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Forderungen für die Länder-Tarifrunde 2015 beschlossen: 5,5 % mehr Gehalt und endlich eine tarifliche Eingruppierung angestellter Lehrkräfte

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Webredaktion
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Am 18.12. hat die GEW in Berlin gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes die Forderungen für die anstehenden Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vorgestellt. Für alle Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder fordern sie eine Gehaltssteigerung um 5,5%, mindestens aber um 175 Euro monatlich und die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung  auf die Beamtinnen und Beamten in allen Bundesländern.

Für die GEW ist der Einstieg in die tarifliche Eingruppierung der 200.000 angestellten Lehrkräfte von entscheidender Bedeutung. „Der tarifpolitische Skandal, dass es für die größte Beschäftigtengruppe im öffentlichen Dienst der Länder keinen Tarifvertrag gibt, der ihre Eingruppierung regelt, muss endlich beendet werden“, betonte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe während der Pressekonferenz der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes.

Die Tarifverhandlungen beginnen am 16. Februar 2015 in Berlin. Zwei weitere Verhandlungsrunden sind für den 26. /27. Februar sowie den 16. / 17. März in Potsdam terminiert.