Die Arbeitgeber haben auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder kein Angebot vorgelegt. Um den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), sich in der dritten Runde endlich zu bewegen, zu erhöhen, setzen die Gewerkschaften verstärkt auf (Warn)Streiks.
Übersicht über vergangene und geplante Warnstreiks
Die GEW ruft für Donnerstag, 29. Januar, zum bundesweiten „Streiktag Bildung“ auf. Die zentralen Veranstaltungen finden in Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig und Mannheim statt.
Streikende aus den GEW-Landesverbänden Bremen, Mecklenburg-Vorpommern (teilweise), Niedersachsen und Schleswig-Holstein kommen nach Hamburg. Die GEW erwartet bundesweit mehrere zehntausend Teilnehmende. Wir laden Sie herzlich zum „Streiktag Bildung“ ein.
„Seit Jahrzehnten wird an der Bildung gespart. So kann das nicht weitergehen! Nur mit besseren Bedingungen in der Bildung gibt es gute Bildung für alle. Dafür braucht es attraktive Arbeitsplätze. Und dazu gehören auch attraktive Gehälter. Deshalb fordern wir sieben Prozent! Die Grundlage für gute Arbeitsbedingungen ist ein Tarifvertrag. Deshalb darf es keine tariflosen Bereiche geben. Schon gar nicht im öffentlichen Dienst! Das gilt auch für 300.000 studentische Beschäftigte bundesweit. Auch sie brauchen einen Tarifvertrag. Deshalb her mit dem TV-Stud!“, so Sven Quiring, Vorsitzender der GEW Hamburg.
Der Ablauf für Hamburg:
11:30 – 12:00 Uhr, Auftakt am Dammtorbahnhof
Demo über die Finanzbehörde (ca. 12:25 Uhr) und das Rathaus (ca. 13:00 Uhr) zum Curiohaus der GEW, Rothenbaumchaussee 15
14:30 – 16 Uhr, Streikversammlung Curiohaus
Hauptredner: Sven Quiring, Vorsitzender der GEW Hamburg (Dammtorbahnhof)
Rednerin: Annett Lindner, GEW-Vorstandsmitglied Tarif- und Beamtenpolitik (Rathaus)
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