Die Ankündigung des Senats, die Arbeitszeit der Beamt*innen auf 41 Stunden pro Woche anzuheben, stößt bei der GEW Hamburg auf scharfe Kritik.
Schon heute leisten viele Lehrkräfte erhebliche Mehrarbeit. Die Belastungen durch Lehrkräftemangel, Inklusion, Ganztag, Digitalisierung und steigende pädagogische Anforderungen sind an den Schulen täglich spürbar. Wer unter diesen Bedingungen die Arbeitszeit erhöht, verschärft die Probleme statt sie zu lösen.
Die GEW Hamburg wird die konkreten Folgen der angekündigten Maßnahmen für die Lehrkräfte und das Hamburger Lehrerarbeitszeitmodell sorgfältig prüfen. Bereits jetzt ist klar: Zusätzliche Belastungen für die Beschäftigten werden wir nicht widerspruchslos hinnehmen. Die GEW wird auf politischen, tarif- und beamtenrechtlichen Ebenen entschlossen Widerstand gegen jede Verschlechterung der Arbeitsbedingungen leisten.
Die Beschäftigten haben Anspruch auf faire und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen. Statt die Arbeitszeit zu erhöhen, muss der Senat die Ursachen der hohen Belastungen angehen und die Schulen personell stärken.
Foto: Sebastian Bernhard / pixelio.de
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