre alt, nicht wieder in den Schuldienst oder an die Hochschule zurückkehrte. Allerdings erhielt er die volle Pension eines Professors.
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