Die Lehrer*innenkammer Hamburg warnt eindringlich vor den geplanten Sparmaßnahmen im Schulbereich. Statt den Lehrkräftemangel nachhaltig zu beheben, würden Personal und Aufgaben lediglich verschoben: Grundschullehrkräfte sollen an andere Schulformen umgesetzt, Aufgaben im Ganztag verlagert und Neueinstellungen faktisch ausgesetzt werden. Die Folge seien Qualitätsverluste an Grund- und Stadtteilschulen sowie fehlende Perspektiven für junge Lehrkräfte.
Auch größere Klassen, eine geringere Unterrichtsversorgung, die Erhöhung der Wochenarbeitszeit und Kürzungen bei Schulbegleitung und Arbeitsassistenz verschärfen aus Sicht der Kammer die Situation.
Die Lehrer*innenkammer fordert deshalb, nicht an der Qualität von Bildung zu sparen: Der pädagogische Ganztag müsse erhalten, qualifiziertes Personal eingestellt und auf größere Klassen sowie eine Absenkung der Unterrichtsversorgung verzichtet werden.
Die Stellungnahme der Lehrer*innenkammer findet sich im Anhang.
Weitere Infos zur Lehrer*innenkammer finden sich hier.
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