Die GEW Hamburg begrüßt die aktuelle Stellungnahme des Gesamtpersonalrats (GPR) zum Sparprogramm des Hamburger Senats. Unter dem Titel „Dreifach-Wumms der Grausamkeit“ kritisiert der GPR die geplanten Einschnitte im Schulbereich scharf und macht deutlich, welche Folgen sie für Beschäftigte und Schulen haben werden.
Der GPR warnt davor, dass gleich mehrere Maßnahmen gleichzeitig die Arbeitsbedingungen verschlechtern: größere Lerngruppen, der Abbau personeller Reserven sowie eine weitere Erhöhung der Arbeitsbelastung der Beschäftigten. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Arbeitszeitstudie, die bereits heute eine erhebliche Überlastung vieler Lehrkräfte nachweist, seien diese Kürzungen unverantwortlich.
Besonders kritisch bewertet der GPR, dass die Sparmaßnahmen trotz des anhaltenden Fachkräftemangels umgesetzt werden sollen. Statt die Schulen zu stärken und Beschäftigte zu entlasten, würden die Bedingungen für gute Bildung weiter verschlechtert. Leidtragende seien nicht nur die Beschäftigten, sondern vor allem auch die Schüler*innen.
Die GEW Hamburg teilt diese Einschätzung. Gute Bildung braucht ausreichend Personal, Zeit und Ressourcen – nicht immer neue Kürzungsrunden. Wer angesichts steigender Anforderungen an Schulen Personal abbaut und Arbeitszeiten erhöht, gefährdet die Qualität von Bildung und verschärft den Fachkräftemangel weiter.
Die Stellungnahme des GPR ist ein wichtiges Signal gegen die Sparpolitik des Senats. Die GEW Hamburg wird sich gemeinsam mit den Personalräten und allen Beschäftigten weiterhin dafür einsetzen, dass Bildung nicht kaputtgespart wird.
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