GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Dritter Warnstreik am Montag, 25. Februar

Geschrieben von: 
Webredaktion
GEW-Bundesvorsitzende redet in Hamburg
GEW Hauptvorstand

Ganztägiger Warnstreik aller Tarifbeschäftigten der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hamburger Schulen, der ReBBZn, der Hochschulen, der JMS und VHS im Geltungsbereich des TV-L und des TV Prakt-L.

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 21. Januar mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten der Länder. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 6./7. Februar haben die Arbeitgeber dafür kein akzeptables Angebot vorgelegt.

Daher ruft die GEW zu einem dritten Warnstreik aller Tarifbeschäftigten der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hamburger Schulen, der ReBBZn, der Hochschulen, der JMS und VHS im Geltungsbereich des TV-L und des TV Prakt-L auf.

Der Ablauf für den 25.2.2019:

10:00     Kundgebung auf dem Gänsemarkt. Es redet die GEW-Bundesvorsitzende Marlis Tepe.

Im Anschluss: Demonstration zum DGB Haus am Besenbinderhof und Abschlusskundgebung

13:30     Streikversammlung und Streikgelderfassung in der GEW, Rothenbaumchaussee 15 bei Mittagessen mit Musikprogramm

„Wir fordern sechs Prozent mehr Gehalt, weil die Beschäftigten das Geld brauchen und weil es ihnen zusteht. Sonst frisst die Inflation die guten Lohnabschlüsse der letzten Jahre wieder auf, sonst wird die Schere zwischen den Spitzeneinkommen, die sich aus Unternehmensgewinnen speisen und den Lohneinkommen immer größer. Das werden wir nicht zulassen“, so Birgit Rettmer, Tarifexpertin der GEW Hamburg.

Die GEW fordert in der Tarifrunde 2019

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten!
  • Die Entgelte der Auszubildenden und Praktikant*innen sollen um 100 Euro monatlich erhöht werden.

Die dritte und voraussichtlich letzte Verhandlungsrunde findet vom 28. Februar bis 2. März in Potsdam statt.

Der Tarifvertrag gilt für über eine Million Beschäftigte der Länder. In Hamburg betrifft er ca. 50.000 Tarifbeschäftigte, davon etwa 6000 angestellte Lehrkräfte und etwa 4000 Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst.

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