Hamburgs Schulen stehen unter Druck. Während die Anforderungen an Schule und die Beschäftigten wachsen, setzt der Senat auf Einsparungen und Mehrbelastung. Die Folgen sind an vielen Stellen spürbar: bei der Schulbegleitung, im Ganztag, bei der Personalausstattung und bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Mehr Wochenarbeitszeit, weniger Vertretungsreserven, spätere Altersermäßigung, größere Lerngruppen und Einschnitte bei Unterstützungsangeboten – die einzelnen Maßnahmen unterscheiden sich, doch sie weisen in dieselbe Richtung: Statt die Schulen angesichts hoher Belastung und anhaltenden Fachkräftemangels zu stärken, werden die vorhandenen Ressourcen weiter verknappt.
Das trifft nicht nur die Beschäftigten. Wer immer mehr Aufgaben auf immer weniger Schultern verteilt, verschlechtert auch die Bedingungen, unter denen Kinder und Jugendliche lernen und gefördert werden. Gute Arbeitsbedingungen und gute Lernbedingungen gehören zusammen. Gute Bildung braucht ausreichend Zeit, ausreichend Personal und verlässliche Rahmenbedingungen.
Wir sagen deshalb: Hamburg darf seine Schulen nicht kaputtsparen.
Unter dem Motto „Schule unter Sparzwang“ machen wir die Folgen der Kürzungspolitik sichtbar und organisieren gemeinsam Widerstand gegen Mehrbelastung und Einschnitte. Wir informieren über aktuelle Entwicklungen, beziehen Stellung und bringen Beschäftigte, Betriebsgruppen und weitere Aktive zusammen.
Auf dieser Seite bündeln wir unsere Pressemitteilungen, Informationen, Aufrufe, Termine und Materialien zum Thema. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert.
Mischt euch ein, vernetzt euch und werdet mit uns aktiv. Für gute Arbeit und gute Bildung – und gegen eine Sparpolitik auf Kosten der Beschäftigten und Schüler*innen.
Aktion
- Postkartenaktion Bloss nicht an Bildung sparen!: Schickt dem Ersten Bürgermeister eine klare Botschaft gegen die Kürzungen!
- Resolution Bildung ist keine Sparmasse – Kürzungen stoppen! der Schulpersonalräte-Konferenz am 7. September
Termine: Vernetzung und Austausch
- Schulische Personalratskonferenz am 7. September
- Netzwerktreffen zur Aktionsplanung 2. September 2026, 18:00 Uhr · online: SCHULEN UNTER SPARZWANG! Gemeinsam gegen Mehrbelastung und Kürzungen!
(Presse)Meldungen
14. September: Schulen unter Sparzwang: Gute Vorschule gibt es nicht zum Spartarif!
9. September: Schulpflicht an speziellen Sonderschulen: Senatorin ist irritiert – die GEW auch! Die Schulpflicht ist unstrittig. Aber die Behörde muss die personellen Voraussetzungen schaffen, damit die Schulen sie unter sicheren und fachlich verantwortbaren Bedingungen erfüllen können.
8. September: Volles Haus gegen den Sparzwang. Über 200 Schulpersonalräte gemeinsam gegen Kürzungen und Mehrbelastung
3. September: Schulbegleiterin macht Druck. Verbände unterstützen Petitionsübergabe an Hamburgs Senatorin Bekeris
1. September: Gemeinsamer Protest gegen 41-Stunden-Woche. DGB und Mitgliedsgewerkschaften fordern öffentliche Anhörung
28. August: Schulbegleitung: Alle Fälle müssen erneut überprüft werden! Pressemitteilung des Bündnisses für zukunftsfähige Schulen
20. August: Schule unter Sparzwang (4 von 4): Schulstart. Gute Bildung braucht gute Arbeitsbedingungen
19. August: Schule unter Sparzwang (3 von 4): Beschäftigte. Mehr Belastung für Beschäftigte bedeutet weniger Zeit für Kinder
18. August: Schule unter Sparzwang (2 von 4): Ganztag. Erfolgreiche Ganztagsschulen dürfen nicht kaputtgespart werden
17. August: Schule unter Sparzwang (1 von 4): Schulbegleitung. Verlässliche Unterstützung für Kinder darf nicht dem Sparprogramm zum Opfer fallen
6. Juli: GEW begrüßt Stellungnahme des GPR zum Sparprogramm des Senats. „Dreifach-Wumms der Grausamkeit“
30. Juni: Schulbehörde beschönigt Einschnitte bei der Schulbegleitung
29. Juni: Kampfansage an Hamburgs Lehrkräfte. 2,5 Prozent mehr Soll-Arbeitszeit, aber keine einzige zusätzliche Lehrkraft: Die GEW Hamburg kündigt politischen und rechtlichen Widerstand gegen die Pläne des Senats an
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