Die Lehrer*innenkammer Hamburg hat zu den geplanten Änderungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für die gymnasiale Oberstufe (APO-AH) sowie die Berufsvorbereitungsschule (APO-BVS) Stellung genommen. In beiden Fällen sieht sie sinnvolle Ansätze, fordert aber deutliche Nachbesserungen.
Für die gymnasiale Oberstufe begrüßt die Lehrer*innenkammer unter anderem die Rückkehr zu zwei fünfstündigen Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau und größere Gestaltungsspielräume bei der Profilbildung. Gleichzeitig fordert sie weitergehende Reformen – etwa ein fünftes Prüfungsfach, die Stärkung von Informatik sowie die Wiedereinführung von PGW als Pflichtfach.
Mit Blick auf die Berufsvorbereitungsschule kritisiert die Lehrer*innenkammer insbesondere den geplanten Wegfall der Möglichkeit, im AvM-Dual den mittleren Schulabschluss zu erwerben. Dies verschlechtere die Bildungs- und Teilhabechancen vieler Jugendlicher. Zudem sieht sie erhebliche Umsetzungsprobleme und spricht sich gegen eine Einführung der neuen Verordnung bereits zum 1. August 2026 aus.
Die Stellungnahme der Lehrer*innenkammer findet sich im Anhang.
Weitere Infos zur Lehrer*innenkammer finden sich hier.
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