Kinder und Jugendliche erleben eine Welt voller Krisen und werden unsicher. Die digitale Vortragsreihe "Zuversicht statt Krisenmodus. Wie Literatur stärken kann" der AJuM der GEW fragt nach literarischen Gegenentwürfen.
Meldungen nach Thema
Die Temperaturen steigen – und mit ihnen die Frage nach dem Hitzefrei. Viele Eltern, Schüler*innen und Beschäftigte fragen sich: Gibt es dafür feste Regeln?
Die kurze Antwort: Nein. In Hamburg gibt es keinen automatischen Anspruch auf Hitzefrei und keine festgelegte Temperaturgrenze, ab der der Unterricht ausfallen muss.
„Demokratiebildung findet in den Schulen zu spät, zu wenig und vor allem kaum auf den Unterricht und die Schule selbst bezogen statt. Wenn rund die Hälfte der Lehrkräfte sagt, dass an ihrer Schule mehr für Demokratiebildung getan werden sollte und fast drei Viertel als Haupthindernis hierfür die fehlende Zeit nennen, lautet das Gebot der Stunde: ‚mehr Zeit für Demokratie‘“, sagte Anja Bensinger-Stolze, Vorstandsmitglied Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die Ergebnisse des heute vorgestellten Deutschen Schulbarometers der Robert Bosch Stiftung.
Die GEW Hamburg zeigt sich besorgt über die angekündigte Schließung der Kita Company Kids in der HafenCity. Die Entwicklung steht exemplarisch für die zunehmenden Probleme vieler Kita-Träger in Hamburg und macht deutlich, dass das bestehende Finanzierungssystem an seine Grenzen stößt.
Die GEW Hamburg sieht die von der Schulbehörde angekündigten Veränderungen bei der Schulbegleitung mit großer Sorge. Nach Einschätzung der Bildungsgewerkschaft verbergen sich hinter den angekündigten „Anpassungen“ erhebliche Einschränkungen bei den Unterstützungsleistungen für Schüler*innen mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf.
Die geplante Regelanfrage beim Verfassungsschutz soll verhindern, dass Personen im öffentlichen Dienst arbeiten, die nicht für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eintreten. Diese wurde vom Bundesverfassungsgericht zwar ausführlich definiert, doch ein Blick in Berichte des Verfassungsschutzes zeigt, dass dort eine sehr eigenwillige Interpretation vorherrscht. Andere Behörden vertrauen ihm dennoch häufig blind.
Zum Weltflüchtlingstag stellt sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft unter dem Motto „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ gegen die Entrechtung von schutzsuchenden Menschen. 75 Jahre nach Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention formulieren sie in einem Memorandum eine Zukunftsvision für einen starken Flüchtlingsschutz, von dem alle profitieren.
Memorandum für einen starken Flüchtlingsschutz
Die Hamburgische Bürgerschaft hat heute die Wiedereinführung der sogenannten Regelanfrage beim Verfassungsschutz für Bewerber*innen im öffentlichen Dienst beschlossen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Hamburg und die Gewerkschaften ver.di Hamburg und GEW Hamburg kritisieren diese Entscheidung scharf.
Tanja Chawla, Vorsitzende des DGB Hamburg:
Hamburg, 15. Juni 2026 – GEW und ver.di Hamburg rufen gemeinsam mit zahlreichen Organisationen und Initiativen zur Teilnahme an der Demonstration gegen die geplante Wiedereinführung der sogenannten Regelanfrage beim Verfassungsschutz auf. Die Demonstration beginnt am Dienstag, 16. Juni 2026, um
16 Uhr am Ballindamm vor der Europa Passage und führt über die Mönckebergstraße zum Landesamt für Verfassungsschutz am Johanniswall. Dort findet bis 17.30 Uhr eine Abschlusskundgebung statt.
7.000 Menschen aus allen Mitgliedergruppen der Universität sowie weiterer Hamburger Hochschulen sind am 11. Juni dem Aufruf zur Demonstration unter dem Motto „Wissen schafft Zukunft“ gefolgt.
Gemeinsam sind wir vom Uni-Hauptgebäude über den Gänsemarkt zum Rathaus gezogen, um gegen die aktuelle Kürzungspolitik zu demonstrieren und unsere Forderungen mit Nachdruck in die Öffentlichkeit zu bringen.
Das ist ein wichtiger Zwischenschritt in den Aktivitäten für die Ausfinanzierung der Hamburger Hochschulen! Auf ihn werden weitere folgen!
Rund 60 Interessierte kamen auf Einladung der Linksfraktion Hamburg, der GEW Hamburg und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg am 10. Juni 2026 ins Curio-Haus, um über eine Frage zu diskutieren, die angesichts der anstehenden Wahl in Sachsen-Anhalt immer drängender wird: Was passiert, wenn die AfD ihre völkisch-autoritäre Bildungspolitik in Schulen, Kitas und Hochschulen durchsetzen kann – und wie können wir dem wirksam entgegentreten?












