GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Warnstreik am Donnerstag mit Demonstration und Kundgebungen an der Schule Arnkielstrasse und am Gänsemarkt

Geschrieben von: 
Presseredaktion
„Wir haben es verdient für unsere Arbeit angemessen entlohnt zu werden!“
Foto: Fredrik Dehnerdt

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 8. Oktober  mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine Gehaltserhöhung von 5 %, mind. Jedoch 150 €, für die Tarifbeschäftigten der Länder. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 1. und 2. November haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Stattdessen zeigen sie eine nie dagewesene Härte in den Verhandlungen. Statt über die Forderungen der Gewerkschaften zu reden, machen sie jedes Entgegenkommen ihrerseits von einer Neudefinition des Arbeitsvorgangs abhängig. Ein mieser Erpressungsversuch der TdL, den wir uns nicht gefallen lassen dürfen! Die GEW fordert eine bessere Eingruppierung für die Vorschullehrkräfte und die schulischen Therapeut*innen sowie die Einführung der Paralleltabelle für die tarifbeschäftigten Lehrkräfte und die Tarifierung der studentischen Beschäftigten an den Hamburger Hochschulen.

Die GEW-Hamburg rief daher für diesen Donnerstag ihre an Schulen und in weiteren Arbeitsfeldern im Bereich der Schulbehörde tätigen tarifbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen zur Arbeitsniederlegung auf. Um 8 Uhr trafen sich die Streikenden an der Schule Arnkielstraße zu einer Auftaktkundgebung, im Anschluss wurde über St. Pauli zum Gänsemarkt demonstriert, wo eine Abschlusskundgebung stattfand.

Gut  1.000 Beschäftigte waren auf der Straße. Eine Bildergalerie findet sich unten. Viele Kolleg*innen hielten Reden und machten auf ihre Situation aufmerksam, - so u.a. Kerstin Mögle, Vorschul-Lehrkraft, Marit Heindl, Ergotherapeutin und Daniel Heitmann, Erzieher. Auch unsere Vorsitzenden Sven Quiring und Bodo Haß haben sich zu Wort gemeldet. Die Reden findet ihr, wenn ihr auf die Namen klickt! Die Schulbegleiter der Erich-Kästner-Schule haben den Warnstreikenden eine Soli-Erklärung gesendet. Der Kreiselternrat der Sonderschulen und der ReBBZen hat einen Offenen Brief an die Senatoren Ties Rabe und Andreas Dressel geschrieben und diese aufgefordert, die Erzieherinnen und Erzieher sowie die therapeutischen Fachkräfte in dieser Tarifrunde nicht zu vergessen.

Foto: Fredrik Dehnerdt

Warnstreik am 18.11.2021, Fotos: Fredrik Dehnerdt
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